Balyog
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Banawaram
ßalyog, (Ball), Df. in Ungarn, Com. Südbihar.bei Deda, 1000 E.ßalyom, Df. in Oesterreich, Siebenbürgen, Kr. Szilagy-Somlyo,530 E. [Babelmandeb.
Balyur, Seehafen in Ost-Afrika, Reich Dankali. westl. vonBai/, Wir. und Hammerwerk in Preussen, Prov. Brandenburg,Rgbz. Frankfurt, WSW. von Landsberg, 1186 E. Post.
Balzac, Df. in Frankreich, Dep. Charente, Arr. Angoulörae,links am Charente, 838 B. Saffraubau. flitz, 205 E.
ßalzarzowitz, Df. in Preussen, Rgbz. Oppeln, Kr. Grossstreh-Balzas, St. in Peru, Prov. Trujillo, rechts am Tunguragua.Balzors, Df. in Liechtenstein, 640E. Ueberfahrtüber denRhein.Balzfeld, Df. in Baden, Unterrheinkr., A. Wiesloch, 360 E.Ralzhausen, Df. in Bayern, Schwaben, Ldg. Krumbach, 646 E.Schloss.
ßalzhcini (Ober-), 1) Df. in Wtirtcmberg, Donaukr., OA.Laupheim, an der Iller, 510 E. Schloss, Flösserei auf dem FIubs.2) (Unter-), Pfrdf. ebd., 545 E. Starke Holzflösserei.
Balzhofen, Df. in Baden, Mittelrheinkr,, A. Bühl, 344 E.Balzholz, Df. in Würtemberg, Schwarzwaldkr., OA. Nürtingen,507 E.
ßalzing, Df. in Bayern, Oberbayem, Ldg. Moosburg, 200 E.ßalzola, Df. in Italien, Sardinien, Prov. Alessandria, l)istr. undbei Casale, 2911 E. Getreide, Wein, Maulbeerpflanzungen.
ßamaku, St. in Afrika, im Kngr. vonBambarra, nördl. nahfedem Wasserfall des Djoliba. Bedeutender Handel mit Salz.
Baniba, I) Prov. des Kngr. Congo auf der Westküsto Afrikas,zwischen den beiden Flüssen Ambriz nördl., und Logd südl., dasvom Ocean durch die Muslii getrennt wird. Das Land ist fruchtbar,reich an Metallen: Gold, Silber, Kupfer u. a., und Salz, und sollstark bevölkert sein. 2) Bamba-Nala, gr. St. an dem Östl. Abhangeder schwarzen Berge, in West-Afrika, südl. am Fl. Coango, vonDouvillös 1829 besucht. »‘1) Fick, in Spanien, Prov. und WNW. beiValladolid, 767 E. In der Nähe im Thal eine warme Quelle.
Bamban, Ort in Afrika, Habescli, in dessen Nähe Pyramidenvon 35—75 F., nahe am Atbara. [von Celebes.
Bambang, der östl. Theil der Insel Peling an der WestküsteBamham, gr. Kngr. im W. Afrikas, östl. und südl. von demKonggebirge eingeschlossen, nördl. von den Reichen Kaarta, Luda-mar, Biru und der Wüste el-Sharrag, westl. am Djoliba, östl. vonBanan und Massina. Dies Land durchfliesst der Djoliba. Der Sheaoder Butterbaum ist hier heimisch und bildet Wälder, worinHyänen,Wölfe und Löwen hausen. Ausserdem wächst in Menge Reis,Durrah, Baumwolle, Indigo und die Dattelpalme. Die Einwohnersind Neger, Foulahs und Mauren. Die Bambaraischen Sklavenwerden besonders geschätzt im Handel, der hier auch Goldstaubeintauscht. Hauptstadt ist Seghu.
Rambaroughe, Fl.f in Afrika, im südl. Guinea, der nördl. vomCap Negro in den Ocean mündet. [1060 E.
