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Erster Band. A - K.
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Erveda

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Escalles

Errert», Fl. in Portugal, Ptov. Alemtejo, mündet in denVauro I.

Ervedftl, Fick, in Portugal, Proy. Alemtejo, N. von Evora.

Ervedosa, Fick, in Portugal, Prov. Beira, 0. vonLamego, 1.am Duero, 1500 E. [836 E.

ErvUliers, Df. in Frankreich, Dep. Pas de Calais, Arr. Arras,

Ervlng, Stdtsch. in Ver.-St., Massachusetts, Gfsch. Franklin,600 E. Manufakturen.

Ervy, St. in Frankreich, Dep.Aube, Arr. und SSW. vonTroyes,1688 E. Drillioh- und Leinwandweberei, Hutmacherei, Nagel-schmieden.

Erwarton, Df. in England, Gfsch. Suffolk, 243 E.

Erwetegem , Df. in Belgien, Prov. Ostflandern, bei Sotteghem,1800 E.

Erwin, Ort in Ver.-St., New-York, Gfsch. Stouben, 1800 E.

Erwiiina, Ort in Ver.-St., Pennsylvanien, Gfsch. Bucks, amFl. Delaware, gegenüber der St. Frenclitown und mit diesor durcheine Brücke verbunden.

Erwitte, Df. in Preussen, Rgbz. Arnsberg, Kr. Lippstadt, 1650 E.

Erwitzen, Df. in Preussen, Rgbz. Minden, Kr. Höxter, 266 E.

Erwyrys, Stdtsch. in England, Wales, Gfsch. Denbigh, 681 E.

Erxdorf, Df. in Hessen-Kassel, Oberhessen, Kr. Kirchhain,086 E.

Erxleben, 1) Df. in Preussen, Rgbz. Magdeburg, Kr. Neu-haldensleben, 1710 E. 2) Df. ebd., Kr. Osterburg, 260 E.

Erzbach, Df. in Hesson-Darmstadt, Starkeubnrg, Kr. Linden-fels, 192 E.

Erzberg, 1) Df. und Gmd. in Bayern, Mittelfranken, Bez.-A.Rothenburg, 884 E. 2) Kisensteingruben ebd., Oberpfalz, Bez.-A.und Bergamt Amberg. 8) Df. in Oesterreich, Kärnten, Bez. und beiSt. Leonhard. 4) Berg ebd., Steiermark, bei Eisenerz, 4692 F. hoch.Reiche Eisenminen. 5) S. Arzberg.

Erzengan , ErzimrAti. St. in asiat. Türkei, Paschalik Erzerum,am Erzen, einem Nebenfl. des Tigris, 6000 E.

Erzenhausen, Df. in Bayern, Pfalz, Bez.-A.Kaiserslautern, beiWeilersbach, 474 E.

Erze-Kiini, Erzerum, Arzrum, l)Ejalet oder Paschalik in asiat.Türkei, umfasst einen grossen Theil von Armenien; grenzt N. andas Paschalik Trebisond, NO. an das von Akhalzik, S. an Diarbekirund W. an das von Sivas und ist 1374 QM. gross, mit 600,000 E. Esist gebirgig und Hochland; Flüsse sind: der Frat oder Euphrat,Aras und TBchoroch. Das Klima ist gemässigt und gesund, ohneExtreme in Hitze und Kälte. Der Boden gehört zu den fruchtbar-sten Strichen der asiat. Türkei, namentlich in den SandschaksOwa,Baiburt, Terdschan, Erzingan und Passir, welcheoft 30-bis 50faohenAckerertrag geben. Weizen, Gerste, Gemüse, Südfrüchte werdengekaut. Die Viehzucht liefert schöne Pferde, Ziegen, Schafe undHunde und auch die Bienenzucht ist erheblich. Wilde Thiere:Gemsen, Wildschweine, Hirsche, Löwen, Bären, Wölfe, Luchse,wildes Geflügel. Industrie und Handel unbedeutend. 2) St. undHauptort des glohn. Paschaliks, am Fuss des Egarli-Dagh. Vordem russ. Krieg (l 829) wurde die Bevölkerung auf 100,000 geschätzt,1844 betrug sie nur 40,000, seitdem in rascher Zunahme. Die Stadtist eine der vorzüglichsten und reichsten der asiat. Türkei, die über-dies als befestigter militärischer Punkt noch grössere Wichtig-keit erhält. Die Strassen sind schlecht und unreinlich , die Häuserflach und mit Rasen gedeckt. Ausgezeichnete Gebäude: die Ula-jama-Moschee, einige Bazars und Karswanserais, einige christlicheKirchen, die Bäder. Sitz eines Pascha, eines armenischen Patriar-chen und eines griechischen Bischofs. E. ist die gewerblichsteStadt Armeniens und die hier gefertigten Säbel zählen zu den bestendes Reichs; ferner giebt es Ledermaroquin-, Teppich-, Seidenzeug-und Baumwollenzeugfabriken, Kupfergeschirr; der Handel ist sehrbedeutend. 89° 55' 16" n. Br., 38° 58' 8" ö. L. v. Par.

