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Zweiter Band. L- Z.
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Sandwich-Inseln

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Sangallan

Papageien, Schnepfen, Raben, Schwalben, Schildkröten, MuskitoB,Perlen. Rio Ureinwohner sind Malayon, von schönem Wuchs umlmehr als MittelgrÖsse, tiefbrauuer Farbe und fast europäischenGesichtszügen. In ihrem Charaktor spricht sich Munterkeit undGutmütigkeit aus. — Hawaii, 4000 engl. QM. mit 24,100 K. RasInnere ist gebirgig, das Küstenland schmal, mit zahlreichen Thälern,von denen die auf der NO.-Küste Küstenfiüsso bewässern. Die Ge-birge sind sehr hoch. Darin ragen besonders drei bis weit in dieWolken hinein. Der Berg, welcher gegen die NO,-Küste steht,heisst Mauna-Kea (weisser Berg), 13,660 F. hoch. Er steigt an-fangs sanft auf und ist bis 1600 F. hoch gut bebaut; bis &700 F.reicht die Waldregion, dann bis 12,000 F. die Grasregion, 12,700 F.Höhe erreicht der plateauartige Gipfel, auf dem noch 11 Piksstehen. Diesem Berge S. gegenüber steht der Mauna-Loa, gegen12,300 F. hoch, auf dem gegen 11,000 F. die Vegetation aufhürt.Gegen S., wo es viele und sehr grosse Höhlen giebt, fällt er all-mälig ab, aber gegen N. steigt er in hohen Felsen mit schönenWasserfällen Bteiler auf. Dieser Berg istein thätiger, merkwürdigerVulkan, dessou ungeheurer Krater, 3 Stuuden im Umfang, sich aufder Westseite befindet. Am Oatfuase dieses Vulkanberges befindetsich ein anderer Vulkanberg, Luu-Pele genannt, etwa3860F. hoch.Der Krater desselben ist nicht die ßergspitze, sondern ein un-geheurer Schlund, Kilauya genannt, von etwa 2 engl. M. Umfangauf einem Plateau imSO. Die Tiefe diesesSchlundes wirdauflOOOF.berechnet. In seiner Tiefe stehen 60--60 kleine kegelförmige Krater,von denen viele beständig und heftig Steine, Asche, Lava, Rauch-säulen und Flammen auswerfon. und dazwischen sieht man 2 Lava-Seen, die fortwährend sieden. Der Ausbruch desselben gegen Endedos Juli 1840 war fürchterlich. Auf der NO.-Küste entspringt amOstfuss des Mauna-Kea in zwei Quellen, welche durch Lavaschichtenhervorbrechen, der ziemlich tiefe Wailuku, der gegen O. fiieBsendbeiWaiakea in diellito-Bai mündet. Diose Bai ist gegen NNO. ge-öffnet uud wird durch das Cap Lun-Lelwi gebildet. Auf der Mitteder Westküste, derselben gleichlaufend, Btebt der BergrückenMauna-Hualalai, mit einer Reihe von Kratern, von denon einer bei400 F. Tiefe ’/a Stunde Umfang hat. Mild, gesund, bewohnt uml gutangebaut ist die in 6 Distr. eingetheilto Küste, unwirthbar und un-bewohnt das Innere. Diese Distr. sind: Kau (6000 E.), der süd-lichste, Puna, der östlichste, Hilo und llamakua auf der NO.-KüsteKohala (6500 E.), der nordwestlichste, Kona, auf der Westküste.Kona ist die volkreichste uml aiu besten bebaute. An der Küstedesselben befindet sich der Ort uml die Ankerbucht Koalakeakua(400 E.) mit dem Ort Kaawaloa und der Ankerplatz Kailua (600 E.);an der Küste von Kohala die Ankerplätze Kawaihae uml Kipi, undauf der Küste von Puna der Ort Apua. Auf dieser Insel, in der Baivon Kealakeakua, wurde Cook am 14. Febr. 1779 erschlagen. — DieInBel Maui (620 eng). QM., 17,420E.), besteht aus einemHaupttheil,fast ganz bedeckt von dem grossen Borge Mauna-Haleaknla. GegenNW. gerichtet ragt eine Halbinsel, durch den Berg Mauna-o-Eekabedeckt. In der Bucht, auf der Nordküste, liegt der Ort Wailuku,und auf der NW.