Indian Creek
704
Indroye
schickt 11 Repräsentanten zum Congress. Den Ver.-Staaten alsStaat einverleibt 1816. 2) Gfsch. ebd., Peunsylvanien. Hauptort:Indiana. 8) Stdtsch. ebd., Gfsch. Alleghany, am Fi. Alleghany,10 engl. M. NO. von Pittsburg, 2500 E. 4) Hauptort der glcbn.Gfsch. ebd.. 60 engl. M. von Pittsburg, 1060 E.
Indian Creek, 1) Stdtsch. in Ver.-St., Indiana, Gfsch. Law-rence, 1300 E. 2) Stdtsch. ebd., Gfsch. Monroe, 1300 K. 3) Stdtsch.ebd., Gfsch. Pulaski, 600 K. 4) Ort ebd., Virginia, Gfsch. Monroe,190 engl. M. W. vonRichmond. 5) i.Key, Ortobd., Florida, Gfsch.Dacle, auf einer kleiner Insel im atlant. Meere, 30 engl. M. vom CapSablo. ö) I. liflka, See ebd., New-York, im O. der Gfsch. Hamilton,8—9 engl. M. lang, an 2 engl. INI. breit. 7) I.-Stream, Stdtsch. ebd.,New-Hampshire, Gfsch. Coos. 8) I.-Territory ist das von derKegieningder Ver.-St. den Indianern westl. vondenorganis. Staateneingeräumte grosse Gebiet, wo sie unter Regierungsformen nacheigener Wahl und blos in soweit unter Control© der Ver.-St. leben,als dies zur Sicherung des Friedens nofchwendig ist. Im N. bildetder Platto, im S. der Redriver, im O. die Staaten Missouri und Ar-kansas, im W. das Felsengebirge und das Gebiet Neu-Mejico dieGrenze; 187,171 engl. QM. mit 250,000 E. Der Boden ist im All-gemeinen fruchtbar und im Stande, dieselben Produkte, wie dieVer.-St. zu liefern. Das Klima gesund, im N. etwas kalt, im S.aber sehr mild. Ein grosser Theil des Bodens ist Prärie, an denStrömen aiml aber grosse Waldungen. Von den Indianern wohnendie Chickasaws und Chootaws nürdl. vom Canadian- und Arkansas-Fl., und beschäftigen sich mit Ackerbau, Viehzucht, selbst mitWeberei und Spinnerei, haben auf 4 Jahre gewühlte Häuptlinge undfuhren ihre Staatsversammlungeu nach Art civilisirtcr Volker. Siegehören zu den gebildetsten Indianern u. sind den Ver.-St. geneigt.Die Creeks wohuen nördlich von den vorigen, sind emsig undthätigin Feld- und Obstbau, in Viehzucht und Gewerben und stehenebenfalls unter einem Häuptling, welcher nach geschriebenen Ge-setzen regiert. Zu ihnen gehören noch die Seminolen, die zwarauch in der Kultur vorwärts gegangen sind, aber auch eine grosseArbeitsscheu haben. Im N. und O. derselben wohnen die Chero-kees, welche unstreitig unter allen Indianern am weitesten vorge-schritten sind. Sie sind im Landbau trefflich eingerichtet, habenbequeme Wohnungen, geschriebene Gesetze und Verfassung, jährl.Staatsversammlungeu mit allen üblichen Formalitäten, kleiden sichnach englischer Mode und besitzen selbst Druckereien. Sie redenenglisch. N. von ihnen wohnen die Osagen, ein ursprünglicherStamm, welcher den Bemühungen der Ver.-St., ihn zurCivilisationzu bewegeu, noch wenig nachgegeben hat, so dass sie ziemlich dietiefste Stufe einnehmen. Weit besser steht es in dieser Beziehungum die zwischen dem Osage und Kansac wolmendon Shawnees,welche Ackerbau treiben, tleissig und massig siud. Sie producirenauf ihren Farmen Getreide und KUchengewächso und treiben Vieh-zucht. Die Delawares, N. von diesen, sind ebenfalls ziemlichciyilisirt, dagegen sind die Pawnee’s, Omahawa, Kansas und Ottoes,am Platte-River wohnhaft, noch zurückgeblieben.
Indianer, Indier, allgem. Benennung der Ureinw. in Amerika.
