Niklasberg
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Nil
der March, 750 E. 3) Df. in Ungarn, Com. Oedenburg, bei Hoch-straas, 1250 E.
Niklasberg, 1) Pick, in Oesterreich, Böhmen, Kr. und NNW.bei Eger, 600 E. Schloss, Baumwollspinnerei, Strumpfwirkerei.
2) Fick, ebd., Bez. Teplitz, 625 E. Bergbau auf Silber.
Niklusdorf, 1) J)f. in Oesterreich, Böhmen, Kr. Saaz, Bez.Kaaden, 880 E. 2) Df. in Preussen, Rgbz. Breslau, Kr. Striegau,290 E. Schloss. 3) Df. ebd., Rgbz. Oppeln, Kr. Grottkau, 260 E.4) Df. ebd., Kr. Strehlen, 270 E.
Niklashausen, Df. in Baden, Unterrheinkr., A. Wertheim, ander Tauber, 383 E. Im reinsten gothischen Style angelegte, aberseit 300 Jahren unvollendet gebliebene Kirche.
Nlklasreut, Df. in Bayern, Oberbayern, Bez.-A. Ebersberg, beiHolzen. 120 E.
Xlk laus (St.), 1) der westl. Thalarm des Visp-Thals ira SchweizerKant. Wallis , das sich gegen die Gletscher des Monte-Rosa undMatterhorns erhebt, länger und nicht so wild ist, als der östl. Thal-arm, das Saas- oder Rosa-Thal. Es heisst nur in seinem unternTbeil Nikolaus- oder Nikolal-Thal, in dem oberen aber Matter-oder Zerinatt-Tlial. Darin im aumuthigen Thalgelände das Df. St.Nlklaus mit 476 E. 2) Df. ebd., Kant, und N. bei Solothurn, amFuss deB Weissenstein, 233 E.
Nlkle.s, Df. in Oesterreich, Mähren, Kr. Oimütz, Bez. Eisen-berg, 650 E. Miihleu, Bleichen.
Nlklova, Df. in Ungarn, Com. Saros, 500 E. Sauerbrunnen.
Xiklowltz, 1) Fick, in Oesterreich, Mähren, Kr. Znaim, 940 E.Schloss. 2} Df. ebd., Kr. Brünn. Bez. Kunstadt, 300 E.
Nikola (St.), 1) Fick, in Oesterreich, (Mühlkr.), O. bei Grein,an der Donau. 2) Df. ebd., (ehemal. Traunkr.), bei Hall, 260 E.
3) Df, in Bayern, Bez.-A. Passau, 1318 E. 2 Kirohen.
Nikolaglce, Niklowitz, Df. in Oesterreich, Schlesien, Bez.Freiwaldau, 460 E.
Nikolai, 1) St. in Preussen, Rgbz. Oppeln, Kr. und Standes-herrschaft Pless, 4500 E. Löffelfabrik, Bierbrauerei, Märkte. 2)N. (St.). Gebirgsdorf in Oesterreich, Krain, Bez. und bei Franz,210 E. 3) Df. ebd., Bez. und bei Krainburg, 340 E. 4) Pfrdf. ebd.,Bez. u. bei Völkermarkt. 5) Marktfick, ebd., ob der Enns, 1 St. vonGrein, an der Donau, wo diese den bekannten Strudel bildet, 170 E.Schiffbau, Schifffahrt. 0) Pfrdf. ebd., Steiermark, Bez. und beiOberburg, 250 E. 7) Pfrdf. ebd., Bez. und bei Pettau, 240 E. 8 )N. am Draufelde (St.), Df. ebd., Bez. uud bei Marburg, 200 E. 9)N. in der Sdlk (St.), Pfrdf. ebd., bei Steinach, im Gebirge, 270 E.10) N. ob Drassling (St.), Pfrdf. ebd., bei Ehrenhausen, 450 E.
Nlkolala, 1) Hafenort im asiat. Russland, Georgien, Imereti,am schwarzen Meere. 2) Hafenort ebd., Prov. Karabagh, am kas-pischen Meer.
