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Erster Band. A - K.
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140
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Benzhausen

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Berbling

Benzhausen, s. Benshaueen.

Benzlgola, Fick, im europ. Russland, Guv. Wilna, bei Kowuo.

Benzin, 1) Df. in Mecklenburg - Schwerin. Kr. Mecklenburg,A. Lübz, 360 E. 2) Df. inPreussen, Rgbz. Stettin, Kr. Denimin,320 E. 3) Df. ebd., Rgbz. Köslin, Kr. und bei Stolpe, 286 K.

Benzing, Penzing, Df. in Bayern, Oberbayern, Ldg. Lands-berg. 360 E. [Gamertingen, 716 E.

Benzingen, Df. in Pxeusseu, Hohenzollem-Sigmaringen, A.

Uenzingoi’ode, Pfrdf. in Braunschweig, A. Blankenburg, COOK.Viehzucht, Kalkbrennerei. [Simmern, 176 E.

Benzweller, Df. in Preussen, Rgbz. Koblenz, Kr. und bei

Beoczln, Df. und Basilianerkloster in Oesterreich, (Wojwod.),Kr. Neusatz, in romantischer Gegend auf dem Berge Fruska Gora,Weinbau. [3714 E.

Beodra, Fick, in Ungarn, (Wojwod.), Kr. Gross-Becskeiek,

Beo, 1) Marktfick, in Ungarn, Com. Oedenburg, bei Sajtoskal,960 E. 2) (Tlszu-), Df. ebd., Com. Szolnok , bei Banhalinu, 200 E.8) (Sarknny-), s. Sarkany.

Beoley, Df. in England, Gfsch. Worcester, 683 E.

Beon, 1) Df. in Frankreich, Dop. Belley, Arr. Champagne, beiCuloz, 607 E. Seidenfabrik. 2) Df. ebd., Dep. Yonne, Arr. und beiJoiguy, .669 K. Weinbau. [vom Cap Coast Castle.

Beofpirt, St. inAfrika, Oberguinea, Reich der Aschantis, nurdw.

Beost, Df. in Frankreich, Dep. Basses-Pyrönöes, Arr. Oloron,bei Laruns, 878 E. Kupfer, Eiseu, Blei, Ockergruben.

Beppen. Df. in Haimover, Lddr.Hoya, A. Bruchhausen, 616 K.

Bequct, St. in Unter-Canada, rechts am St. Lorenz-Strom,4000 E., meist Franzosen. Gerberoi, Fischerei, Handel.

Bequiü, Becojn, Boquio, eiue der kleinen Antillen, die nörd-lichste der Greuadillen; ohne süsses Wasser, mit gutom ilafen.

Ber, 1) Nebenfi. der Eipel in Ungarn, Com. Neograd. 2) Df.ebd.. Com. Neograd, bei Szirak, 700 E. 8) (Kl«-), Marktfick, obd.,Com. Gran, 2120E. Schloss mit Park, Apotheke, Post. 4 )(KIk~) > Df.ebd., Com. EiBenburg, bei Szalaber, 660 E.

Bera, Ldsch. auf Celebes, die den Niederländern gehört. Sieliefert gutes Schiffbauholz, ist zum Theil folsig und gebirgig unddie Einwohner sind brauchbare Lootsen und Matrosen.

Beraiu (St.), t) Df. in Frankreich, Dep. Haute-Loire, Arr.Brioude, bei Langeac, 666 E. *2) B. sonn Sanvignes (St.), Df. ebd.,Dep. Saöne-Loire, Arr. Autun, 916 E. Steinkohlengruben, ft) B.sur d'lleune, Df. ebd., Dop. Saöne-Loiro, Arr. Ch&lons, 1201 E.Gipsbruch, bedeut. Glashütte. [getheilt.

Beraknah , Volk in Afrika, Sahara, sehr roh, in viele Stämme

Berally, Nebenfi. des Bon&s in Asien , Butan, der selbst in denBurremputer mündet. [Mineralquellen und Bad.

Heran, Df. in Spanien, Prov. Galizien, bei Ribadavia. Warmo

Berantevllla, Df. iu Spanien, Prov. Alava, Bez. Lagurdia,430 E. [12,200 F.