Bambecque, Df. in Frankreich, Dep. Nord, Arr. Dunquerque,Bamberg, 1) % Ldg. in Bayern, Oberfranken, nämlich a) rechtsder Regnitz 3 »/ J0 und b) links der Regnitz 3 9 / 10 QM., die beide ihrenSitz in Bamberg haben. 2) St. ebd., die grösste St. Oberfrankensund eine der schönsten des Königreichs, 24,000 E., liogt an derRegnitz in einem herrlichen fruchtbaren Thale, zieht sich aberauch auf die benachbarten Hügel herauf, was ihr einen Überausmalerischen Anblick verleibt, der um so interessanter ist, als dievorzüglichsten Gebäude der Stadt, namentlich die Kirchen, aufAnhöhen stehen. Die Strassen sind gerade, breit und hell und dieGebäude meist neueron Styls, nur am Burgplatze giebt’s noch altor-thtimliche Häuser. Unter den Plätzen zeichnen aioh aus: derMarkt-(Maximiliana-) Platz, der Domplatz und der grüne Markt, der Feil-bieteplatz der Gärtner, mit dem Neptunsbrunnen. Gebäude: derDom. eines der grossartigsten Werke byzantinischer Baukunst, mit4 Thürmen, dem Grabmale Kaiser Heinrichs II. und andern Merk-würdigkeiten; die Jakobskirche mit schönem Portal; die Martins-kirche in neuröinischem, die Frauenkirche in gothischem Style; dasSchloss, das Rathhaus, das Bürgerspital auf dem Michelsberge, dasMauthgebäude; die Ludwigs- (Ketten-) Brücke, 1829 erbaut. Erz-bischof mit Domkapitel; Appellationsgericht für Oberfranken , Be-zirksamt u. 2 Landgerichte, Hauptzollamt, Salzamt, Bauinspectionund andere Behörden. Lyceum, Gymnasium, Schullehrer-Seminar,Gewerbe-Schule, Handelsschule; Naturalien-Kabinet, bedeutendeBibliothek, Gemälde-Sammlungen, Kunstverein, Hospitäler, Ortho-pädische Heilanstalt, Waisen- und Irrenhaus und mancherlei wohl-thätige Anstalten. Der schwunghafteste Erwerbszweig ist die Gärt-nerei , besonders mit offlcinellen Pflanzen, Sämereien etc .; fernerBrauerei, Tabaks-, Porzellan-, Wagen-, Stärke-Fabrikation, Gerbe-rei, Wachsbleichen, Mühlen, Schiffbau und Schifffahrt. Die Eisen-bahn und Ludwigskanal sind wichtige Hebel des Handels der Stadt.Wechsel- und Merkantilgericht. In der Nähe die Altenburg, derTheresienhain. 49° 63' 28" n. Br., 8° 32' 46" ö. L. v. Par. 3) St. inHessen-Darmstadt, Rheinprov., Kr. Alzei, 1000 E. 4) (Alten-), Df.in Bayern, Pfalz, Ldg. Obermoschel, 520 E.
Bambergen, Df. in Baden, Seekr., A. Ueberlingen, 292 E.Wein- und Feldbau.
Bitnibhora, Rliaitibora, Festung in Hindostau, Bussahir, Distr.(’bovara, 9814 F. hoch. 31 9 14' n. Br., 77° 50' ö. L. v. Par.
ltambiderstrofr, Df. in Frankreich, Dep. Moselle, Arr. Metz,1008 E.
