Orechl
Orenburg
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Kr. Brünn, 360 E. 2) (Neu-), l)f. obd., Kr. und Bez. Iglau, 285 E.51) (Klein-), Df. ebd., Herrsch. Wclehrad, 660 E.
Oreclii, Ort in Russland, Guv. Mohilow, N. von Orscha.
Orecho , 1) (Also-), slav. l)f. in Ungarn, Oodeuburg, Com.,Bez. und bei Trencsin, 108 E. 2) (Felsö-), Df. obd., 104 K.
Orechonzn, Df. in Oesterreich, Krain.Kr.Neustadtl, beiWruss-nitz, 360 E.
Orechova, ruth. Df. in Ungarn, Com. Ung, Bez. und bei Szo-brancz, 215 E. [Kreutz, 180 E.
Orechovecz, Pfrdf. in Oosterroich, Kroatien, Com. und bei
Orechow, Kreisst. in Russland, Guv. Taurien, 4731E. Handel.
Orecliowo, -Ort in Kussland, Guv. Grodno, SO. von Brzeaz-Liteweki.
Oredcsch, Nebenfl. des Luga rechts, in Bussland ; entspringtim Guv. St. Petersburg, Kr. Sofia, bei Zarytschy, u. mündet NO.beiLuga.
Oreeno, St. in Hindostan, Bundolkund, NO. von Ditteah.
Oregon, 1) Ort in Ver.-St., Kentucky, Gfsch. Mercer, am Fi.Kentucky, 20 engl. M. SW. von Lexington. 2) Stdtsch. ebd., Ohio,Gfsch. Lueas, 600 E. 51) Ort ebd., Gfsch. Seneca, an der Eisenbahnvon Cincinnati nach Sandusky, 500 E. 4) Stdtsch. ebd., Illinois,Gfsch. Ogle, 600 E. 5) Stdtsch. ebd., Gfsch. Schuyler, 800 E. 6) Ortebd., Missouri, Gfsch. Holt. 7) Ort ebd., Wisconsin, Gfsch. Dane,12 engl. M. S. von Madison. 8) O. City, Ort ebd., Illinois, Gfsch.Ogle, r. am Kock river, 600 E. D) St. ebd., Oregongebiet, Haupt-ort derGfsch. Clackamas, r. am Fl. Willamette,üborl000E. 10)0.-Gebict, ist das grosse Landgebiet in Nordamerika, zu den Ver.-St.gehörig, W. von dem Kocky- oder Felsengebirge, bis zum stillenOcean. Es umfasst das Flussgebiet des Columbia-oder Oregon-Fl.Der westlichste Theil des Verein.-Staatengebietes, u. liegt zwischen42° uud 46° 20' n. Br. und 109° 30' und 124° 30' w. L. v. Grwch.,gegen 760 engl. M. in der grössten Langen- und 276 engl. M. in der.Breitenausdehnung, mit 188,000 engl. QM. und 52,264 E. (1860).Dasselbe hatten früher theils die Spauier, theils die Franzosen.Diesen kauften die nordara. Freistaaten das ihnen gehörige GebietAstoria ab, und 1819 trat Spanien durch Vertrag (Florida-Tractat)alles Land an die Ver.-St. ab, worüber es au der NW.-Küste, N.vom 42. Breitengrade verfügen konnte. Aus dem Felsengebirgeerhebt sich der Pik-Fremont bis 12,700F. DerColumbia-Fl.durch-schneidet das Land in seiner ganzen Breite'und nimmt sämmtlichevon dem Felsengebirge kommenden Wässer auf einer Strecke von10 Breitengraden auf. Auf solche Weise ist er die einzige Ver-bindung zwischen dem Meere und dem centralen Amerika und allerVerkehr in Krieg und Frieden muss seinem Laufe folgen; er istdaher von’ungeheuier Wichtigkeit für die Ver.-St. Das innere Landist noch wenig belfonnt, obwohl seit den letzten Jahren ein vielge-suchtes Ziel der Auswanderung aus den östl. Ver.