Ber-Apl, hoher, wahrscheinlich vulkan. Berg auf Sumatra,

Berar, Ddsch. in llindostan. Hyderabad oder Nizainsstaaten,zwisohen 20° 16' bis 21° 40' n. Br. uud 78° bis 78° 2' ö. D. v. Orwcli.,mit einem Areal auf 9000 engl. QM. geschätzt. Der Poornah, Arm desTaptee, durchzieht es von O. uach W. und versorgt mit seinenvielen Nebenflüssen das Land, das vorzüglich für den Bau derBaumwolle sich eignet, hinlänglich mit Wasser. Zur FöTdenmgder Baumwollenkultur wird von diesem Bezirke bis zum Hafen vonBombay eine Eisenbahn angelegt, so dass dieser grosse Ruum-wollendistrikt bald mit Amerika wetteifern und den brit. Marktmit Baumwolle versehen dürfte.

Berard, der grONKe, Berg in Frankreich, Dep. Basses-Alpes.44« 26' 57" u. Br., 4« 19' 26" ö. L. v. Par.

Berardiöre (la), Wir. in Frankreich, Dep. Loire. Eine Vor-stadt von St. Etienne^ Stahlfabiiken, Steinkohlenminen.

KeraNtegui, Fick, in Spanien, Prov. Guipuzcoa, OSO. beiTolosa, 1626 E. Eisemniuen und Eisenhämmer im Leizaran-Thalam Leizaran-Vluss.

Berat, l) Df. in Frankreich, Dep. Haute-Garonne, Arr. Muret,1131 E. 2) B., Ariiaiit-Brllgnid, St. in europ. Türkei, Albanien,Sandschak Avlona, in einer tiefen Schlucht, am Urgent oder Hera-tino, 10,000 K. Sie besteht aus der Oberstadt mit der Citadello uuddem Palaste des Vezirs, mehreren griechischen Kirchen und derUnterstadt, die meist von Türken bewohnt ist, mit mehren Moscheenuud schönem Bazar. Sitz eines giiech. Erzbischofs. Die St. ist einwichtiger militärischer Punkt; Handel.

Beratino, Krgent, Fl. in europ. Türkei; entspringt im Kand-achak Monastir, Östl. bei Helmas, fliesst durch das SandschakOkhrida, Avlona, an Dubrin und Berat vorüber in das adriat. Meer.

Heratzhuukcn, Fick, in Bayern, Oberpfalz, Ldg. Ileniau, an derschwarzen Lahor, NW. bei Kegensburg, 968 E.

Berau, Df. iu Baden, Seekr., A. Bonudorf, SW. bei Donau-eschingen, 600 E.

Beraun, St. in Oesterreich, Böhmen, Kr. Prag, an der Beraunka,4010 E. Dechantei, Piaristencollegium, Gymnasium, ilospitul;Töpferei, \\affenverfertigung, Marmorbruch, Steinkohlen. In derNähe das Schloss (sonst Kirche St. Johann unter dem Kelsen) undHöhle; Wallfahrtsort.

Beraunka, Beraun, Nebenfluss der Moldau iu Oesterreich,Böhmen. Dieselbe Hammelt den grössten Theil der Wasser desBöhmerwaldes und hat am Anfänge ihres Laufes den Namen Mies.Erst nachdem sie die vom Freibauergebiete kommende und durchdie Radbuza verstärkte Hrodlanka aufgenommen, unterhalb Pilsen,heisst sie Beraun. Sie mündet unterhalb Königsaal in die Moldau.

Beraut, Df. in i*ruukreich, Dep. Gers, Arr. und bei Condom,439 E. (Rgtbz. Brod.

BeräVA, Nebenn. der Sau in Oesterreich, slavon. Militärgrenze,

Beravce,JDf. in Oesterreich, slavon. Militärgrenze, Kgtsbez.Brod, 830 E.

Berbeital, kleine St. in Spanien, Aragonien, Prov, Hnesoa, beiBalbastro, 1080 E.

