Istrien
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Italien
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■ ; Aix ’ "'■ um Weiher von Berre, in den oin/weig des Kanals1 ö p^ponne mündet, 3776 K. Handel mit Olivenöl und Kermes.’ ' ■' Ijfjj , s ' r l(*n, Halbinsel im N. des adriat. Meeres, und Kr. iin üsterr.'lit? Xr ' ^y r * en » oder insbesondere im sogenannten Küstenland'&lbi e )’ 89 ’ 80 QM., 280,328 E. in 24 Stil., 9 Flckn., 479 Dfrn.Li*®: Zweig der julischeti Alpen, zum Thoil mit herrlichemfior . bestanden und sehr höhlonTeich. Der Monte Mag-
V ,8k 4410 ( * er Feig. Ueber ihn führt die Strasse
nach Pisino. Ausser Holz, welches Handelsartikel ist,Gebirge Marmor, Kalk, Eisen, Vitriol und Alaun. Un-JJ*® n d ist in diesem dürren Gebirgslande die Bindviehzucht,ttgicJan P’utter, wichtiger die Schafzucht, gering der Ge-* { Mv <U ’ b °deutender der Krtrag des Mais u. Weizens, wichtiger^8ch e '! lbau * obgleich das Gewächs nachlässig behandelt wird.Ö ta ere j ist der Haupterwerb. Die bedeut. Flüsse sind der Isonzo,Draga, Arsa. Das Klima ist sehr gemässigt, dieJJ a u !?heftigenLuftbowegungen ausgesetzt. DioE. sind meisti^^ken, in den Städten Italiener, auf dem Lande slavischer Ab-K™tS- [am Liiioritz».
Jnna, Fick, in europ. Türkei, Serbien, S. v. Kruschewatz, r.*.i &?•!*.• Df. Di Proußson, Ilgbz. Minden, Kr. Höxter, 600 E.teni.’. 111 ^ippe-Detmold, A. Bloomberg, 366 E, II) I)f. ebd., A. Va-j«. 225 E.
*Jurirateh, St. in Afghanistan, NW. von Kabul.
^J’onn -* lS> * n Frankreich, Dop. BiiHBOH-Pyröinjos, SO. bei
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,, >r <y 1 Ifc4 C ’ K. Merkwürdige Grotten.
. v. tyrl. ,nn » (Szent-), 1) I)f. in Ungarn, Com. Barany»,'* F 1 ? »on ii tÄ,iyavar ’ 700 ä) Df. obd., Com. " " "
' lil ß - bßijJ' 2460 E. 11) Df. obd.. Com.
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Boz, Dardu,Jlorsod, Bez. und 1 M.Pest-Solt, Boz. Kalocsa,
Ü)l ‘2909 E. 4) J)f. ebd., Com., Bez. und boi Weszprim, 420PI.n^'.^'Pbaijsfeld, Mktück. ebd., (Wojwod.), Com. Torontal. Boz.%].' *^°dos, 1900 K. Ü) Df- ebd., Com. Saros, Boz. Siroka,
lOoo'j^I, 1) Fick, in Ungarn, Com. Sümeg, r. am Okor-Fluss,Kf-gJ? - Weinbau. 2) (Lcnpiiwec-) , Df. obd., Com. Zala, Boz.bei/ , 6 jy> bei Tupolcza, 600E. tt) (Zala-), Df. ebd., Bez. .Egorszeg,j^aber, 620 E.
K «tofl-eJHdorf. Df. in Ungarn, Com. Eisouburg, Bez.
I s ? ttlu,r d, bei Haba-Keresztur, 600 K.
'»rlipl T||,l haza, Df. in Oesterreich, Siebenbürgen, Kr. Maros-Va-IkV . UI1( i boi Itadnoth , 410 E. [u. boi Baja, 1200 E.
lv ' ul,0,, iogvo. Df. in Ungarn, (Wojwod.), Com. Obov-BacK, Boz.* B - Z worn i k.
Uv rr<ff ’ Drt in England, Wules, (Sfscli. Montgomevy, 402 E.
’ Pfrdf. D» Oesterreich, Galizien, Kr. Tavnopol, Boz.j H '®* bei Jos-sierna. (nnd bei Zlotniki, 1000 E.