Imlian-Head, 1) Cap der Ostküste von Australien. 25° 1' s.Bt.,161° 2' 36" ö. L. v. Par. 2) {.-Island, Insel an der Küste vonNeu-Schottlarid, an der Ostküste des brit. Nord-Amerika; Südspitze 44°9' 40" n. Br., 64° 22' 51" Ö. L. v. Grwch. 3) I.-River, Fl. in Ver.-St., Delaware; mündet in den atlantischen Ocean, südl. vom CapJlonlopeu.
Indinnola, Indian-Point, St. in Ver.-St., Texas, au der Küste,westl. von Galveston, 900 E. In neuester Zeit erstangolegt. Wich-tig als Landungshafen für Einwanderer in Texas.
ludlauopolis, Hauptst. in Indiana, Ver.-St., am White-River,18,600 E. 1821 gegründet; ist die schönste Stadt des Staates, vonderen kreisrundem Platze, auf welchem das Haus des Guverneurssteht, die breiten, sebuurgeraden Strassen strahlenförmig auslaufeu;hat viele Kirchen verschiedener Confessionen (Presbyterianer,Methodisten, Episcopalon, Baptisten, Katholiken, englische unddeutsche Lutheraner), 10 Schulen, Seminar, ein schönes Staaten-haus, 2 Papiermühlen, Oelmühle etc., Staatsbank und Zweigbank.33° 46' n. Br., 86° 6' ö. L. v. Grwch.
Imllunsprings, Ort iu Ver.-St., Georgia, Gfsch. Butts. Mitvielbesuchtem und kräftigem Schwefelbad.
Indien, s. Hindostan, Ostindien, Westindieu.
Indiglrka, Fl. im asiat. Russland, Prov. Jakutsk. Entspringtiu den Bergeu von Ochotsk, und mündet nach einem Lauf von 150bis 180 M. Länge in 4 Armen in das Eismeer. Glcbn. Niederlassungan dessen Mdg.
ImlhscheH Meer, Indischer Ocean, ist derjenige Theil des gr.Weltmeers, der W. von der Ostküste Afrika’s, N. von der SüdküsteArabiens und Asiens, O. von den ostind. Inseln und der WestküsteAustraliens oder dem Australlande, S. von dem AntarktischenOceau in der Richtung von der Südspitze Afrika* s bis zur SW .-SpitzeAustraliens, jedoch S. von beiden, umschlossen wird. In demselbenliegen mehrere Inseln (z. B. Madagascar, Ceylon) und Inselgruppen(Comoren, Seychellen, MaBcarenische Inseln, Lakediven, Male-diven, Andamauen etc.). Er bildet verschiedene Meerbusen (denarabischen oder das rotho Meer, das persische Meer, das arabischeMeor, den Meerbusen von Bengalen, von Martaban) an der Küstevon Asien, und an der von Afrika (die Delagoa-Bai, Sofala-Bai).
Imlitz, Df. in Oesterreich, Böhmen, Kr. Czaslau, Bez. Kohl-janowitz, 440 E. Schloss.
Indje-Kara-Su, Fl. in ourop. Türkei, Macedonien. Mündet inden Meerbusen von Saloniki; 26 M. lang. [davery.
Indjeram, brit. St. iu Hindostan, Nord-Serkars, rechts am Go-
fndjiglii#, St. in europ. Türkei, Kuruelien, Sdsch. Wisa, NW.von Konstantinopel, am Indje-Kara-Su. Mineralquelle, Felsgrottcn.
Indjih, das nördlichste Cap der asiat. Türkei, Anatolien, imschwarzen Meer, NW. bei Sinopo. 42« 7' 57" n. Br., 32*> 36' 10" ö.L. v. Par.
Indllkofen, Indiekören, Df.inliadon, Oberrheiukr., A. Walds-hut, 300 E.