Nikolaihorut, Df. in Preussen, Rgbz. Gumbiunen, Kr. Sensburg,110 E.
Nikolalken, 1) l)f. in Preussen, Rgbz. Gumbinnen, Kr. Sens-burg, an einem Arme des Spirding-Sees, 1950 E. Leiuwandmarkt,Fischerei. B3<> 47' 35" n. Br., 19" 18' 40" ö. L. v. Par. 2) T)f. ebd.,Rgbz. Marienwerder, Kr. Löbau, 610 E. 3) Df. ebd., Kr. Stuhm,760 E.
Nlkolajvvka, Fick, in Russland, Guv. Jekateriuoslaw, amDniepr. (myschin an der Medvieditza.
Nlkolajevskft, Fick, in Russland, Guv. Saratow, NW. von Ka-
Nikolajew, 1) St. in Russland, Guv. Cherson, NW. von Cher-son, am Eintluss des Ingul in den Bug, an 60,000 E. Hafen, Kathe-drale, Sitz der Admiralität für das schwarze Meer, Steuermanns- u.Schiffbauschule, Sternwarte, schönos Rathhaus, Zollhaus, grossekaiserliche Schiffswerfte. 46° 68 ' n. Br., 29° 38' ö. L. v. Par. 2)Fick, ebd., Guv. Podolien, NW. bei Proskurow, 1940 E. 3) Fick,ebd., Guv. Wilna, NNO. bei Nowogrodek, am Niemen.
Nlkolajewka, 1) Fick, in Russland, Guv. Pultawa, N. bei Zo-lotonoscha. 2) Fick. ebd., Guv. Woroneach, NO. bei Walyki, amPolatowka. [wogrodek, am Niemen.
Nlkolnjewsclilna, Fick, in Russland, Guv. Minsk, OSO. vouNo-
Ntkolajewsk, 1) neue Stadt im asiat. Russland, Küstengebietvon Ostsibirien. Hafen, Handel mit Produkten von den Amurlän-dern. 2) St. ebd., Guv. Samara, 6769 E. 52° 0' n. Br., 46° 28' ö.L. v. Par.
NlkoUJewftkaJa Ktautza, Fick, in Russland, Guv. Stawropol,am Kuban, 2495 E. 2) Fick, ebd., Land der doniachen Kosaken,2457 E. [hoturieh. Hochofen.
Nlkola|iav<lin 8 k, Fick, in Russland, Guv.Perm, W. vouWerk-
Nikolausüorf, I) Df. in Preussen, Rgbz. Marienwerder, Kr. u.hei Schwetz, 175 E. 2) (Nieder- und Ober-), 2 Dfr. ebd., Rgbz.Liegnitz, Kr. Lauban, bei Schönberg, 310 u. 50 E. Schloss.
Mkolnykaia, Fick, im asiat. Russland, Kaukasien, am azow-seben Meer.
Nikolincz, Pfrdf. in Ungarn, (Wojwod.), Com. Krasso, bei Ora-vicza, 1800 E. [bei Alibunar, 930 E.
Nikolhicze, Pfrdf. in Oesterreich, Serb.-Banat.-Militärgrenze,
Nikoline, Df. in Preussen, Rgbz. Oppeln, Kr. Falkenberg,450 E.
Nikolo (S.), 1) Hauptstadt der griech. Insel Tine, auf derSW.-Ktiste, 4000 E. Sitz eines katholischen Bischofs, griech. Pioto-popen, Hafen, Seidenspinnerei- und Seidenweberei. 2) St. auf derOatküste der jon. Insol Cerigo, am glchn. Busen.
Nikolowitz, Df. in Oesterreich, Mähren, Kr. Znaim, Herrsch.LessoDitz, 260 E.
Nlkolftburg, Mikulow, St. in Oesterreich, Mähren, Kr. Znaim,eigen. Bez., S. bei Brünn, 8732 E. Bezirks- u. Steueramt; schönesfürBtliohes Felsschloss mit starker Bibliothek uud Naturaliensamm-lung, Piariaten-Collegium mit emerphilosophiaoheu Studienanstalt,sohöne Collegiatkirche; Weinbau, Woll-u. Leiueweberei, Haudel.48° 47' n. Br., 14» 16' 30" ö. L. v. Par.