Wl ’ Ffrdf. in OosterieicJi. Galizien, Kr. Tarnopol, Bez.U/.k ’ 1>f - in Ungarn, Cmn. Marmaros, Bez. Iluszt, 630 E.'Vdjjj,.’. ,lNz . (Also-, PcIkü- u. Kozep-J, 3 Dfr. in Ungarn, Com.
j H/ j n * ’ i’ez. und bei Devecsor, 250, 300 mul 560 E.
Vh i ’ 1)f - in Oesterreich. Siobonbürgen, Kr. und Bez. Maros-| Sz ; J '*^ö0 E. [Galszecs, 600 E.
I S7t u »< , H, J)f. in Ungarn, Com. Zemplin, Bez. und 2 M. von'‘boe, j)f, in Ungarn, Com. Arva-Thuvocz , 700 K. Scliöne(Komorn. 1160 E. Weinbau.Fick, in Ungarn, Com. Stuhlweissonburg, S. an
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1,H » Wnlaclilsdh StH», J)f. in üeBtprreicli. Siebpnbürgpn,Ha ll i,V ni8ta{ D, Bez. Marktschelken, 458 E.
Hab» * ' ’ 11 ^P au lcn, W. bei Guadalajara, 1100 E.
fi Hub Xingu rechts, in Brasilien, Prov. Para.
S *, N ! S Ä,,a ‘ Vlck - in Brasilien, Prov. Sergipe, am glclm. hohenv ieb B ’ ” • von Sergipe, 2200 E. Zucht kleiner Pferde und llind-
iU iii^ S 0 p 1 I ’ , ; rilV| i. Fick, in Brasilien, Prov. Minas-Gcraes, SO. vonHabir’ ttu K. Bergbau auf Gold.
1^41. ow ^ St. in Brasilien, Prov. Minas-Oeracs. r. am Velbas.
ffeov /!* Mut« Dentro, St. ebd., unf. der vorigen 3000 E.Ir ItaiL. ^ la gruben.
Uftv. , n *|i, Ort in Brasilien, Prov. Bio de Janeiro. Schöne
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ltHyV lcKerrobr - un{ ^ Kaffeebau.
0 °ml, ItAeulnmy, Berg in Brasilien, Prov. Marftnhäo, aufM> a , SO. derCumu-Bai. 2 0 8' s. Br., 46” 36' 60" w. L.
[4000 E.
St. in Brasilien, Prov. Bio Janeiro, am I'l. gl. N.,It.«I* i* 1 * Hi Brasilien, Prov. Bio Janeiro, am Meer, 2000 E.
1 lla'it'i!* ’ Hi Brusilion, Prov. Snnta ('atharina, am glchn. I'l.a ^ r Scri ?i ft ' °. rtin Brasilien, Prov. Minas-Geraes, an der WestseiteUni?» SO. von Ouro Preta.
lin-r ’* ck> Italien, Sicilien, Prov., Distr. und SW. bei Mos-K. (6000 E.
Tij HalUii^’t? 11 tlen Flata-Staaten, Staat Corrientes, am Parana,6,1 > 0 ine!
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’h .* l »Uen t? n l ^ eT . 1 Fl a ta-Staaten, Staat Corrientes, «u« x«»±u»*,a ®‘l, ej n6 r -.r 11 ,^' Hi Südeuropa, besteht aus einem continentalen.r 01 54 <lriat;« 1Ä r al ' ) * I,ae ^ uu< * v i°lön Uiseln und wird im O. begrenzt
\f‘'* Mriaf’ uua vielen insein und wird im U. begrenzt
v erc - im w° lcn u * i°iiischen Mocrc, im S. vom mittelländischenI • Von fip« u von ,Frankreich und dem Mittelländischen Meere, imJl'jt cbwe * S5 und Oesterreich. Sein Flächeninhalt boträgt
- Kilometer, die Bo-
vn Muschln* T eu untl D e 8t 0 rreic° ke ru 11R i m * j d °“ Kirchenstuatoa) 350,889 q. -
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Bi den alten Provinzen . . 4,080,009 Bcw.
