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Zweiter Band. L- Z.
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251
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Niedergude

251

Niederlande (die)

L Mode,

0 K, . Df. in Kuvhessen, NiedeihesBen, Kr. Rotenburg,

Hf- Nassau, A. Hadamar, 1209 E.

Mieden. Ji 11 ’ * n Nassau, A. Wallmerod, mit Hahn 378 E." 8 pierm«v,i in Würtemberg, Jaxtkr., OA.-Künzelsau, 108OE.

X l«fii al7quelle< [423 E.

. im Schweizer Kant. Aargau, Bez. Lenzburg,Ulj £ »Mo, J?frdf. im Schweizer Kant. Zürich, bei Regensberg,• [^urg, 161 E.

^cdei-ho a °™ n ’ Bf.inBayern, Niederbayern, Bez.-A. Rotten-» 2) Tif' , . 8 ® n ’ 1) ®f, in Baden, Oberrheinkr., A. Kenzingen,

bi^ebd c Iri Eay6ni » Niederbayern, Bez.-A. Landau, 260 E.7 Bs*'.a C ^ a ^ en ’ Bez.-A. Illertissen, 209 E. 4) Df. ebd.,‘^ibrücitg*,, ^jj^chlieiinbolanden, 408 E. 6) Df. ebd., Bez.-A.

tIelta Bcfo»f* n ^ t * 0r * , > Niederliermersdorf, Niederhermsdorf, s.. ^^depiiAü ^ eruier 8do r f, Hermgdorf.

„ Nieder*« 811 ’ Brov. im Kurfürstenthum Hessen, umfasst inhat j n ft I at ? n ^ lume Hessen den nördlichsten Theil des Staatesj*. c h, g e j rt ™i n istrativer Beziehung noch die getrennt liegender8.iniM , r8, 80,6 QM. mit 368,866 E. Das Land ist ge-

'.i UrcB den Reinhards wald, SW. davon, um die QuelleniS Und o ft . er Habichtswald u. a. m. Hauptflüsse: Werra, Fulda,doch Die Bodenfruchtbarkeit ist nicht zu bedeu-

fli de ^ 68 Produkte aus allen drei Reichen. Wichtig istJ' Weütft j 0l } zu den Scbmelztiegeln. Fabriken giebt es we-v^lwaa» Ä ^ n “ 6r die Manufactur in Webexwaaren , Porzellan,‘*11*1«- rer l etc. THo D,^-' .»rxm TT-r^oo- Vsnhwaoo

s?L l kfBrov. zerfällt in die 10 Kreise: Eschwege,^ ö Ubup °V[ e .* 8mar ' -Homberg, Kassel, Melsungen, Rotenburg,"Hzenhausen und Wolfhagen. Hptst. Kassel,eunigen, Df. im Schweizer Kant. Bern , Bez. Wangen,

StlJ^ethi

^iederfafiK . [ Kr ' Bingen, 468 E.

Medei.| , 8 * ,e ^ m * Df. in Hessen-Darmstadt, Rheinhessen,Nlsfl e j.rü e J| M ^ädt, Df. in Bayern, Pfalz, Bez.-A. Landau, 1418E.j. Mederii- , ^dt, Df. in Nassau, A. Königstein. 406 E.

^Pkonf 0r * en » Df. in Hessen-Darmstadt, Oberhessen, Kr.^Men.* 68 E * [340 B>

Df. in Oldenburg, Kr. Oldenburg, A. Elsfleth,*i.’iflOfta* ’ ^ Hf. * n Baden, Oberrheinkr., A. Säokingen, 683E.fi| ®he ‘'erreich, Böhmen, Kr. Gitschin, Bez.Hohenelbe, 2160 E.

, 1) Df. in Würtemberg, Neokarkr., OA. Bracken-i)? n| ulcr. n ^. Uc ^ e ^erg, am Lembach, 842 E. Weinbau. 2) Df. ebd.,j>\, ' Ehingen, in einem Thal des Hochsträsses. 126 E.X: ^ Sa,?.; ” ebd., OA. Leutkircb, an der Eitrach, 286 E. 4)* b«ti » ' Dberbayern, Bez.-A. Schongau, 220 E. 5) Df. ebd,

A. Nördlingen, 140 E.

P ^rho' ,,C ^ ,n ’ Nassau, Kr. und A. Höchst, 362 E.