-KÜBte der Halbinsel die ansehnliche Stadt La-haina, die von vielen fremden Schiffen besucht wird. Die Insel hateinen sehr fruchtbaren Boden. — Gauz mit steilem Gebirge uudLava ist Lanai bedeckt. — Die Insel Oahu ist in 6 Distr. gctheilt:Waianae, auf der SW.-Küste, Waialua, auf der NW.-Küste, Koo-lauloa, der nördlichste, Koolau, auf der NO.-Küste. Kona uudEwa auf der Südküste. Die westlichste Spitze ist das Ca]) Lae-Kaena, die östlichste Spitze Lae-Mokapua. Die Küsten habenmehrere Buchten und Ankerplätze: ein Ankerplatz auf der NO.~Küste, und auf der Südküste zwei Ankerplätze, davon einer bei derHptst. Honolulu. Diese Stadt ist Residenz des Königs, der einengrossen Palast bewohnt. Rer Hafen wird durch zwei Korallenriffeverbunden und ist durch ein mit Kanonen stark besetztes Fort be-festigt. Rie schönsten Gebäude sind das Missionshaus uml dieKirche. Die Stadt dehnt sich am Hafen etwa6—6 engl. M. aus. DieZahl der Einw. beträgt gegen 10,000, davon Bind an 6000 Fremde:Nordamerikaner, Franzosen, Spanier, Portugiesen, Russen undDeutsche. Der Handelsverkehr ist beträchtlich, denn hier logen diemeisten Schiffe an auf der Fahrt zwischen Amerika uml ÜBtasien,(China), sowie die Wallfischfänger. Im Jahr 1843 legten allein136 Wallfischfäuger (davon 109 amerikanische, 7 englische, 2 Bremer,14 dänische, 4 von Oahu) uml 32 Handelsschiffe (davon 7 von Mejico,5 von der uordamerikanischenNW.-Küste, 8 aus dencalifornischenHäfen, 2 von China, 2 aus den Ver.-St.. 6 von Oahu, 1 englisches,1 russisches, l von Tahiti, 4 von Chile) an. Der Werth der Einfuhrnach den Angaben des Zollamts betrug im Jahre 1848: 223,383 Doll.38 Cent., der Ausfuhr von einheimischen Produkten 66,818 Doll.17 Cent., der Cousumtion 156,665 Doll. 21 Cent. Ausgeführte ein-heimische Produkte Bind Sandelholz, Ochseukälber. Salz, Zucker,Kukui- und Spermatöl, Arrow-Root. Der Handel ist lebhaft. DieStadt hat eine Druckerei, Bibelgesellschaft etc. 6engl. M. gegen W.von Honolulu und etwa l M. vom Ocean steht eine Gruppe alterKrater. In einem derselben befindet sich der merkwürdige SalzseeAlia-Paakai, ohngefähr l M. im Umfang. Hieraus wird daB Salzgewonnen. Merkwürdig ist, dass zu gewissen Zeiten das Salz darinüberreich enthalten ist, während er zu anderen Zeiten nur weniggewährt. —Die Insel Kauai hält man für die schönste und wichtigsteder ganzen Gruppe, denn sie erzeugt allein au 200 Tonnen Zuckerund 20,000 Gallonen Melasse. Sie hat eine fast runde Gestalt und istwie die anderen gebirgig- Die Distr. dieser Insel sind Koolau undHalelea im N., Napali NW., Mana SW., KonaS., PunaW. Auf derSüdküste flieBsen zwei Bäche ins Meer, einer auf der Ostküsto u. derandere auf der Nordküste. Ein guter Hafen ist der bei Hanalai aufder Nordküste, wo jährlich an 20 Schiffe des Handels wegen oderum Erfrischungen einzunehmen, anlegcn. Bis jetzt hat man nochkeino Spur von Metall entdeckt. Wenn der Verkehr erst aus Europaüber den atlantischen Ocean durch die Ver.-St. und das Oregon-gebiot hergestollt sein wird, so ist dieser Weg für den Verkehr mitOstaBien der geradeste. Rie fortschreitende Kultur ist mit schnellemFluge bis hierher gedrungen und hat die menschenfresseuden Mörder