i» der Lombardei .... 3,039,085 ,,
«• den Provinzen der Eiuiliu 2,117,732 ,,
>* Marken ..... 002,079 ,,
»» Umbrien (Porugia) . . . 491,745 ,,
" Toacaua. 1,826,830 ,,
’» denNeapolitan.Pcoviuzeu 7.iBl,864 >>
>i Sicilien.2,316,925 ,,
im Ganzen 21,920,269 Bew.
lz °8en 1 wn?k U80n ein ß'cbirgsland, imN. und W. von den Alpen«lohen sich (zwischen 440—450 n . Br.) die Apexrainen
anschliesson, die danu die Halbinsel von N. nach S. durchlaufen.Dio hierher gehörigen Alpen sind: die ligurischen, die See-, diecottischen, die penniniBchen (Montblanc 14.807F.), dielepontinisclienund die rhätischon Alpen, von welchen aber Italien nur die ligu-rischen, grajischen und veltliner Alpen ausschliesslich und dioübrigen mit Frankreich, der Schweiz und Deutschland besitzt. DieApenuinen zerfallen in verschiedene Zweige und erreichen ihregrösste Höhe in Gran Sasso oder Monte Corno (10,206 engl. F.).Thätige Vulkane: der Vesuv und Aetna. Ebenen von Bedeutungsind: die lombardische, die römische Campagna, die campanischeund apulischo. Grosse Sumpfstrecken zeigen sich zum Tlieil in denFlussthälern, hauptsächlich aber an den Küsten (Maremmon); diobeträchtlichsten unter den letzteren sind die mit Lagunen (Strand-seen) abwechselnden Maremraen an den Mündungen des Po, dioMaremmen von Siena u. die pontinischen Sümpfe. — Die Meerbusensind: im N. von Corsica der Golf von Genua oder das ligurischoMeer, im tyrrhenischen Meere dio Busen von Gatita, Neapel undSalerno, im ionischen Moero der Husen von Taranto, im adriatisclienMeere der Busen von Manfrcdonia. Flüsse: der Po der HauptltussItaliens (90 M. lg.) mit Tanaro, Trobbia, Parma, Seccbia, Panaround Reno rechts und Dorra, Sesia, Ticino, Adda, Oglio und Minciolinks, der Arno (20 M.), Tiber, Garigliuno, Volturuo, Ombrone,welche in das mittellüml. Meer münden. Dio bedeutendsten Seensind auf der Grenze der Schweiz und in den Übrigen Theilen Ober-italiens: der Lago maggioro, Garda-, Lugano-, Como- und Iseo-See etc.—Nach seiner Lago und Gestaltung hat 1. ein verschiedenesund vortreffliches Klima, welches dio Erzeugnisse der gemässigtenund dio der heissen Zone gestattet, mit überall gleich frucht-barem Boden, ausgenommen dio unfruchtbaren und ungesundenSumpfgegondon, insbesondere die Mareinma in Toscana, dio fastganz wüste liegt. Schnee gibt es nur auf den Alpen, in einer Hohevon 9500 engl. F.; das Potital hatein gomäseigtes Klima; seine Seengofrieren im Winter u. dio Orangen n.Uitronen reifen nicht im Freien.In den Gegenden von 38° 30' und 40° 30' n. Br. fiUHSchnee nur aufden Bergen, und dio Olive, Orange und Citrone gedeiht im Freien;zwischen 39” und 41” 30' n. Br. ist der Ncline© sehr Helten und imS. von Oalubrion, Kioilion und den benachbarten Inseln gedoihen auchtropisclio Bilanzen. Der Wechsel zwischen heiterem und bewölktemHimmel ist sehr selten ; der Hcgon aber dauert durch Woche» oderMonate, namentlich im Herbst, und im Sommer währt dor heitereHimmel ununterbrochen. Mittlere Jahrestemperatur: in Mailand65” 2'; in Florenz 59” 2'; in Koni 1)0” 5'; in Neapel 69” 6'; in l*«,—lei 1110 63° 1' Ealircnli. Die vorherrschenden Winde sind der Westund SUdwcst, dio reine und gesunde Uuft bringen, der Süden istjedoch häufig von den verderblichen Winden auB Afrika, dom Mi-roceo und Libccoio hoimgesmiht, welche auf dio Vegetation und dieMenschon nachthcilig wirken. Eicher