Xl&'ofhel

j •*«« f Df. inOldenburg, Frstth. Birkenfeld, A. Ober-

Jjfidef,; , [900 E. Mühle,

ton * e, Wi 0 | ’ Df. in Kurhessen, Niederhessen, Kr. Eschwege,

v 4 EM,, :zl,aus «n, Pfrdf. in Preuasen, Rgbz. Merseburg, Kr.Jledopj tßbor Fa, 190 K, [190 E. Eisenhütte.

5ir ü* e deri! 0n , nefe *d. Df. inPreussen, Rgbz. Koblenz, Kr. Neuwied,fi. °fhach, Df. in Bayern, Pfalz, Bez.-A. Bergzabern,v e dert, [Rottenburg, 469 E.

b ‘‘le6 €l .v?J' 11 ^ftch, Dfgmd. in Bayern, Niederbayern, Bez.-A.®Jhen. aE u . sa » Df. in Hessen-Darmstadt, Niederhessen, Bez.-A.Je.leÄJ'- [Mariensee, 140 E.

Df. in Preussen, Rgbz. Danzig, Kr. Karthaue, bei» ’ 125 k* ^'Ir- in Preussen, Rgbz. Koblenz, Kr. und bei Ahr-

[370 E.

Meile*.«„ , 1*' Df. in Würtemberg, Jaxtkr., OA. Mergentheim,i» , €, leri,, lS ! l ^ eu ‘ Df. in Baden, Oberrheinkr., A. Breisach, 600 E.' v n Ren , Fick, in Hessen-Darmstadt, Rheinhessen,

v e derltJi E - Herrliche Umgegend.

v e, Wu i Df. in Kurhesson, Pro?, u. Kr. Hanau, 240 E.

jv,M e deH A fibftc h ’ Df. in Nassau, A. Idstein, 482 E.

Äi. He ’ Df. in Kurhessen, Fulda, Kr. Hersfeld, 500 E.MPdert»! [Kr. Lindenfels, 460 E.

Ui« e ^erVoii\ 8ba< Df. inHessen-Darmstadt, Prov. Starkenburg,®Men Ho ach , Df. in Kurhessen, Prov. u. Kr. Fulda, 700 E.

Me<W, [276 E.

} l5ft J^lcrk* ** e *’ Deaterr. ob der Enns, ehemal. Mühlkr.,

.?• 8v!ff ui| (t*ii» Df. in Kuxhessen, Niederhessen, Kr. Kassel,M«Ö0rk " len * [Kapellen, 680 E.

v b! <Jerkft r * Cbei1 ’ Df. in Luxemburg, Distr. Luxemburg, Kant.»Iw, Mftfki,, • Df. in Nassau. A. St. Goarshausen, 210 E.

^,857Df. in Hessen-Darmstadt, Starkenburg, Kr. Neu-

ebd, 1 * 1 !? 116 « . 1) Df. in Bayern, Pfalz, Bez.-A. Cuzel, 350 K.Ja ®*-A. Kaiserslautern, bei Otterberg, 665 E. 8) Df.t?* 2 ie *erkiV NeUBtadt a * H., bei Dürkheim, 1260 E.

h. n, Df. in Luxemburg, Distr. Diekirck, Kant. Esch,

\ Genial [1000 E. 4 Mühlen.

Dj.v*’^^epkn ln ’ Df. in Kurhessen, Oberhessen, Kr. Kirchhain,Df. in HeBsen-Darmstadt, Starkenburg, Kr.

h«»deriS?® R J 11 * Df. in S.-Altenburg, 320 E.

v! 8re h ’ Df. in Nassau, A, Braubach, an der Lahn,

ty ederUn ?? Ulin den Rhein, 2730 E. Schifffahrt.

V, ^honB v Bayern, Oberfranken, Bez.-A. Wunsiedel,

^0r,f e ^erln.7i U , n » Eisonhammer, Hochofen.

