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Erster Band. A - K.
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147
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Berlstedt

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Bermulets

jl'rlslcdt. I)f. in Sachaün-Weimar, A. Weimar, 603 E.kn * , kl. Insel iu Afrika, Knpland, an dorWest-

8 *®> nürdl. von der Saldanliabai.

Ga e :rn,ai,ns ffrUn, llerinsgriin, Df. in Sachsen, Krd. Zwickau,A ' Schwarzenberg, 1270 E. [940 E. Loinweberoi.

jH-rinni'higen, Df. in Würtemberg, Donuukr., OA. Blaubeuron,

j. . J'Prmatingeii, Df. in Baden, Soekr., A. Salem, (iOl E. SchlossAlr obberg. Weinbau.

337 !r n,,,,ÄCh ’ * n Kurhessen, Fulda, Kr. Sclunalkalden,

|h 2) Df. in Sachsen-Weimar, Eisenach, A. Geisa, 331 E.

k, t *• In Nassau, A. Idstoiu, 200 E. 4) Df. ebd., A. und bei Woil-

145 K.

J|ermbH‘k, J)f. in Preussen, Rgbz, Mindon, Kr. Horford, 355E., or,,l <‘ja, Insel in Nordamerika, im mojican. Meorbuso», nürdl.° ü Aronas.

jlermojo, wcstl. Cap <lor Insel Majorca.

4 Xi, r,, h‘l, Df. in Preussen, Rgbz. Koblenz, Kr. Mayen, 175 K.fl| whlen.

\i.v.^ , ' rmo ^ ar > kl. St. in Spanion, Prov. Salamanca, an einem* des Yeltos, 470 E.

•leg KI°k- iu Spanien, Prov. Biscaya, westl. von dor Mdg.

n.,^I c ku. Flusses in den Moorhusen von Biscaya, 3913 E. Kleinere u, Fischorei.

«<*rmerain, Df. in Frankreich, Dop. Nord, Arr. Cambrai, 1280 K.j> . ( “ r, ui‘rieK, Df. in Frankreich, Dep. Nord,, Arr. Avosnes, bei448 E. [Salins, bei Altroff, 481 E.

"i'riiierhig, ])f. in Frankreich, Dop. Meurthe, Arr. OhÄteau-30o J, r,,l t‘rRbiudi, Df. in Baden, Mittolrhoinkr., A. Gengenbach,j - [genstoin, 116 E.

|*crinerKhflH«(‘ii, Df. in Preussen, Rgbz. Arnsberg, Kr. Witt-Abo- r,,,t,rN I ie I in ' l) Df. in Hessen-Darmstadt, Rheinheesen, Kant,h 327 E. 2) Df. ebd., Kant. Pfeddersheim, 2C8 E.

»»ernillJo de Snyag«, St. in Spaniou, Prov. Zaroora.

])„. '^‘nniiigholten, Bauersch. in Preussen, Rgbz. Düsseldorf, Kr.500 K.

j»<*nnoI, J)f. iji Preussen, Rgbz. Koblenz. J\r. Wetzlar, 176 E.Ijoü i 1 n>on dKey, St. in England, Gfsch. Surrey, jetzt ein Tlieil von,° ll > 68,856 K. Taubstninmonanstalt; viel Gewerbe,bpi,, er, nonvHlt\ Df. in Frankreich, I)ep. Seine inför., Arr. Yvetot,' »uville, 706 E.

ju'niiKyrüii. s. Kermannsgrün.fyj . 1 m,, das-In«t‘ln, l) SummerN-lislrtiidH, Inselgruppe von unge-kleinen Eilanden im atlant. Ocoan, an der üstsoite vonj, ^“orika, Äortli-Caroliua gegenüber, zwischen 81° 65' — 32° 20'jj’j, . r ; Ul ul 64 u 50' w. L. v. Grwch., mit 11,002 Bew. Sie gehört denibifl dorn B0 * 1 1611 * Entdeckt wurde sio 1552 von Capitain Bor-d 0l Sie sind von allon Seiten von Korallenriffen umgoben, diea 0f füberall gefährlich machen. Man kennt keinen Punkt»l n8 c j ül ' Frde, wo so weit vom Aoquator nach Norden zu die Korallenk 1 Un( ! Felsenriffe bildon, und aussor der Insel St. Helena giebtjj ro au,n einon Fleck auf Erden, dor sich vom Fostlandc in so(Jit ® 6tn Abstande befände. Sie sind fruchtbar an Mais, Orangen,vr a ® Uen - Wein, Indigo und Gemüsen, und das gesunde, milde undb ail Klima sagt selbst domKaffee und Zucker zu, aber derAcker-hol» ,8t UUr beschränktem Maassemöglich. Vortreffliches (Jedem-f U l' * lm Schiffbau. Die Einfuhr betrug 166,915 Pf. Sterl., die Aus-Ü er ^4’!77 Pf. Sterl. im 1859. Die bewohnten Inseln sind:

George, Coopers-Island, Kiugs-lsland. Andere Inseln, I )ay itl» Bird-Island, Somerset und Irelaml. Der Sitz desk(j 8 t la It° r 8 ist Georgetown auf St. George.« 2) Insel an der West-jn«,? dos Caplandes, nürdl. über dor Brcntonsbucht, und südl. dor400 »liucht.

*****Dslinl |1 f Df. in Ilosson-Darmstadt, Oberhessen, Ldg... ton * *ni Vogelgobirgo, 575 E.

Ifl ■»' St. in brit. Ostindien, Bengalen, Distr. Dacca, 35 engl.

• v ou Dacca. 24 tl i:V n. Br., 90° 30‘ ü. L. v. Grwch.im ^ . 1) Kant. in der Schweiz, im lunarn und Westen; grenztVr a i H ' an Krankreich, die Kant. Solothurn, Basel-Landschaft, Untor-i«. u °n, im (i iT..i c w„na i.« \v

W

^adt,

Jtn O. an Aargau, Luzern, Uri, im S. an Wallis, im W. an

467 Y‘ b> kreiburg, Neuenburg und Frankreich, 121,9 QM. Areal mit4i e *j „ (1860). Die Bergkette an der Grenze gegen Wallis hat

W/^en Schweizcrgob.; westlich von dor Grimsel die höchstehot,i da ® steile Finsteraarhorn, dann das Schreckborn, Wettor-<h.iT.“ 0 " 011 . Eiger, die Jungfrau, Breithorn, Aitels, wildeGij,^ * 'Kdenhorn. Uober diesen Kamm führen der Pass über die»u 8 aua l I° m Hasli nach dem oborn Wallis; beschwerlicher derbördi U1 .^ ,a0 i' oi 'uthal nach dem Löschenthal. Vom Oldonhorn liegtz iebt ^°Weiho bis an das RUblihorn, wo dieSaane sich wcBtl.üstj \ i)er Zweig von Strubel scheidet sich in einen westl. undk e * m Niesen endet. Den Zweig vom Eingang in dashor u .. bl® an den Tliuncrsee bildon tlor Fisistock, (las Dolden-Ubd d rt le »i 1 rau ’ ( ^ 18 Gspaltenhorn, das Schiithorn, die Hchwalniorenvom Bricnzersoo liegt die Reiheder di Q Faulhorns, Schwarzhorns, Wildgersts, Tscliingels,

AVetterl» Gr ^ lli I 10 zwischen Grindelwald und Moiringeu mit dem^hoidee^ 1 Vör ' ) “ 1( I üt * Gehör dio Grindelwaldorhühe odor grossoalp f(i] n .. Ck °’ ü ^ er dieLauterbrunnonscheideecke odorWengov-^gkofc/ 11 / i Wei . b « 8lltJ bto Pässo. Von dor Saune nordwärts liegt die^ to ckhor 6 o ° r ^ c klündi, des llundsrückens u. a.; östlicher diebor n8 u kette derMähren, desOchsens, GanterischsunddesStock-bat I nacli > F bokaun testo PaBs über diese ist aus dem Woissenburger-Zer Rrat \rl Gurni « el - Nördl. vom Brieuzersee stehon der Brien-flo bg U ii* 1Gaerf f iat wn<l Harder, weiterhin NU. vom Thunorsee der8t °bou ll J üue Bberg, das Rothhorn, dio Blume. Südl. von Bern* ] °*>nonüi i J ™ ll,l,erg uud (lurten » nördl. der Bantigerliubel. Im8fe ^ej,a 0 ‘\ 11 ffell0 *t ein Tlieil des Napf zu Born. Jenseit der Aar-^Ilorhin i b °V.f lch dür 'l'esBOnberg und andere Vorbergo dos Jura,(ie Jurabor r V mi!8erul und Monto. Im N. und NW. stufen sichÖstl «li #i ’ 1,io bedoutendorn Thäler sind das Haslithal, inas Uenthal und Mühlethal, südl. das Urbachthal münden;