herrschen in den Sumpf-gegenden. - Das Land ist reich an Minoralprodukton. hat aberwenig Metalle aussor Eisou und liloi. Die Apcmiiiien geben denhorrlichon carrarischen Marmor, Schwefel. Borax, Salz, Natron,Albastor, Lava in UnbcrtluHH; der im Ganzen sehr fruchtbareBoden ist am Uoissigsten in der Lombardei, in Piemont u. Toscanaangebaut, am wenigsten ist in Sicilien für den Laudbau geschehen.Dor Woinbau ist überall verbreitet und sehr lohnend, der Anbauvon Oliven und Südfrüchten, besonders im S. sehr beträchtlich.Die Thierwelt gleicht der des übrigen Europa in gleichen Breiten-graden, nur hat sio als besonders Eigonthümliehes den Büffel, denSeorpion und die Tarantel. Fischo in Ueberfiuss in den Flüssen ;die Pferde von Piemont werthvoll; im S. ausgezeichnete Maul-thiero.—
Die Industrie Italiens ist nicht mehr so bedeutend, wie infrülioren Jahrhunderten, sio umfasst hauptsächlich Seide u. Seidon-waaren in der Lombardei und Piemont, dio Verfertigung vonSpiegel- und Glaswaaren, Korallenarbeitcn, Stroharbeiten, Papierund Tapeten, Porzellan, Kunstblumen, Mehlspeisen, Liquoure,Leder- und Bijouteriearbeiten, musikal. Instrumente und Saiton otc.Der Handel nach aussen wird durch die Lage des Landes zwischenzwei Meeren und dio weite KUstonhegrenzung mit vielen vortreff-lichen Seehäfen sehr gefördert, uud geht vorzüglich nach der Le-vante, dann nach Nordafrika, dem westlichen Europa, auch nachAmerika, sehr lebhaft aber nach dorScliwoiz und nach Deutschland.Die vorzüglichsten Seeplätze sind : Genua, Livorno, Neapel, Messina,Ancona (Vonedig und Civita vecchia). Die bedeutendsten Land-plätze: Mailand und Bologna (Verona). Die Hauptausfuhrartikelsind: Seide, Beis, Käse, Hanf, Ocl, Wein, Agrumen, GlaBwaaren,Seosalz, Schwefel, Papier und Holz; die Hauptoinfuhrgegonständo:Colonial-, Baumwollen-, Leinen- und Motnllwaaren. 1862 hatte I.1472 Kilom. vollendete, 26 ßKilom. iin Bau begriffene und 864 Kilom.projcctirto Eisenbahnlinien, wovon ein Ihoil in Händen von Privat-gesellschaften ist. Handelsmarino von Italien (mit Einschluss vonVonedig und dem Kirchenstaate) hatte Anfangs 1862: 22,666 Fahr-zeuge von 083,562 Tonnen, wovon auf das Königreich Italien16,500 Schiffe von 666,624 Tonnen kommen. —
Der Elementarunterricht war in Italien sehr vernachlässigt, bisnach der politischen Umgestaltung auch hierin eifriger u. günstigervorangegangon wurde. Unter der neuen Regierung wurde eingrosser Tlieil der oingezogenon Klostergüter für die öffeutliclionSchulen bestimmt, und noch nebenbei ein jährlicher Credit von16 Will. Lire für dieselben vom Parlamente bewilligt. Seit 1860wurden im Königreiche ,43 grosse Musterschulen eingerichtet. 10 inSardinien, G in der Lombardei, 4 in der Emilia, 6 in den Markenund in Umbrien, 2 in Toscana und 5 in den südlichen Provinzen.Von 1860—01 wurden in Neapel allein, ohne die CentralprovinzNeapel, 1064 Knabonschulon mul 778 Mädchenschulen gegründet,nebenbei 19 Abendschulen. 1888 war diose Zahl auf lßOSfürKnabenuud 992 fÜrMädchon, die Zahl der Abendschulen auf 234 gewachsen.(1866 wurden in Sardinien 2099 Klöster eingezogen, diemit7871geist-iichen Individuen besetzt waren und ein jtthrl. Gosammteinkommenvon 3,641,000 Lire hatten. Als dio Mönchsordon 1861 auch imfrühorn Königreich der beiden Sicilien theilweiso aufgehoben
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