Hambouk, ein Negerreicli in Westafrika, Senogambion, zwi-schen den Flüssen Ba-Fing (Senegal) undFaleme; sehr gebirgig,bewaldet, reich an Viehweiden und sehr reich an Gold, das durchWaschen gewonnen wird. In den Wäldern leben wilde Ochsenund Kühe. Die wilden Bienen bereiten einen vorzüglichen Honig.An Pflanzen und Thieren kommen die in Bambara angeführtenebenfalls vor. Das Klima würde, woil das Land unter dem senk-rechten Strahle der Sonne liegt (12° 30'—14° n. Br., io—12° 30' ö. L.v. Grwch), unerträglich heiss sein, wenn nicht die hohen Gebirgeund die starke Bewässerung kühlend einwirkten. Wegen seinerhohen Lage und des Goldreichthums wird es auch das Peru von
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Afrika genannt. Die Einwohner gehören zu den Mandingos ^gebildetsten unter den Negern. Sie sind leidenschaftliche Tan* 1haber, verstehen aber auch Gold-, Silber- und Eisenschmi 00 ^Ihre Religion ist der Islam. Hauptorte sind Bambouk, Sal ft ^ RKonkuda. fcb ,
Banibrough, Krchspl. mit 4I05K., undFlck. in England^ 17 ^Northumberland, an derNord-Sec, östl. von ßodford, 441 h*auf einem schroffen 157 F. hohen Felsen an der Küste, das » lö1Kornmagazin und Krankenhaus benutzt wird. »fl,
Bambrugge, Df. inBelgien, Prov. Ostflundern, Arr. Alost,Bambuhy, Fl. in Brasilien, Prov. Minas Geraes, der »»1San Francisco mündet. ^ iLi»
Bambus berge, Geb. an der uordöstl. Grenze des Capl ftI11 ^Bamenohl, Df. in Preussen, Rgbz. Arnsberg, Kr. M e0C !!«fl115 E. F'-,
Bamford, Ort in England, Gfscli. Derby, Krchspl. Käthe * 8 ?•Bnmiau, kl. Gebirgsstadt oder vielmehr Gebirgshöhlens^^Afghanistan, Prov. Ghornt oder Khorazan, NW. von Kabnl»_^|
dem Kala-Pass, an der Strasse nach Balkh von Kabul, am
Abfall des Hindu-Kusch. Merkwürdig wogen ihror kolo® 81Buddhu-Bilder. -fl
Bnmlach, Df. in Baden, Obcrrheinkr., A. Mühlheim*
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Schloss, Weinbau, Gipsgruben, Gipsmühle. Schöne Aussicht 1
den Vogesen und den Schweizer Alpen. . ue .
Banim, Bein, festest. inPcrsien, Prov.Kerman, in einerdie hoho Gebirge einsehlieason, SO. von Kerman, an der Sti' 4880 ^.hier nach Bunpur, und südl. der grossen Wüste von Korman 9Bannnakoo, St. in Afrika, Staat Bambara, am Niger,von Sego. I J
Ramme, Df. in Preussen, Rgbz. Potsdam, Kr. WeBthaven ^Bnmmenthal, Df. in Baden, Unterrheinkr., A. EborbaC'»’gder Elsenz, 1004 E. i.
Rammersdorf, Df. in Bayern, Oborfranken, Ldg. Forchl'^j,
Banio Myo, St. in Burmah (Birmau), am 1. Ufer des Ir**174 engl. M. NO. von Ava. 24° 14‘ n. Br., 97° Ö. L. v. Grwch ^llamore, Ort in Schottland, Gfscli. Argyll, an der Ostkü**Loch Indaal. , -jj,
Bunipton, t) Fick, in England, Gfsch. Devon, am1971 E. Scrgcmanufaktur, Töpferei; in der Näho eine b®, »hd..Stahlquelle, öl 9 44' 11" n. Br., 3° 62' 52" w. L. v. Par. 2) ,. f d,
Gfsch. Westmorelaud. JJ) B. in theßtish, Fick, ebd., Gfsch,am Isis, der hior schiffbar wird, 1713 E. Lederhandschuh'Lederhosenfabriken. H> t
Bamungaon, 1) St. in Hindostan, Indore oder Holkar 8 '-.22° 6' n. Br., 75° 20' ö. L. v. Grwch. 2) St. im Rajpootstaat” >dee, 83 engl. M. von Boondee. 26° 46' n. Br., 76° 6' ö. L. v.
BamumvAH, Kt. in Hindostan, Rajpootstaat Jeypore. »
26<‘ 34' n. Br., 76<> 37' ö. L. v. Grwch. ^
Bau, 1) (Also- und Feind), 2 Pfrdfr. in Oesterreich, Sieb® 0gen, Kr. und Bez. Szilagy-Somlyo, 630 und 680 E. 2) S.