das abgeschlossene Thal Grindelwald, das tiefe von Lauterbrunnen,das einsame Kienthal, das weite Frutigenthal mit dom Kanderstog-und Gasternthal; das anstossendo Engstlenthal und das von Adel-boden. Das grosse Bimmen- odor Siubenthal bildet ein niederesund oberes; an dessen Eingang Öffnet sich das Diemtigerthal. DasSaanenland umfasst das Launon- und Gsteigthal. Diese und vielekleinere bilden das Berner-Oberland im weiteren Sinn; im engemSinn sind es Hasli, Grindelwald und Lauterbrunnen. Das grosseAarthal ist eine Fortsetzung des Haslithales, und umfasst denBrienzer- und Thunerseo nebst der Aargogend bis unter Bern. Dasschöne Emmenthal liegt längs dem glchn. Fl.; im Jura befindensich daR St. Immer-, Münster- und Delsbergerthal; bei Thun einebedeutende Ebene. Weit ist das Gelände zwischen der unterenEmme und Aar , ebenso die Gegend des grossen Moises. — Die be-deutenden Flüsse des Kant, sind die Aar, die Birs, welche dio Ge-wässer des Münster- uud Dclsbergcrtlmles bei Basel in den Rheinführt; dor Doubs, dor nebst der Halle in die Rhono mündet. Ganzgohöron dem Kant, der Brienzer- und Thunersee, grösstentheils derBielorseo, und den NeuburgerBOe berührt er uur. Kleiner sind derGerzen-, Arasoldingor-, Dittligor- oder Längenbühlsee, der Uebi-sclii- und Goistseo, Arnensee, Lauen- und Dürrqnsee, Jffingensoo,der See auf dem ltftzlibergglotscher, der auf dem Schmadrigletscher,der Golinerseo am Grimselpass, der beim Grimselspital, der todtoauf dem Uebergang über die Grimsel n. a. Dor höchste ist derBachalpsee. Trotz dom, dass die Kälte im Allgemeinen lange währt,und auch Kälte und Wärme schnell wechseln, ist das Land dochgesund. Im Süden stehen die mit Schnee und Eis bedeckten Hoch-gebirge, milder ist das Klima im Seeland und nach dem Aargau hin.Pis gedeihen dio Weinberge bei Thun, dio Nussbäume um Meiringenund Intorlaehen, die Feigen- und Kastanienbftume am Brienzorseo.— Dio Produkte des Landes sind Gold in der Emmen, Eisenstein-lager, Borgkrystall. Bergöl in den kleinen Bächen des Habkeren-thales, Marmor bei Bern, Büren und im Gadmonthal, Sandstein-brüche bei Bern, am Gurten, bei Oberburg, Wintersei, Ins u. a.Bei Sigriswoil und in der Nagoltiü-Borggegend ist das Sandstein-und Morgolgebildo mit Geschieben und grosson Granit- und Kalk-steintrümraern bedeckt. Aus den Granitblöcken bei Wittlisbachwerden gesuchte Mühlsteine gehauen. Im Oberlande, im Frutigen-thal, besonders im Simmen- und Kmmenthnl, werden Alpenwirth-Bchaft und Viehzucht gepflegt. Dev Obstbau ist bei Interlachon.Loissigen und Kpiez am Thunersee . so wie in dem Mittelland© be-deutend ; bei Spioz und Merligen beginnt dor Weinbau. Im Mittol-lande gedeiht der Acker- und Wiesenbau. Audi im oberen Aargaugiebt es Wiesen und Aecker, die zu den schönsten der Schwoiz go-hüren. Wein wird auf dor Nordseite dos Bielersees zwischenBözigen und Nonvcville gepflegt. Das Erguel-, Münster- undDelsbergerthal so wie die Gegend bei Porreutrui niiliren den Acker-bau; in den Freibergen herrscht Wiesenbau und Viehzucht vor.Roth- und Weisstannen, nebat Buchen bilden den