Erzgebirge. Dieses metallreiche Grenzgebirge zwischen Sachsenund Böhmen gehört zu den Hauptgebirgen Deutschlands. Es er-streckt sich in nordöstl. Richtung von der Zwoda bis an die Elbe22 M. lang und sinkt in seinem Kamme nirgends unter 2000 F.herab, ja das Plateau, welches die höchstgelegene deutsche Stadt,Gottesgabe, trägt, erreicht 8350 F. Seehöhe, so dass die mittlereKammhöhe sehr wohl auf 2600F.angenommen werden kann. Ueberdiesen Gebirgskarain ragen die vielen Bergkuppen nicht unbedeutendhervor, denn der Kulminationspunkt, der Keilberg, hat nach Hofer3763 F., nach Lohrmann 3804 F., nach Berghaus 3858 F., nachLauckner sogar 3898 F. absolute Höhe. Die übrigen Berge stehendiesem in folgender Ordnung nach: der Fichtelberg 3730 F., derSchwarzwald bei Joachimsthal 3700 F., der Schneekopf 3660 F., derGottesgaber-Spitzberg 3450 F., der Eisenberg 3170 F., der Auers-berg 3140 F., der Hassberg 3050 F., der Wurzelberg 3000 F., dergrosse Rammeisberg 2966F., im Voigtlande, gehört zur Hälfte nachBöhmen, der Wieselstein 2946F., derKahleberg 2802 F., der Bären-stein 2750 F. und viele andere. Alle diese Berge zeichnen sichnoch mehr oder minder durch ihre Massenhaftigkeit aus uud habensehr verschiedenartige Gestaltungen. Es giebt z. B. tafelförmigeBerge, wie der Bärenstein; kegelförmige, wie der Hassberg;käppchenförmige, wie derLichtenwaldsteiner-Berg, 2695 F.; hoch-ebenenförmige, wie der Keilberg mit seiner hohen Wiese, undunregelmässige Kugelabschnitte, wie die meisten Berge des Kammes.Unter allen Borgen bietet der Glöfelsberg die reizendste Aussichtdar. Von der böhmischen Seite fällt das Gebirge, da die Eger demGebirgskamme bis sogar nur auf IM. nahe tritt, sehr steil ab, darumsind die Nebenarme dieser Gebirgsseite zwar sehr zahlreich, aberkurz und schnell abfallend. Zwischen ihnen stürzen sich die vonden Torfmooren braungofärbten zahlreichen Gebirgsbäche fastimmer in Kaskadellen in die tiefen Waldgründe hinab. Auf dersächsischen Seite sind die Ausläufer nicht minder zahlreich, aborlänger gestreckt, so dass viele derselben selbstständigen Gebirgs-zügen nicht unähnlich sind. Dio Abdachung derselben ist sehrallmälig, ja oft sogar lange unterbrochen. Ausserdomcharaktorisirtsich die böhmische Seite durch ihre zahlreichen Mineralquellen, diesächsische durch ihren Reichthum an Mineralprodukteu. Seiner