Indling, 2 Dfr. in Bayern, Niederbayom, Bez.-A. Gries^a® >zus. 340 E.
indoornik, Df. in den Niederlanden, Prov. Gelderland, beiS* 8 jImlore, 1) Gebiet iu Hindostan, besteht aus verschiedenen g ^trennt liegenden Abtheilungjjn : 1) dem Gebiete, das zu der St. 1®dore gehört, zwischen 21° 18' und 23° 6' n. Br., 76 (> 2' und 76°
L. v. Grwch.; 2) dem Stücke, das zu der St. Rampoora gehört, *•von Indore, zwischen 24° 3‘ und 240 4ß» n . Br., 750 ß' und 76° ^
L. v. Grwch. 3) N. von Iudore, mit Einschluss der St. Mohedp 0 ' ’23°29 ; n, Br., 75042'Ö.L. v. Grwch.; 4) W. von Indore, mit den bj»;Dhie u. Pitland, zwischen 22° 10' u. 23° 1' n. Br., u. 74°39' u. 74
ö. L. v. Grwch.; und das letzte Stück in 22031' n. Br., 76°26'Ü- h- JGrwch. Gesammtareal 8318 engl. QM,, 815,164 E. Das Vindoj'Gebirge durchzieht das südl. Indore von O. nach W.; höch 9Punkt ist Jam Ghat, 2500 engl. F. ü. d. M. Der Norbudda d utC .strömt das Gebiot von O. nach W. Der Boden ist fruchtbar.Produkte: Weizen, Reis, Zuckerrohr, Baumwolle, Opium, Tao»'Der Staat gehört der Familie Holcar. Hauptorte sind: Indo ’Mundlaisir, Rampoora und Bkanpoora. 2) St. ebd., auf einer 200■ 'hohen Ebene gelegen, 15,000 E. Palast des Rajah. 22° 42' n« *75° 60' ö. L. r. Grwch. „ -
Indorna, Nebenfl. des Aldanr., imasiat. Russland, Sibirien* GOchotsk. 1.
Indos, St. in brit. Ostindien, Prsdsch. Bengalen, Distr. l ?utwau, 62 engl. M. NW. von Kalkutta. 23 ü 9' n. Br., 87° 41 / Ö. b'Grwch. ^
Indrugirl, der grösste Fl. auf Sumatra. Schiffbar, flies®* '
O. nach W.; Mdg. in mehroren Armen. 0° 32' s. Br. j
Indral, Ort in Hindostan, Hyderabad oderNizamgebißt.
M. vom Fl. Manjira, 111 engl. M. von Hyderabad. 18 ü 12'
770 ßi' ö. L. v. Grwch. f .|,
Imlraniayo, 1) Cap der Nordküsto der Insel Java, an dor^
des glchu. Fl. in das Meer von Java. 2) St. ebd., an dor Mdg- ®glchn. Fl., O. von Batavia. Niederland. Besitz; Fort undR®^luilrupura, Cap, St. und Fl. auf der SW.-Küste der In8°lmatra. Der Fl. mündet bei der St. in den ind. Ocean, undträchtlich. NO. von der St. steht der glchn. Vulkan.
Indre, 1) Nebontl. der Loire in Frankreich. Entspringt iifl'jCreuse, bei Bussiöre St. George, fliegst dauii in das glchn. Dep*’^theilt dasselbe im NW.-Lauf in 2 fast gleiche Theile, dringtin das Dep. Indro et Loire, wendet sich gegen W., theilt 812 Hauptarme, von denen der eine NW. liiessend in den Chef*andere SW. fliessend in mehreren Armen 1. in die Loire n‘ö» .Er uimmt r. deu Igneray und Indroye, 1. den Vauvre auf-Loches ist er schiffbar. 2) Fick, ebd., Arr. Nantes, bei Basso-I®*^3840 E. 3) Dep. ebd., nach dem glchn. Fl. darin benannt, u r u/1 Jdem westl. Theil der Prov. Berry, einem Theil von OrK*anna lB q,von la Marche gegründet; grenzt au die Dep. N. Loir et Ch/’yf,n --- - * :th 0 ;!.