-St. Klima undFruchtbarkeit des Bodens sind aber auch einladend dazu; dieöstliche Section, zwischen den blauen und Felsen-Gebirgen, isthinsichtlich der Bodenbeschaffenheit, des Klimas und der Producte(Weizeu, Koggen, Hafer, Gerste, Erbsen) die zur Ansiedelung ge-eignetste. Gewiss ist, dass in dem bis jetzt noch brachliegendenLande der Keim zu vielleicht 10 Staaten liegt. Im Jahre 1811gründeten nordamerik. Bürger S. vom Columbia- oder Oregon-Fl.in der Nähe der Mdg. desselben die Niederlassung Astoria. Diesenahmen die Engländer im Kriege mit den nordam. Freistaaten 1812(1813, 1. Decbr.) weg, gaben sie jedoch durch den Vertrag zu Gent1814 und durch eine besondere Zurückgabe-Acte 1818, 6. Octbr.wieder zurück. Die Spanier gaben 1795 den Besitz des Nootka-Sundos freiwillig auf. S. stöset dieses grosse Landgebiet anMejioo, und gegen O. an Missouri und die Distr, Osage, Ozark,Sioux und Mandan. Es wird nur von Indianern, z. B. den Flachs-köpfen und den Schlangen-Indianern bewohnt und von PelzhUad-leru durchzogen. Entdeckungen machten an dieser Küste Perez(1774 den Nootka-Sund), Quadra (1776), Cook (1778 ebd.), Van-couver (1792). Im Jabr 1789 erforschte der nordam. Capitliu KobertGray zuerst die Ostküste der Königin-Charlotte-Insel, 1791 vieleder Eingänge und Durchgänge zwischen dem 64. u. 56° der Breite;1792 entdeckte er den Bulfnich’s-IIafen, 1792 , 11. Mai fand er dieMdg. des Columbia-Fl., dessen Quellen im N. des Gebiete auf denFelsen-Geb. liegen und dessen Nebenflüsse sich vom 42. bis 53.Breitengrade erstrecken. Im Jahr 1804 sendete die nordam. Re-gierung zwei Männer, Meriwether Lewis und William Clarkezur Erforschung des Missouri und dessen Hauptarme aus, unddann einen Fluss, „entweder den Columbia Oregon, oder Colo-rado, oder irgend einen anderen, der die direkteste und fahr-barste Wasser-Communication quer über den Continent zumBehuf des Handels darbieten möge u , zu suchen. Diese Männerüberstiegon das Felsengebirge, und 1806 im Sommer erreichton Biedie oberen Gewässer des Columbia. „Nachdem sie viele der Strömewelche sich in denselbenergiessen, überschritten hatten, erreichtensie in der Br. von 43° 34' den Kooskooskee, fuhren denselben biszum hauptsächlichsten südl.Arm, welchen sie Lewis-Fluss nannten,hinab, folgten demselben bis zu seinem Zusammenfluss mit demgrossen nördl. Arm, den sie Clarke’s-Kiver nannten, und fuhrendann bis an die Mdg. des Fl, hinab, wo sie landeten und an derNordseite vom Kap Disappointment ein Lager aufschlugen, in demsie überwinterten. Im folgenden Frühling traten sie die KUckreisean und setzten ihre Erforschungen stromaufwärts fort, indem sieseiue verschiedenen Arme sich bemerkten und einige der vorzüg-lichsten weiter verfolgten, und kamen endlich im Septbr. 1806 nacheiner Abwesenheit von 2 Jahren und 4 Monaten in St. Louis an.“Dadurch war einer der grössten Flüsse dieser Küste entdeckt. Dar-auf gründeten nordaraerikan. Bürger 1809 u. 1810 am Columbia-Fl.Niederlassungen, nachdem sie zu einer Gesellschaft sich vereinigthatton. An der Spitze stand der Kaufmann John Jakob Astor ausNew-York. Im Beginn des Jahres 1811 gründeten sie die ersteNiederlassung an der Südseite dos Fl., einige M. oberhalb des PointGeorge, wo sie im Juni von Herrn Thompson, einem Landmesserund Astronom der brit. Nordwest-Corapagnio, u. desson Begleitern
besucht wurden. Von hier aus gründete die nordamer^* 11 ' ^pagnie zwei Niederlassungen den Fl. aufwärts: cinoamZu®* ^tiu88 des Ok&nag&n mit dem nördl. Arm dos Columbia, 011600 (engl.) M. oberhalb seinor Mdg.; die andere am n otdl-
r einigo 50 (ougl.) M. weiter aufwärts noch in ü 4 ,-Arm mündet. In dem bald uusbrocbonclcn ,Kr
naon
Nieder a**«“»,.