. 8 eQ, q (die), Königreich, grenzt im W. undN. an dios Möai,® ^it ih ■” a,nnove r und Preussen, und S. an Belgien, welchesEndo m Vere ^ n j?t war. Getrennt vom Hauptlande liegt amv e Rt T Von Belgien das zum deutschen Bunde gehörige Gross-st 4fr üchft T , l ! X A mbur 8 ( fl - Dimburg und Luxemburg). Der Staat

,UQd i8tin 6 S° 44 ' Ul 580 84< n ‘ Br -* und l ° 4 ' u - 4 ° 3S ' 6 ’ L * V ‘« die 11 Provinzen eingetheilt:

Nordbrabant

mit 98% QM. und

Gelderland

„

9 2%

„

„

Südholland

„

55%

„

Nordholland

„

46

„

„

Zeeland

„

81%

„

Utrecht

„

95%

„

„

Friesland

59%

„

Oberijssel

60%

„

Groningen

41%

Drenthe

48%

Limburg

M

40%

„

„

594,5

3,

Luxemburg

46,0

„

411,947642,688664,221172,249 ,166,681 ,279,154 ,241,836 .214,426 ,100,606 ■218,772 .

(186*).

202,313 .

Im Ganzen: 641,1 QM. m. 3,618,459 E.