Wald; amwenigsten finden sich Eichen und Kiefern; Erlen besetzen denKiesboden der Waldströme. Von wilden Thieren giebt es Wölfebesonders in den Juragegendon. zuweilen Luchse, wilde Katzen,Füchse, Gemsen, Mnrmelthiere, wilde Schweine, einige Rehe,Dachse, Hasen, der bärtige Geieradler (Lämmergoier), Stein-undGoldadler, zuweflon Seeadler au den Gewiissern, Flussadler be-sonders an der Aar, im Winter nordische Wasservögel, giftigeSchlangen uud Vipern , im Thunersee und in der Aar bei Untcrseender dem Kant, oigonthümliche Aalbock. Die Industrie beschäftigtsieh im Kant, besonders mit Seiden- und Leinenweberei, nebst Uhr-macherei. Diese Erzeugnisse so wie der vorzügliche Käse sindGegenstände des Handels. Oberste Lanriesbehörde des Kant, istder Grosse Rath. Der Regiernngsrath, 9 Mitglieder, wird vomGrossen Itatli auf 4 Jahre gewählt; das Obergoricht, 15 Mitglieder,auf 8 Jahre. Der Kant, schickt in den schweizer. Nationalrath 28und in den Ständerath 2 Mitglieder. Eine Hochschule ist in Born ;ebenda ein Gymnasium , Progymnasium und Industrieschule. Pro-gymnasien und Colleges sind ferner in Biel, Thun, Neueustadt,Pvuntvut und Delsborg. In Frinnisberg eine Taubstummenanstaltund in Waldau, Stunde von Bern, dio Kantons - Irrenanstalt,l!) Hptst. dos glchn. Kant., auf einer hohen . schmalen Krdzunge,von der Aar gebildet, 1866 F. ü. <1. M., 29,016 K. Der Zugang warbis in die Mitte des vorigen Jahrhunderts beschwerlich, ist aberseitdem durch Wogriiumung und Erhöhung des Bodens erleichtert.Sehenswerth ist das alterthüinlicho Münster (die grosse Kirche) mitunvollendetem 191 K. hohen Thurm und einer 200 Ctr. schwerenGlocke, Glasgemülden, Trophäen aus den Schweizerkriegen; dieeinfache heilige Geistkirche; dio schönsten Gebäude Berns sind dasBUrgerspital, der grosse Bundospalast, die neue Post, das Krankon-oder lnselspitol, das alte Rathhaus, das sogenannte Stift, das gr.Korumagazin, das Schallcnhaus, Waisenhaus, Stadtrathhaus, Bib-liothekgebäude, Museum, Zeughaus u. a., der Zoitglockenthunn mitden Hauptuhren der Stadt u. einem schcnswerthen Kigurcnspiel, dorKüfi-Thunn, Christuphalthurm, die grosse steinerne 92 F. und 2Bogen lange Brücke über dio Aar. Im Bären- und Hirschgrabenworden Bären und Hirsche genährt; Universität (gestiftet 1834),Gymnasium, gelehrt« Gesellschaften; Fabriken iu Seide, Baum-wolle, Strohhüten, Flachs u. a. Zur Hebung des Handels dient eineBank seit 1886. 46° 56' 54" n. Br., 6° 7' 6" ö. L.; Sternwarte: 46°

57 ' 6" n. Br., 5° 6' ll', ö. L. v. Par.

Bern», (Ober- und Nieder-), 2l)fr. in Preussen, Rgbz. Liegnitz,Kr. Lauban, 1100 E. [Ocoan.

Bermihe (St.), Bucht am SO.-Ende Alt-Califormens im Austral-

Bermibelas, zwei unbewohnte Inseln im atlant. Süd-Ocoan,südl. vom Feuerlande, NO. vom Cap Horn.

Bernae, 1) Df. in Frankreich, Dep. Charente, Arr. und beiRuffec, 567 E. 2) B. dehat , Df. ebd.. l)ep. Hautos-Pyr6nöes, Arr.und bei Tarbes, 702 E. tt) lt. dennus, Df. ebd., 501 E.

Bernail, Pfrdf. in Siebenbürgen. Kr. Maros-Vasarholy, Bcz.Dicsö Szt. Marton.

llernadctN dehnt, 1) Df. in Frankreich, Dep. Hautes-Pyrönöes,