Strom, clor
Columbia-___
Engländer mit don Nordamcrikanorn gingen diese den®’
in den Besitz Grossbritanniens übor, wurden aberwähnten Vertrag von 1818 wieder zurückgegobon. .j 0 bei*Jbesuchte auch der erwähnte Astronom Thompson dm ” j J0 *j»ti?Gewässer bis zu ihror Vereinigung mit den friihor mir a jch ^Clarke entdeckten Fl. folgend. Von jener Zeit an brei . nera pe]r
brit. Nordwest-Compagnio im ganzen Oregon-Gebiet i .
handel mit den Indianern aus. Uobrigens ist das j 11 ,.® ve eg 0 B ,Dl1gesagt, noch sehr wonig bekannt, aber des Pelzhand 0 . gt jnde*grosser Wichtigkeit. Bedeut. Goldreichthum. Die ke iten *arm an Häfen und der Columbia bietet viele Schwie gdie Schifffahrt dar. i r r, M* 8 '
Orogue, Df. in Frankreich, Dep. Bassos-Pyr^im 08 »
Kon, 1000 E. „Owicb-A" 1 “'
Orehoua, eine kleine Insel im stillen Ocean, hänapel, W\ von Atowai. 22° 2' n. Br., 142° 27' 9" w. L- v ' «
Orejana, Df. in Spanien, Prov. u. O. bei Segovia, u Tal»Drei, 1) Guv. in Russland, zwischen den Guv. Ka ll dP ,flir
N. , Tambow NO., WoroneBch O., Kursk S., Tschcrnigo frucW'lensk W., 869 QM. mit 1,572,934 E. Das Land ißt , ebe “
bar, besonders im Osten, und insbesondere die Kreise J ^ g#e ginratschow u. Trubtscliewsk sehr holzreich. Die bedeut.der Desna, Nebenfluss desDniepr, mit den ZuflüssenB° ' ( j 0 h4öN erusa; im Innern flieset die Oka, Nobentt. der Wolga, »tuflössen Orlik und Nerutscha; ira O. der Don, der ^ a0 £pnimmt. Das Guv. gehört zu don fruchtbarsten und *Strichen Russlands und ist selbst in seiner Oberfläch cnicht so einförmig, da es hoch liegt , wenn auch nicht gbergig ist. Das Klima ist gleichförmig, mild und g? fl ^ e icli e, *f.Flüsse bedecken sich gewöhnlich im November mit L 18 * i jl»#.
März wieder bricht. Vieh- und Pferdezucht^Ackerbau 11*® ’
erwerbzweige, und die Produkte Getreide, Hafer,
Honig, Wachs, Holz, Gemüse, Obst, Tabak, Hopf en ' ,
Pferde, Wild, Bienen, Fisohe, Thon, Kalk, 8alpe te *> ^fli#Kreide, Torf, Steine. Die gewerbliche Thätigkeit#>®*Lje»*i2
werke, Branntweinbrennereien, Gerbereien, Lichtzicn® 10 j D d» e
Siedereien, Theerbrennereien. Eingetheilt ist dos Guj- gjow'Kreise: Bolkhow, Briansk, Diuitrowsk, Jeletz,Karatsch *^^Livny, Malo-Arcbangelsk, Mtzensk, Orel, Siewsk u. ,
2) St. und Hauptort des glchn. Guv. ebd., an der Oka, m ■ upA*
Orlik einfliesst, 32,000 E. (1869). Die Stadt liegt ang« 1 ® 11 , ^in weitläufiger Gemächlichkeit mit breiten Strasse* 1 uPlätzen angelegt. Mehrere Kirchen, das Rogierung«"* Pdas Casino-Gebäude zeichnen sich besondersaus. B l8( msterseminar, Gymnasium, Kadottenschule , Gerbereien, * yreien, Hanfbau; Handel mit Getreide, Hanf, Seife, Bu* iWachs, Honig, Vieh. 52° 68' n. Br., 33° 44' Ö. L. yar * je*-Orelec, Pfrdf. in OeBterreich, Galizien, Kr. Kolonie »