also 6643 E. auf 1 QM. — Die Bewohner sind Bataver oder Hol-länder , etwa 2,400,000, und Friesen fast i/ 2 Million, letztere im O.,Vlamländer, etwa 326,000 in Nordbrabant u. Limburg, und Nieder-deutsche. Das Land bildet das westl. Ende des grossen, nord-deutschen Niederlandes, nur hie und da stehen einzelne ktinstlichoHügel („Vliedberge“); drei gleichlaufende Dünenreihen, 80—180F.hoch, den Küsten entlang, schützen das Land gegen die Meeres-flutlien, denn in den Provinzen Holland u. Zeeland liegt der Bodentiefer alB der Meeresspiegel. Ausserdem sind zur Entwässerungviele Kanäle angelegt. Die gegen Deutschland liegenden Provinzenhaben Haide - , Moor - und Sandland ; Luxemburg ist bergig durchdie Ausläufer der Ardennen. Ausser den vielen Küstenkanälen wirddas Land von den Mündungsarmen des Rheins, der Schelde und derMaas mit deren Zuflüssen, der Er m, Aa, Kuinder, Vechte und nochmehreren durchflossen. Seen sind das Zuidlaver Meer, Sneeker-,Tjeuker-, Slooter-, Norder-Meer. Der Zuider See, wie der Dollartim 13. Jahrhundert durch Meeresdurchbruch entstanden, ist an64 QM. gross, flach und hat viele Untiefen. — Zwei Drittheile desgosammten Bodens ist kultivirtes Land und man batftWeizen. Rog-gen, Gerste. Hafer, Buchweizen, Erbsen, Kartoffeln, Flachs, Tabak,Krapp, Obst u. a. Wichtiger als der Landbau ist die Viehzucht.1863 zählte man 286,562 Pferde (die besten in Friesland), 1,236.974 St.Hornvieh, 826,100 Schafe, 234,000Schweine, Den besten Viehstandhat Friesland, dann Nord- und Südholland. Bedeutende Butter-produktion, vortrefflicher Käse. Ein weiterer wichtiger Nahruugs-zweig der Niederlande ist die Seefischerei, besonders der Härings-fang, auch Kabeljau- und AusternfiBcherei, sowie der 'Wallfisch-fang. — An Mineralien ist das Land sehr arm , es hat wenig Stein-kohlen , bedeutend viel Torf. Die Industrie ist, wenn die N. auchkein Fabrikland sind, belebt; der wichtigste Zweig ist der Schiff-bau; die Zahl der Werften ist 607. Bedeutend ist die Zahl derSagemühlen (400). Das Gewerbe für Tauwerk und Schiffbedarf,Ziegeleien, TabakBpfeifenbrennereien (Gouda), Bleiweissfabrika-tion, Krappbereitung, Branntweinbrennereien (172 zu Schiedam),Liqueur-Dcstillationon, Papierfabrik., Diamantschleiferei, Wollen-manufakturen, Leinenfabrikation, Seidenmanufakturen etc. Sehrbedeutend ist der Handel der Niederlande, vorzüglich mit Zucker,Kaffee, Gewürzen etc. aus ihren Kolonien. Die ganze reiche Pro-duktion von Java ist ein Monopol der niederländ. Regierung zunennen, deren Geschäftsführer die Nederlandsche Handel-Maat-schaapij oder Handelsgesellschaft ist, welche in den grossen Früh-lings- und Herbstauctionen die Kolonialprodukte versteigert. —Der Werth der Gesammteinfuhr in den N. betrug 1860: 462,265,639holländ. Gulden, der Gesammtausfuhr: 388,768.477 Gulden. DieHandelsmarine bestand Ende 1862 aus 2239 Schiffen v. 554,244 Tonn.An Eisenbahnen hat das Land 42 geogr. M. in Benutzung; die ge-wöhnlichen Communicationsmittel sind die Kanäle, welche das Landnach allen Richtungen durchschneiden. Der Hauptkanal, Nord-holland-Kanal, vom Helder bis Buiksloot am Ij, ist 14 Stunden 1.,120 F. br. u. 20 F. tief. — Das Budget für 1863 berechnet die öffent-lichen Einnahmen zu 98,787,188, dieAuegabenzu 98,l88,12flGulden.Die Civiilisto des Königs beträgt 600,000 Gulden. Die Zinsen fürdie Staatsschuld erfordern 29,680,688 Gulden. Von 1844 —1861wurdon an der Staatsschuld 170 Millionen Kapital mit 9 MillionenZinsen abgetragen. — Das regelmässige Militär in den N. bestandAnfangs 1863 aus 67,520 M. u. 1435 Officioren; die Kolonialtruppenzählten 28,911 M. Die Marine bestand 1862 aus Bl Kriegsschiffen vonzusammen 936 Kanonen, und mit 6137 Seeleuten u. 2134 M. Marine-infanterie. — Für Volksunterricht ist sehr gut gesorgt. 1867 gab esin den N. 2478 öffentliche Schulen mit 4638Lobrern und 134 Lehre-rinnnen u. 186,766 männl, u. 186,001 weibl. Schulkindern. Ausserden öffentl. Schulen giebt eB 944 höhere Erziehungsanstalten mit1842 männl. u. 777 weibl. Lehrern u. 41,493 männl. u. 40,652 weibl.Zöglingen. Ferner 63 Lateinschulen u. 8 Universitäten, in Leyden,Groningen und Utrecht, mit 1327 Studenten. Sechs kathol. und2 Protest, geistl. Seminare. Drei Militär-, eine Schiffs - und eineVeterinärschule. — Das Grundgesetz von 1848 giebt die gesetzge-bende "Macht einem Parlamente von zwei Kammern, die General-staaten genannt. Das Oberhaus oder die erste Kammer besteht aus39 Mitgliedern, die von den Provinziallandständen aus den höchstbegüterten Einwohnern der verschiedenen Provinzen gewähltwerden. Die zweite Kammer zählt 72, durch Abstimmung gewählteMitglieder. Alle eingebornen Bürger der N., die Steuern bis zumBetrage von 120 Gulden zahlen, sind Wähler. Geistliche, Officiereim Dienste und Richter können nicht gewählt werden. Die Ab-geordneten der zweiten Kammer empfangen jährliche Diäten von2000 Gulden. Der holländ. Gulden etwas geringer als der rheinische.Maase französ. metrisch. Myl ist Kilometer, Elle der Meter, derPalm » 1 Decimeter, der Duim s= l Centiro., Pond = 1 Kilogr.

Die Kolonien der Niederlande Bind:

28,928,0 QM. mit 17,980,000 E. (1860).2,829, 9 „ « 85,792 „

600 „ ,, 110,118 „

in Ostindien„ Westindien„ Westküste v. Afrika

Zusammen

8M63,i QM. mit 18,175,910 E.

32 *