NikolNChltz, Nikulczice, 1) Pfrdf. in Oesterreich, Mähren, Kr.Brünn, Bez. und bei Seelowitz, 880 E. 2) Pfrdf. ebd.» Kr. u. Bez.Hradisch, bei Teinitz.
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Nikolsclmilede, Df. in Preussen, Rgbz. Lieguitz» ^
245 E.
Nikolsdorf, Df. in Oesterreich, Tirol, Bez.
Nikollik, Kreisst. in Russland, Guv. Wologda, amJGegend voll Seen, Sümpfe und "Wald, 1311 E. _ hc j gaiff
Nlkolskaia, 1) Fick, in Russland, Guv. Olonetz, b- {pol. 2) Fick. ebd., Guv. Rjasan, W. hei Pronsk, ataFick, ebd., Guv. Woronesch, ONO. bei Pawlowsk. 4^ v-Nowaia-Kargata, Fick, ebd., Guv. Orenburg, amHandelBort. 5) Kosakenfleck ebd., Asowsches K r a]i ftc&2977 E. .
Nikolskoe, Fick, in Russland, Guv. Woronesch, »Nikolskol, Kastell in Russland, Guv. Or^pburg, a®Nikolstadt, Df. in Preussen, Rgbz. und Kr. liieg ** 1 * ooe i«aMkoltosch-Mantorovrka, Fick, in Russland, Guv.
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NO. bei Walyki.
Nikopol, 1) Fick, in Russland, Guv. Jekaterino B | a 'vjj. () |)ol| >Aloxandrowsk, am Dniepr, 7260 E. 2) N., Nikopol** yebW8 dsch. in der europ. Türkei, Bulgarien, an der Donau. ^ eV ^]kerdurch den Balkan, fruchtbar, mild im Klima, aber
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u. schlecht angobaut. Produkte: Tabak, Reis, Wein,
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Vieh. 3) N., Tschlngani-Kale, St. ebd.
Reis, wem. ■gleich.. Hauptort
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Sdsch., W. von Ruatachuk, 8 W. von BukbaröBt, an d _der Oama iu die Donau, der Mündg. der Aluta gegonüb ’ j J j < cb 0 ' fcSchloss, Moscheen, Kirchen; Sitz eines griechischen J(und katholischen Bischofs. Schifffahrt und Handol. 43Br., 22° 32' 66 " ö. L. v. Par. , TirstfJ
Mkorltzi, Fick, in Russland, Guv. Cherson, NO*. DNikowa, Pfrdf. in Oesterreich, Bukowina, bei Sn ja * ' 26 O 7reth, und Nikowka. [Mühlh**j j gt 8 **'
Nlkowltz, Df. in Oesterreich, Böhmen, Kr. B u
Niksar, St. in asiat. Türkei, Pasch. Sivas, NO. jlsn 4 '
am Keuilu-Hissar, 12,000 E. Sitz eines griech. Biscbo •mit Getreide, Seide und Früchten. . . g\V-^
Nlknlkl, St. in europ. Türkei, Bosnien, Herzogen*
Nikul, Nebenfluss des Kamtschatka rechts, im asm»*Kamtschatka. . ciob<^**i
Mkulltzan, Fick, in KuBBlaml, Guv. Wiatka, S. 1 HustBct"* 1,
Nlkup, Fick, in europ. Türkei, Bulgarien, Sdsob- ,
N. bei Ternowa. Ae9i6 a ^
Nil, einer der 40 Riesenströme unseres Erdball®* u tf&Laus Aethiopien, durch die Wüsten von Sennaar,
ton über 600 geogr. M. beträgt und der ganzen Breite . {
Nordcap am Eismeer bis zur Südspitzo des Peloponnesentsteht durch den Zusammenfluss der beiden grossen <ABahr el Abiad oder weissen Strom W., und Bahr el * e j c be ® jblauen Fluss O. Durch drei starke Nil-Expeditionen»Vioe-König Mehemed-Ali von Aegypten in den Jahren f
Europ* * jr* icht*
auBrüstete und den Nil hinauf sendete, ist der obere ,
kannte Lauf des weissen Flusses bis tief in dasMondgp'
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erforscht worden. Derjenige Theil dos nordöstl. Afri a \Vß*..!