Cher, S. CreuBO undllaute-Vienne, SW. Vienne, NW. Indre etb^
701,661 Hect., 270,064 E. (1851). Das Land ist theils eben* ^ ^bewaldete Höhe, hat viele der Gesundheit sehrnachthoiligeSÜ 111 *^und im Innern, so wie im W. fischreiche Weiher, ausg®®^Haiden, Sandstrecken, aber auch fruchtbare Gegenden und b® *tende Weiden. Das Klima ist im Allgemeinen gemässigt 111,(1Sund. DervorhorrschendeNW.-Wind schadet häufig dein Ack e, ..jtProdukte sind: Getreide, viel Hanf, Kastanien, mitteln 1 ® 8 *^.Wein, Rindvieh, Pferde, Schafe, viel Geflügel, vorzügliches/'!-^Die Industrie schafft Wollzeuge, Droguen, Leder, Papier. IA 0 ,^wohnor sind minder lebhaft als die übrigen Franzosen. Die * ^sind, ausser dem ludre, davon W. die Creuse mit der Bouza* 1 ®^.dem Langlin, O. dorArnou, (ierNebentl. dosCherl., mit der
Der Wald beträgt an 102,460 Hect. Eingctheilt ist das Dep- 1 (Jl fl g4 Arr.: le Blanc, Chäteauroux, la Chätre, Issoudun, 23 ^
246 Gmd. Hptst. ist Chäteauroux. 4) (Basse-), Df. ebd., Dep‘-\j/*inför., W. bei Nantos, gegenüber dor Insel Indret in der h ^160 E.einem
, W. bei Nantos, gegenüber dor Insel Indret in der »
. 5) l. et Loire, Dep. ebd., aus der ehern. Prov.
1 Theil von Anjou, Poitou u. Orlöannais gebildet, gre« 2 *. e i*
die Dep. NO. Loir et Cher, SO. Indre, SW. Vienne, VV.
Loire, NW. Sartlie, 610,697 Hect., 323,572 E. Das Land
in rlam VlnuacrnViifil ,1er T.nire rlio ao Wfl fiW. ® u
schneidet und 1. den Cher, Jndre, Vienne, r. die BrenneMeslaud aufnimmt. Obschon die Fruchtbarkeit dessolboü ptdurchaus gleich ist, so wird es doch der Garten Frankreichs ff el \.tlr
K
wegen der Eigenthümlichkeit seiner Erzeugnisse. Das
der Loire schliosseu S. und N. Höhen von Kalkstein ein,mit einer bedeutenden Schicht vorzüglicher Fruchtorde. Bä** ^deihen Gemüse, Hülsenfrüchte, Melonen, Anis, Koriander, ^ t,.
Hanf, Flachs, Obst, Maulbeeren. Auf den Höhen gedeiht v ^lieber Wein (Vouvray, Bourgueil, St. Georges, Langoai®* .< $ j,.
Blerdefcc.). Auch bedeutende Haide giebt es, besonders iw;
^0
' *“ “ vl ‘ uewviuomiö *‘“‘ uo giovv oa, uvo\siiwmo jj a
von Ruchard, 15,000 Arpons gross, und im S. liegt zwis cü
iu,w«u -ll[/VUO QIUSO, Ulli« 1111 L>. uugv -pf
Flussgebieten dor Indre und Vienne eine Hochebene, dieei» 6 tyrBank zerbrochener Muscheln ist. Iiu Getreide befriedig { KDep, den eigenen Bedarf nicht; auch die Viehzucht ist n ,c JJdeutend, wohl aber die Zucht der Schweine und des Goflüg 01 *’#den Wäldern (73,591 Hect.) giebt es wilde Schweine, Hirs c ‘* vRehe. Die Industrie schafft Tuch, Eisen, Stahl, Fayflü 00 ^Töpferwaareu, Papier, seidene Mützen, Posamentirwaaren,rübenzucker, Bier, Leder; und der Handel führt Tuch* f iiHülsonfrüchte, Obst (gotrocknet und Confiture), besonder® * prfliehe Pflaumen (pruneaux de Tours) aus. Eingetheiltin die 3 Arr.: Chinon, Loches und Tours, 24 Kant., 281Sulen, bedeutende Insel an der Westküste Norwegens, A- *Borgenhuus, vor dem Sogno-Fjorden. , e iif
Indree, Ort in Hindostan, Sirhind, r. am Delhi-Kau^* 1M. N. von Kurual. 29 ü 62' n. Br., 77° 8' ö. L. y, Grwch. , ;^ f ’
Indret, kl. Insel in der Loire in Frankreich, Dep. Loir®
W. bei Nantes. Schiffbau-Station. I
Indroye, Nebonil. des Indro in Frankreich, Dep. Indre |Mündet bei Azay; 5 M. laug.
h
s
N;
N
'ti v
N,
*S(i