Cook’s Bclion gesitteter und so menschenfreuudlichTau8onde von Fremden jetzt untor ihnen leben. Name» ^die Ver.-St. ihr Augenmerk jetzt Bohr ernstlich dara» ^ gcfi- ?erkonnen diozukünftige Wichtigkeit diesor Inseln sehrwo Cbi°*jetzt vermitteln sio don Verkehr zwischen denAustralien und anderen Ländern und sind ebonsoStationsplätze für den Wallfischfang. g0- T{1>

Samlwich-Land, Inselgruppe im sttdl. atlant- Ocea *der Inselgruppe Neu-Georgien. Man hat darauf nielit ^Vegetation bemerkt, weilsie mitewigem Schneo bedeckt uNebel gehüllt ist. Ras Cap Montague ist 68° 38' s. fL. v. Grwoh.; Cap Bristol: 69° 2' SO" s.Br., 26»51' w -, ‘ ojuin^'CamUeinas-Insel: 67° 10' s. Br., 27° 13' w. L. v. Grwcli, ^»' 1 -Insel: 58» s. Br., 26” 68' w. L. v. Grwoh.; Friesland-l«^ * 4 y<-Br., 26° 66' 30" w. L. v. Par.; südl. Thule: 59« 34' '

L. v. Grwch.

Nandwlck, Rf. in Schottland, Gfsch. Orknoy, i/rcbM 1 *’t-Sandwlth, Rf. in England, Gfsch. Cumberland. u)0^Becs, 333 K. [bei

Sandwörth, Rf. in Bayern, Untorfranken,

Sandy, 1) XrehspL in England, Gfsch. Bodford.

2118 E. 2) Insel im Antillon-MeeT, an der Küste <1© BLandes. 14» 40' n. Br., 84« 25' w. L. v.Par. 8) Eine <W r '\ g»£

“frei..

Hr,

Inseln, an der Westküste von Schottland, Gfsch. -Hafen. 4) Cap der Ostküsto von Australien. 2464' Ö.L. v.Par. 5) Kleine Insel imSunda-ArchipoL^^.^jin^

ü) Bai an der NO.-Küste der Neu-Seoland-Insel Ean

—.- • • — . -1—

7) Nebonfl. des Tennessee 1., in Ver.-St., Kentucky^

Küste dor Ver.-St., Massachusetts, zwischen demund dom Cap AnnS. U) Cap der Nordspitze der nordani ^ P 1' 23' n. Br., 70« 3'

Nautuckot. Leuchtthurm: 41° 23' n.Br., 70° 3' w.-u.andere Louchtthurm auf der Insel befindet sich bei *

41° 16' 56" n. Br., 70» 6' 16" w. L. v. Par. 10) St. £ J*Oude, amDnah-Gurrah. Vorzügliche Molonen. 11)(^

des Ohio 1,, in Ver.-St. Entspringt im Laurel-Gebirp® , (

Gfsch. Tazewell, tiiesst gegen NW., zum Theil dieG^ 611 ,

Virginia uud Kentucky bildend, mündet boi Catletslm r ff* nf g ch ^ M i 1Nebenfl. desOhiol., ebd., Kentucky. Entspringt in« e * .„{ißd« 1 v

rence, tiiesst gegon O. bis Louisa, dann gegen N. un ® h ^„

Greeuupsburg. UI) S., Malabar, Cap einer Landzunge ' 0 ^ p- ^chusetts, an der Nüdküste der Halbinsel Cape-Cod. ntitr j {i72° 10' w. L. v. Par.

idküste der Halbinsel uape-oou. - u i^-. ,r. 14) Stdtsoh. ebd.. Ohio, Gfsch- St* , f> kl«»»15) Stdtsoh. ebd., Gfsch. Tuscarawas, 1290 K. 1Ö) S., ■

Insel im imlisohen Ocean, O. bei Madagascar und N. v15« 61' 46" s. Br., 62» 18' 30" ö. L. v. Par. n .