Berbenno, ljFlck. in Italifeii, Lombardei, rechts vom Adda,

Prov. und Distr. Sondrio, im Veltlin, 2320 E. 2) Ort ebd- -Bergamo, im Imagna-Thal, 1071 E.

Berber, Dar-Berber, Land in Afrika, Nubien, an derdes Nil, nördl. vom Fl. Atbara. Der Nil, welcher in vielen ScDl^ngWindungen fliesst, bildet mehrere Wasserfälle. Das Land istdoch nicht ohne Quellen und fruchtbare Striche, besonders 0* eziemliche Wälder. Die Einwohner, Araber unter einem fll ?.Häuptling, sind wohlgebaut, haben eine etwas Btarke Oberwohnen in Häusern von Lehmziegeln mit Mattendiichem. l el3 ^Monogamie und haben Schulen zur Bildung ihrer Gelehrte«-bebauen den Boden mit Durrha, Bohnen, Gersto und ^Malven, treiben auch Viehzucht (Kühe mit Fettrüeken, ^ ^ohne Wolle, Kameele und Esel) und Handel mit Sklave«» ^würzen, Perlen und Zeugen, die sie selbst anfertigen. Als r I flUmittel dienen Durrha und die Zeuge. . ,

Berbera, St. auf der afrikan. Küste am Meerbusen vonim Gebirge der Hoberawul-Somauli; Handel in das Inner® ‘Karavanen und nach Arabien. Vgl. Barbar.

Herbere!, umfasst den ganzen Norden von Afrika, vom ® ^Ocoan bis Aegypten und südlich bis zur Wüste Sahara,Algerien, Tunis, Tripoli und Biledulgerid, und selbst de«Theil der Sahara, Fezzan und die Wüste zwischen Kezzu» ^Aegypten, ln dieser Ausdehnung hat das Land über 85,000 W 'j|Obwohl zu Afrika gehörend, hat es doch einon von diesem ^völlig verschiedenen Charakter, der ihn woit mehr Europ®* fl<Afrika nähert. Der Anblick des Landes, das Klima, die Vcg® 1 *alles hat Aehnlichkoit mit den 3 südeuropäischen Halbi« 8 ®^’^^Bewohner gehören noch zur kaukasischen Kasse und erst im 1des ganzen Reiches, an der Sahara, fangt das Reich der Sch*® ^an. Der Atlus erfüllt (len ganzen Landstrich und bestimm* «

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Physiognomie desselben. Nirgends ist ein grosser Fluss

giebt es nur Küsten- und Stoppenttüsse, erstero meist nur 1,1

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Regenzeit wasserreich. Audi die Seen sind meist klein und ^deutend. Der Boden im H. des Gebirges ist steril und Im* n tf [f.den Brunneu und an den Wady’s (Flüssen) Futter für die ?'. 1 nd® ttDn N. des Gebirges ist der Boden, wo nur irgend Wasser vor«* ^ist, Belir fruchtbar, sowohl in den sandigeren Ebenen, a f sU v0 )l'steinigeren Gebirgen. Klimatisches: An den Küsten i®* .,,g«kommenes Seeklima, denn die Temperaturen zeigen nur 8 e ^ iUnterschiede: Algier im Winter 12,4° und im Sommer 21°* ß|[iim Winter 10° und im Sommer 22,3°. Auf den Gofrien >un * jefdas Thermometer nur selten. Die Luft ist rein und ges«««' ^Himmel vom Mürz bis October fast ungetrübt. Die Som» 1 ®"^wird durch Seewinde gemässigt; Schwüle herrscht nur b® 1winden. Die Nächte haben bedeutende Kühle und bringe«