Hauptmasse nach besteht das Gebirge aus Granit,Glimmerschiefer, denen an manchen Stellen Porphyr

auf- und eingelagort sind. Das Gebirge ist gut bewald 0 * ® , &noch Exemplare dos Luchses und der wilden Katze ^ je 5grössten Höhen liefern schon das isländische Moos, n® r , bftU ^eigentlichen Kamme kann allenthalben ein dürftiger

trieben werden, selbst in einer Höhe, wo man auf andern

Deutschlands jeden Versuch dazu scheut. Gemüse g® . pi*sohwer, Flachs dagegen vorzüglich, Kartoffeln zicmJ• job^rauheste Gegend, wobeinahe aller Ackerbau aufhört, istgeorgenstadt mit Karlsfeld und Jugel, weshalb sie auchsehe Sibirien genannt wird, und doch liegt der Johanngeorg ^Fastenberg nur 2600 F. hoch. Ergiebige Nahrungszweiggebirgischen Landleute sind dio Schaf- und Rindviehzucdurch reichlichen Graswuchs unterstützt wird, ferner 11 ,j lf ff>mit Holz und Brettern. In den Städten herrscht übe te jgj jFabrikleben, besonders in Baumwollenspinnereien, Di* 1 ;

beitung, Spitzonklöppolei (jedoch sehr im Abnehmen, pjgf f '

der Arbeiter belief sich früherüber 50,000, jetzt bedeutonuHolzdreohaelei, Blech- und Eisenwaarenbereitnng. Am hrlicb^jedoch ist der Bergbau, namentlich in Silber, welches (

Quantität von 61,600 Mark Ausbeute giebt. Ferner g 0 . g c b***£Eisen, Arsenik und Präparate davon, Kupfer, Blei, Zin n;

Vitriol, Wismuth. Auch Kobalt, woraus die Smalte 0( * er _ r §t«i fbereitet wird, ist ein Ilauptausfuhrartikel des Landes*koblenbergbau ist bedeutend und fortwährend im Steiß®®Höchster Pass 3400 F., zwischen Annaberg und JoaclbKeilberg. tri**!

Das westliche Ende des Erzgebirges, nahe an Ger ^der eigentümlichen Form eines Sandsteingebirgos aui> *

Namen sächsische Schweiz führt und von der Elbe in ®*®. . '

stechenden Querthale durchbrochen wird. Die Gegend e „ o*wegen ihrer grotesken Felsen- und romantischen Thälp

der erhabensten und lieblichsten Aus- und Ansichten,

Ziel zahlloser Wanderungen. Ihre Ausdehnung zuder Elbe entlang istl^M., der Flächenraum 7 bis 8 QM-werthe Punkte sind der 1470 F. hohe Lilienstein, der 1Königstein mit merkwürdiger Bergfestung, in welcher otiefer Brunnen. SchandaumitromantischerUmgegend. ®thor, ein 120 F. hohes Felsengewölbe, der Kuhstall, ugrund, die Falkensteine, der Quirlstein etc. Al*”' eWichtigkeit ist anzuführen das 1600 F. hohe Mittelgebirß®welches zwischen derliila, Eger und Elbe sich ausbreite •ganz zu Böhmen und ist in seinem Kulminationspunkte, d U ßd K i

berge oder MilleschauerBerg, 2613F. hoch. Zwischen * 1 ^ ,

Erzgebirge liegt Teplitz. Iv*jfj-* 01 j

Erzgrube, Df. in Würtemberg, Schwarzwaldkr.i D ve« eljl111Erzhiiusern, Gmd. in Bayern, Oberpfalz, Bcz*"^' t35° 10. i» ■

Erzhausen, 1) Df. in Braunsohweig, Kr. Gandors2) Df. in Hessen-Darmstadt, Starkenburg, Kr. Darmsta ( ’ jb'Krzingen, 1) Df. in Baden, Oberrheinkr., A.