Sandy-Creek, 1) Ort in Ver.-St-, Now-York,

2620 E. 2) Ort ebd., Penusylvanion, Gfsch. Venang»' *ebd., Gfsch. Mercer, 3000 E. inrl» ,el

Sandy-ilarbour, Ankerplatz auf der NO.-Küste d°

Lucia, in den kleinen Antillen.

Sandy-Hill, Ort in Ver.-St., New-York, Gfsch-

■iti'

links am Hudson. c .

Sandy-Hook , kl. Insel au der Küste des Ver.-pam Eingang der Raritan-Bai; auf dem Nordende ein .

40» 27' 35" n. Br., 70« 0' 48" w. L. v. Grwch. , 0 j,, ■

Saudy-Lakc, Ort in Ver.-St., Pennsylvanicn. lt 1 -

1300 K. T Ve**»

Samly-Lick , Ncbenti. des Alloghany 1., in Vor. ^

vanien. He ßl ' c g !#

Samly-Mount. Rf. in Irland, Leinster, Gfsch. D»» h ’ lu^piSeebad. [Schottland, pu*

Sandy-NeNN, Cap der Nordspitzo der Hebridon- . An» ^Sandy-Point, 1) Fick, auf der SW.-Küste der g) t*yInsel St. Christophe, an der glchn. Rhede mit 2 *° r ,.' c glol* 0 ’

SW.-Küste der Kloiu-Antillen-Insel Tabago; dabo

SandjKton, s. Saiidiston. alion,

Saue, Wlllouirliby, Cnp der Südküste vonAustrLand, 35» 63' 10" s. Br., 136» 50' 34" ö- L. v. mbu rg. \<je !Sanein, Df. in Luxemburg, Distr. u. SW. b. L« ^ipon-Sanotsch, einer der höchsten Berge der Bern©*' ^ Pyjtf(jreuze der Kantone Wallis und Bern; 6440 11

führt aus dom Gsteig-Thal nach Sitten ein (

Sommer gangbar ist.

San Kollpo, s. Felipe.

Sun Felln, s. Feliu. , /jg#

San Fernando, s. Fernando. . .^S3^ 1

Sanford. 1) Ort in Ver.-St., Maine, Gfsch. Yor«- “

2) Ort ebd., New-York, Gfsch. Broome, 1173 E* (* f

San FranoeNco, Ort in Poru, am UcayaloSan Francisco, s. Francisco. i«„tieo-

Sanfnu Fick, in Italien, Sardinien, P rov *

W. boi Alba, 1943 E. Schönes Schloss. 44» 4511" 0. L. V. 1-ar. ^ CuJl00(

:b«-' ,

.rt»" 61

Sanfront, Df. in Italien, SardinienW. bei Haluzzo, am Po, 4640 E. MAnnh» rU i

Sanftonberg, Fick, in Oesterreich, (Obor-i«

NNW. bei Krems. . .f der j«’*'

Sanga, 1) grosse und stark bevölkerte St. 0,1 lU ,fakt ur, rt o^ <Kiusiu, O. von Nagasaki. Berühmte Porzellmmj j{ H dra 0:

(lalarou, Fl. in brit. Ostindien, Karnatie, Prsdsch.-

fl?

O-

bc 1

durchströmt, zwischen Futa-Dchallon S.

NW., Jallonkadu NO., Kuronta O.

Sangalhos, Fick, in Portugal, Prov, Boira,rechts am Aguoda, 1080 E. Küste

Sangallan, Insel iin stillen Ooea», an ‘1 er vSW. von Pisoo. 13° 49' 30" s. Br., 78» 66‘ 26''

A fa ‘

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par-

in den Meerb. von Bengalon, N. bei Cottapatam«

Sangailip, kl. Insel iraindischonMeor, BoludßMekran, an dor Küste, W. vom Cap Passance. uP ,

Nangala, Reich in Afrika, SW. in Senogft»»» 1 ®

- • .— u , dor Wüst© i«

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