Thau. Die Gebirgo haben weit grössere Temperaturverscbi® ^

beiten, ja selbst Winter mit Schnee und Eis. Biledulg® 1 « j et i.schon von der Hitzo und den Gluthwinden der Sahara * ,Regen füllt meist im Herbst uud Winter, im Sommerwenig. Auf den Gebirgen giebt es Schnoe, in den Küsten®**„ fl? rfast nie. Auch die Gewitter treten fast uur im Herbst und’auf. Biledulgerid ist beinahe regenlos. — Die Produkte desP«* 1reiche sind die der würiuereu temperirton und sehr subtropjZone. J)ie Vegetation ist sehr manuigfaltig und kräftig onW* B iil jSchon im «Januar erwacht die Natur uud schmückt dio En „ntNeue mit dom schönsten Blumenteppich, welchor dio L« v< ,rWohlgerüchen füllt. Im «Juli, wenn die grosse Hitze eiutHjjrdorrt die Pflanzenwelt, wo nicht natürliche odor künstli® 1Wässerung vorhanden ist, und nur wenige Pflanzongattung®«dauern diese heisse Periode. Aber im Herbst spriesst «®«J* vP j>rhervor, sobald nur die Regen eintreten, und bis tief in de«beT hinein dauert dasselbe aus. lieber dio F.inzelnheiten de fzonprodukte s. die Art. Algier, Tunis, Tripoli, Fez und M®Fezzan uud Biledulgerid. Das Thierreich stimmt mit dem «® v ^l®der um das mittelländische Moor Überein, jedoch treten ® c l«\ jF'Repräsentanten der tropischen Thiergeschlochter auf. *,wolmer sind Europäer (in Algier), Berber, Mauren, N® - c p i«Juden, Türken, Kuluglis und Neger. Dio Berber non« 6 « 8 i"Marokko Amazioghen, in Algier Kabylen, in Tunis /««' ,l VTripoli Ademser, in Sahara Tuariks und Tuats (s. diese | )8 t l>zählen sich zu den Berbern noch die Sehellüchen (Schih«Marokko, die Mozaben in Algier und die Barabras in Nubto«- . e ii.

Kerbersdorf, Df. in Sachsen, Krd. Leipzig, GA.

568 K. l™ Vtfd d e i>

Berbescli, Ort in europ. Türkei, kleine Wallachoi, n0 .{ t r io« d? '

Berbezil, Df. in Frankreich, Dep. Haute-Loire, Arr-hei la l’haise-Dieu, 400 E. uü« ( l fl

Berbire, 1) Fl. in Südamerika, im britisclion Guia« ft * 1 ^ J*'in den atlantischen Ocean und ist 26 M. lang. Er ist «l®!*, 1her können die Schifte nuT bis zum Fort Nassau fahren. -)ebd., 180 QM. gross mit 26,000 K., tlarunUJr 26,000 Sklave«- gbf®:

6« bis 7« n. Br. und 67« bis 68« w. L. v. Grwch. Das La«‘ l »P]

über und Über waldig und nur an den Flüssen angebaut,die Ebene uuter Wasser gesetzt. Das Land hat ein hb®*sundesl'ropenklima. llauptprodukte: Zuckor, Rum, K« 1wolle, VaiiiUe, Reis, Mais, Kopaivabalsam, Hölzer; viele ! 1 ^Der Guverueur des Landes leht iu Now-Amsterdaiu, der > P in

Berble, Kl. in Schottland, Gfsch. Kincardine , mü«d'®*verbenie in die Nordsee.

Berhjgno, Pfrdf. iu Oestorreich,

hincariüne , ijiuu'* v ,, l0 tr(Zara, aufderi« 9e * , ße * 1

^... ... Dalmatien, Prät. 1,11

Itl-rblKIlii.rc», ])f. in Frunkreicli, Dop. DordognP, A-»- Kbei St. Cyiirien, 885 K. |rechtn am Arft*

Iti'l-kinznnn, Wok. in Siianicn, fror. Navarra, Buz .

Itorblr, TürklHrh-UradlHka, Nestung in der Türkei.am Kinfluw (los Verlias in die Have, 2000 K. Trangitolia«“" ‘ ngf*'Berbisdorf, I) (Ober- und Nieder-), 2 Dfr. in l-reul»* 1 ’ k plI.iegnitz, Kr. Soblinau, 050 und G05 K. 2) Df. in Sacbs® ' ( .,VDresden, (IA. Kadebnrg, 692 K. S) Df. ebd., Krd. ZwiekaCliemnita, 742 K. . . jlilil 1 *'

Herbling, Pfrdf. in Bayern, Oberbayeru, I.dg. uud bei r»