2) Pfrdf. in Würtemberg, Schwarzwaldkr., OA. Balinß® ’ ge*- rErxseheth (Nzeut-), l) Df. in Ungarn, Com. Bar*n> ’ bfl jF‘bei Pecsvar, 000 E. 2) Pfrdf. ebd., Com. Heves, Bez- ul ^ ^

vasar, 850 E. fl) E., Rammersdorf, Pfrdf. in Oester^ c j,d..bürgen, Kr., Bez. und bei Herraannsfcadt, 1100 E* 1 ^ji

2) Pfrdf. ebd., Com. Heves, Bez. U, J‘.

-- terrci® 11

. 1100 B. ■*) ® ^

Udvarhely, Bez. und bei Szitas-Keresztur, 1160 E*

Erzweller, Df. in Preussen, Rgbz. Trier, Kr.St- >'Achatschleiferei, Goldarbeiter. o er

tterpoor.

v. Gr*» 11 ,

Esaniiggur, Ort in Hindostan, Staat Chutterpoo^ ^

vom Fl. Deesaun. 24° 52' n. Br., 79° 26' ö. L. v.Esaro, Fl. in Italien, Neapel, Prov. Cosenza,

,, (Ol*

,w>»

,

mündet r. in den Coscilo.

Esnukhail, Volk in Asien, Afghanistan, Peschawe * ^

Kurrum. Besitzt viele Dörfer. , , >V

Esbach, Df. in Bayern, Mittolfranken, Bez.-A.Diu fl*# 0

Esbarelch, Df. in Frankreich, Dep. Pyrdnäcß, A ^bei Muulöou-Barousso, 520 K. u tfcn ,

Esborn, Df. in Preussen, Rgbz. Arnsberg, Kr.

Esbarres, Df. in Frankreich, Dep. Cöto d’Or, Arr-B_ ^ J

Esbeck, 1) Df. in Braunschweig, Kr. Helmstädt, o» « n ^in Hannover, Calenberg, A. Lauenstein, 470 E. •>) ^ f

Rgbz. Arnsborg, Kr. Lippstadt, 285 E. Arr-

Esbly, Df. in Frankreich, l)ep. Seine et Marne, a ^Cröcy, 416 E. Eisenbahnstation. l.-Lä 0 ’ ^ *

Esbo, l) ICrchspl. in Russland, Finnland. Nylan« ^

2) Ort ebd. Gesundbrunnen, schöne Wasserkunst,

Esbondemk, Krchspl. in Dänemark, Seolaud, A- ^

mit dem berühmten Kloster Esrom. K r . U ij‘’

Esborn, Bauerscb. in Preussen, Rgbz. Arnsbe ^*- c uil<Hagen, 780 K. A VS

Ks!)OZ-Brest, I)f. in Frankreich, Dep. Haute-» t leU *Esca. Fl. in Spanien, Prov. Navarra. Mündet t ..

Esonconu, Fick, in Spanien, Prov. Huelva, ° e .,pd^ il^Escala (la), Fick, in Spanien, Catulonien. Prov.am Meer, 2450 E. Fischerei. y

Escalivns, Df. in Frankreich, Dep. Landes, Arr. jijc®;Escftlanfft, Hafen in Südamerika, Nigaragua» fß

stillen Ocean. Nur für kleine Fahrzeuge. nuor°' " -

Escalante, 1) Fl. in Spanien. Mündet in deu x jj, jpebd., Prov. Santandor, unweit der Bai von Larodo, p f( jv. ^ tKscahiplanii, Df. in Italien, Insel Sardinien. ^

Distr. Lanusei, 1422 E. AU 1 /

Escale, l) Df. in Frankreich. Dep. Basses-Alp® * e630 E. 2) E. des llaraboiix und E. du Deserl, ->* .Senegambien, am Senegal, wohin die Mauren Gum

bringen. . jVr f -

Escalles, Df. in Frankreich, Dep. Pas de Cal» 1 »

800 E.

ßi )® 1