Haha (la), I) Cap an der Mdg. des Ebro in Spaniou. 2) *
ebd., Prov. Leon.
Bana, l) türk. Ort in Bulgarien, Sandschak KruschevftC*-von Ni8sa. 2) Df, in Ungarn, Com. Gran, bei Acs, 1240 E- ^RaimganpHly, St. in Vorderindien, Prsdsch. Madras»Balaghat, am Sooroo; in sandiger diamantreichor Gegend. $Banagher, St. in Irland, Prov. Leinster, Gfsch. King,Shannon, 1846 E. Bei Shannon-Harbour mündet der grosse 'Lp]),in don Shannon. [Ool, Marm f,I ‘* > ^
Bafialbufar, kl. St. auf der Insel Mallorca. 633 E. Fl& c j 1 ,.j { irBnnal-Grenze, ein Bez. der Österreich.-kroatischen ^*. *(*»grenzprov., östl. von der Sau, nördl. von der Kulpa,
einem Nebenfl. derselben, und südl. von der Unna begrenzt,
123,000 E. Er umfasst 2 Regimenter, Uanal-Regiinenterund gehört zu dem Karlstadter Generalat in der kroatischen' 111 .^grenze, mit den Hauptorten Petrinia und Glina. Es ist ein * ^blühendes Land. Das Klima ist minder heiss, als in der ung»^^Ebene, ist aber auch wegen der südl. Lage frei von Schnee^Ljfjiund strenger Kälte. Produkte: Getreide, Wein, Vieh, be 8 °Truthühner.
lianam, St. in asiat. Türkei, Anatolien, südöatl. bei Anl? 0 ** j iBanamitza, Banamlchl, Pfrdf. in Mcjico, Staat Sonof'^Jglchn. Thal, 300 E., davon der grösste Theil Opata-Indi»n 0rllanan, St. in Afrika, Reich Massina, am Dscholiba, der 0 ° Qiwohner, Mandingos, sich durch Handelstätigkeit auszeichu 0Bananas-Inselu, in Afrika, an der Westküsto Ober-f^ 11 jpvor dem Cap Schilling und der Scherbro-Bai; bewohnt, vund sehr fruchtbar. Die grösste Insel heisst Bananas, » n *Niederlassung der Engländer. -j
Banapoor, St. in Hindostan, Torrit. Nagpore, 92 ongl-Nagpore. 22° 10' n. Br., 78° 14' ö. L. v. Grwch.
Banara, St. in Persien, Prov. Laristan, unforn Lar.
Banares, Fick, in Spanien, Prov, Logrono, 833 E. . pi#Banarl, Df. in Italien, Insel Sardinien, Prov. Sassari-
Alghero, 1182 E.
BanftN, Fl. in Hindostan, Rajpootana, entspringt auf ö 0 ?
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Grenze von Mewar, nimmt den Berit, Botaseri, Ajmer u. a- ‘
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fällt in den Chumbul, 25° 54' n. Br., 76° 60' ö. L.einem Laufe von ungefähr 320 engl, M. (rtVl
Banas-Chai, Fl. in Kleinasien, mündet in den Mendcr« il ist 15 M. lang. . _ . „ VÄ
dor) und io», i« i»i. »»»»»b• _ m
BanaNNac, Df. in Frankreich, Dep. Lozöre, Arr.
Banat, ehemalige Ldsch. in Ungarn, deren Hptst. 'war. Von N. nacli S. erstrockte sie sich vom Maros bis zur pund von O. nach W. von Siebenbürgen und dor Wallache»Theiss. ^
Banato, Fick, auf der jonischen Insel Zante. jtfOJ
Banau, Df. inPreussen, Rgbz. Breslau, Kr. Frankens^ 01 ' y 1Banawaram, St. in Hindostan, Mysore, in einer Eben •von Seringapatam. 13° 24' n. Br., 76° 13' ö. L. v. Grwch.