P. Sniatyn.
Orellana In Sierra, 1) Fick, in Spanien, Estremadura ^ w
O. vou Badajoz, am Guadiana, 661 E. 2) O. In
2096 E. I"
Grelle, Df. in Frankreich, Dep. Savoie, WNW* b 01 Ru 8, !,rOrenburg, 1) Guv., theils im europ., theils im asi»grenzt an die Guv. Wjatka u.PermN., Tobolsk NO., da* trft c * 1>3 d>Land O. und SO., das Kaspische Meer und das Guv. ^ o80 k eI1 JiSaratow, Simbirsk und Kasan W., mit dem Lande derOrenburg und vom Ural 6917 QM. mit 2,007,076 E. G° l1don Ural, im S. baumlose Steppe, jenseit des Gebirge*mit Sümpfen und Seen. Die bedeut. Fl. sind derToboi •#Wjder Ui u. Mijas, die Nebenflüsse des Ural; die Zuflüsse jkdie Samara, Kama mit der Bielaia, Ufa, Diorna und Ta* 1 * g e>^Zai. Der Ural entspr. ira S. des glchn. Geb., uud nimtfLfru ^ 1 \-Lauf deu Ur, Sakmara und Ilok auf. Das Land ist i 0voll Wald und weidereich, doch gilt dies mehr vom I**da im letzteren schon Salzsteppen auftreten. Das Klm“des ist, obwohl der gemässigten Zone angehörend, p
im Winter sehr streug, im Sommer sehr heisa und das ^ ^änderlich. Von Oktober bis April sind die Flüsse ^jjfgDsb^VAllgemeinen fallen wenig Rogen und dieLnft ist mit AuSumpfgegonden, welche das sog. sibirische Fieber e? z *uud gesund. Das Gebirge hat reichhaltige G°l < ? nll0 « u cli ,?el jrEisen, Salz; andere Produkte sind Getreide, Mais,
Tabak, Honig, Wachs etc. Beträchtlich ist die Vi ob " -gjicJ 1zuebt, geringer die Zucht der Schafe. Die Nomaden i * 1 ß0 )jrKameelo und von don Baschkiren wird die Bienen^ uC Hbetrieben. Die bedeut. Fischerei gewälirtFische,blase. Vou Industrie ist fast gar nicht zu sprechen; V1 . rist der Handel mit Rohprodukten. Schulen giebt ® 8 B UI jgS°!rf ;und um die Kenntnisse der Bewohner sieht es daher trftZum Schutz gegen die Kirghiseu ist seit 1734 dieLinie von kleinen blockhausartigen Forts, in einerje 3 M. errichtet. Dieselbe beginnt von Ilekskaia-Krep ,den Tobol und von Ilokskaia-Krepost bis GurjewLinie der Ural-Kosaken. Die Einw. sind Gross- u .
Kosaken, Tartaren, Baschkiren, Teptiarier, Mechtcboriawaschen, Tscheremisson, Mordwinen, Armenier.kehr mit den inner-asiat. Ländern ist besonders von Or i jTroitsk durch Karawanon lebhaft. Eingetheilt ist <, \ a0 i V (c9 ,! M^
Kreise: Belebei, Birsk, Bugurualan.Bugulma.Busuluk, fj
Orenburg, Ufa, Uralsk, Sterlitamak, TscheliabinsVerlchno-Uralsk. llauptst. Ufa. 2) Befest. St. im gl cb £'in oiner weiten Ebene am Ural, 20,676 E. (1869). Die
Strassen, grosso Plätze, meist hölzerno Häuser; 2