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der lybisohen Wüste ist nach dieserEntdeckung keine
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sondern ein wasserreiches, mit ausserordentlichem u ,id .
bedecktes, von unzähligen Schaaren wilder Thierkolos®Millionen bisher gauz unbekannter Neger belebte® L j
Diese Völker gehören zwar nur der Kulturstufe derNeg er ?öülung an, sind aber doch nicht mehr uinherstreifondeoder Nomaden, sondern haben feste Wohnsitze, eine ®R r taft t uövLjdie Verfassung eines geregelten Zusammenlebens in bmiüe, eine Industrie und auch Ackerbau, wenn auch c iiüfl>d><und Fischfang, und bei andern Viehzucht die Hauptb . -
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ist. Nach den neuesten Entdeckungen der engl.
und Grant kommt der Hauptquellstrom des woissenVictoria-Nyanza aus der Mitte dernördlichenKüstound begrenzt das Land Uganda gegen Osten. Der . e di® p ,der beiden Nilarme bei Khartum, die Umgegend, 80grenzenden Länder wareu schon früher von europäisch® .[(1^
z. B. Linant (1827), Ehrenberg, Hederstrüm, EduardERussegger (1837) u. A. bereist. In der Ebene von Khartt ul jd ^die regelmässig im Jahre wiederkebreuden Tropenr«£ $o»^dadurch genährte reiche Tropennatur. Hier begiohEbenen die Savannen mit leiterhohen Graswäldexn, dio^ h.
Schilfen und Bambusdickicht, und im Lande die trop . ^
Wälder, in denen sich die nördlichere libysche ^ ^ tf{iart ü,, t#deren Gefährte das Kameel nicht mehr finden. •-'* 5 * -
lr flüden. Bei ^ w , »- ^
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jeder der beiden Nilarme die Breite
Auf dem weissen Strome hinauf befiudet sich die Gr0 n *®* a od®
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Araber, oder an den Ufern der Wasser mit undurc cJJ
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medaner-Bevölkerung, schon unterhalb Aleis in de jjScliilluk-Neger. Der letzte arabische Stamm sind "i e j yrdisireuden Haeaanieh, die einst von den Ueberfälle 8barten schwarzen Schilluk, die seit Jahrhunderten al® V
gefürchtet, viel zu leiden hatten. Die Schilluk w °h n100 Stunden am Flusse aufwärts in vielen Stämme u
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einem weiten Kessel Goldsand führenden Bodenserloschener Vulkan,
Von hier wendet sich der weis®?^
unter dem 8 ° n. Br^WSW. in so weitläufigen » in< * .^j^a ® 9
Scheiks u. einem Oberkönig (Meki). Das Volk vereör V n d®* fArwie die Gallas-Völker im äthiopischen Hochlande. j,j u8 a ^ j»grenze ihres weiten Ländorgebietes, aufwärtssteht unter einzeln stehenden Bergen der Djebel'I' e ibe
ainmti urAifcn VasCIAl hnlHuflnil flthvOTuliiti UnHfillB. ^ "jJflU 9 ®
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liegenden grossen Seen und umwaldeten Sümpfen an * er^r^rfast stiilstelienden Wasser sich das Strombett kftlässt. Hier ist das Land der Elephanten und Gi* flö hi® r ri»aber der Aufenthalt vieler Flusspferde. Dio BewodieDinkas, die eine andere als die Schülukspracbe “jj^e rf.sieben Volkschaften geschieden, ein Hirtenvolk | jt t ß e ^ 6 Jgg etzeichnen sich durch ungeheure Hörner aus. Di 080währt ein paar Tage. Von hier wendet sich der LauJ j er jd' ‘ ite Fluss duxebflie» 8 *
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S. und dann SO. Der sehr breite 1