Schwechow
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Schweden
di© Triftstnig, 1. die Liesing auf und mündet unterhalb Schwechatin die Donau. (A. Wittenburg, 280 E>
Schwechow, Df. in Mecklenburg-Schwerin, Kr. Mecklenburg,Schlechten, (Gross- und Klein-), 2 Dfr. in Preuasen, Rgbz.Magdeburg, Kr. Stendal, 460 und 370 E. [370 E.
Schweckhausen, Df. in Preuasen, Rgbz. Minden, Kr. Warburg,Schwedelbach, Df. in Bayern, Pfalz, Bez.-A. Kaiserslautern,327 E.
Schwedeldorf, (Nieder- und Ober-), 2 Dfr. in PreuBsen, Rgbz.Breslau, Kr. Glatz, 1880 E. Pottaschsiederei, Wasser-und Säge-mühle.
Schweden, Srerige, ein Königreich, das den östl. Theil derskandinavischen Halbinsel einniramt. von 65° 20' bis 89° 3‘ n. Br.und 8° 46'bis 11° 26'ö. L. v. Par. Die polit. Eintheilung, Grösseund Bevölkerungszahl des Landes zeigt folgende Tabelle;
T.&~
Stockholm 18", in Bergen 80". Gewöhnlicher sind dfe ^ f.ÄiiiSir er *und W., als N. u. O.; indessen wird seit 1812 der Ostwincl ^
Der Mftlarn wird gegen April vom Eis frei; in Mittel-: jat
findet sich die Schwalbe Mitte Mai ein. Unter dem f» 1 ' Br-' 8
die Grenze des ewigen Schnees 5200 F. Höhe; *«<>n.B r *4860 F.; 67° n. Br. aber 8600 F. Buchen wachsen über & ^. fl $hinaus nicht wild; bis 61° wachsen die Ulmen und Linden» jjcitfdie Eschen und Weiden; bis 68® Kirsche, Erle, Ahorn ; ^ a' Ä
hört bei Gefle auf wild zu wachsen, aber angepflanzt k ^noch bei Sundsvall fort; Weizen hört schon von je^ 1
- über 3.4°
Län.Stockholm (Stadt)Stockholm (Län)Upsala
SödermanlandWestmaulandörebroWerralandStora Kopparberg(8ee Mälar)(SeeHjelmar)
QM.
134,235
120,977
118,133
160,648
306,880
570,831
22,232
8,820
Einw. im J. 1863.124,691124,92095,244130,689107,212168,672256,611172,992
Haupttheil Svea Rike 1,636,215
MalmöhuaChristianstadBlekingeKronobe.TgJönköpingCalrnarÖstergöthlandHallandRkaraboigElfsborgGfttheborgGottland(See Wener)(See Wetter)
88,265
177,242
54,039
170,973
202,385
206,800
195,100
89,003
155,346
281.664
91,088
67,082
94,777
86,677
1,179,931.298", 189218,030122,664159,039179,606229,941248,891123,360208,771278,426224,62852,160
Haupttheil Q& tha Rike 1,784,491Gefleborg 356,840
Westernorrland 426,808
Jemtland 906,695
Westerbotton 1,074,279
Norbotten 1,940,682
2.364,122
141,427
122,897
64.994
86,356
72,887
488,611
4,082~664
Haupttheil l^orrland 4,705,104Ganz Schweden 8,025,810 «,u,13,004
Das Gebirge besteht aus Granit oder Gneus und aus dem Gang-gebirge, dem Salz und Steinkohlen fehlen, das aber Kalk als Haupt-bestandteil hat, dann Marmor, Alaunschiefer (1827 wurden 10,361Tonnen Alaunschiofer erzeugt). Andere Naturprodukte sind vor-züglich Eisenerz in sehr grosser Menge (der 1800 F. hohe BergGellivare in Lappland besteht ganz aus einem vorztigl. Eisenerz,wenn nicht seine Lage die Benutzung vorhinderte; Danuemorasberühmtes Erz sieht geschmolzenem Silber ähnlich und giebt einenvorzügl. 8tahl), Kupfer, Silber, Salpeter. Der Boden des Landesist theils sandig und eisenhaltig und deshalb nicht sehr fruchtbar,theils sumpfig, theils auch fruchtbar. DieKüstensind nichtwenigerdurch schmale, oft tief eindringende Meerarme zerrissen und vonvielen kleinen Inselu besetzt. Gegen S. läuft das Land in einebreite Landzunge aus, die im S. von der Ostsee bespült, im W.durch den Sund und Kattegat von den dänischen Inseln und Jüt-land, so wie durch den Skagerrack vqn Norwegen gotrennt ist. Diesüdlichste ftpitze ist das Vorgebirge Falsterho mit einem Leucht-thurm 55° 28' 6" n. Br., 10° 28' 55" ö. L, v. Par. Gegen W. bildetdie Grenze gegen Norwegen das Dofrines-Gebirge u, im NO. gegenRussland der Tornel-Elf; die Ostküste bespült die Ostsee und derbottnisebe Meerbusen. Das Land ist durch Flüsse und Seen sehrwasserreich. Die bedeut. Flüsse sind der Klar-Elf, Nissan, Am-An, Dalelf, entsteht durch den Zusammenfluss des Vester-undÖster-Dalelf, Liusna, Ljungan, Indals-Elf, Angermanna'-Elf,Faxe-Elf, Ore-Elf, Umoi-Elf, Vindel-Elf, Skellefteä-Elf, Piteä-Elf, Lulei-Elf, Ranei-Elf, Kalix-Elf, Tornel-Elf, der aus demglcbn. See entsteht und 1. den Lainio-Elf und Muonio-Elf auf-nimmt. Die bedeut, der vielen Seen sind der grosse Wenern, derden Klar-Elf aufnimmt und durch den Göta-Elf in den Kattegatabfliesst; der Wettern, der durch den Motala-Elf und Göta-Kanalmit dem baltischen Meer und dem Wenern in Verbindung steht;der Hjelmar steht mit dem Mälar und dieser mit dem baltischenMeer in Verbindung; der Siljan, durch den Oester-Dal-Elf ge-bildet; Stör-Siöe, der in den Indals-Elf abfliesst; Fla-Siöe,Stor-Afran, Horn-Afran, Stora-Lulel-Wattnen. Tornel - Trask.Hinsichtlich des Klimas ist Schweden in vieler Beziehung eigen-tümlich. Gan* aas Gegenteil von Norwegen, hat Schwedenklaren Himmel, wenig Regen, trockene Luft, warme Sommer undkalte Winter. Für die Temperatur möge folgende Tabelle einenUeberblick geben: Mltu .
Geogr.Br. Jahresw
4V R.
1V 2 -0 —
2 —
Stockholm
Ullensvang
Drontheim
Umel
Nordkap
Enontekig
59V
60
63i|.>64 “71
68l/ 2
Temperatur desSommers. Winters.
30 R.1 —4 —8 —4 _131/2 -
13
12l/ 2
12
11
5
10
üjnontesig eö'/ 2 * —
Stockholm kann 28° Wärme und bis 26° Kälte haben. Regen in
deihen; Hopfen wächst bis 62°; Kohl bekommt t
^__ __ V' ri
Jahr Köpfe* Flachs gedeiht in Angermanland,
Wester-Botten; Obstgärten hören zwischen 64° und 85 - a u:
wird selten nördlicher als64°reif; mit 66° hört der .»,*•
65° <*
wachsen; über 66° hinaus gedeiht der Roggen nicht **•-Enontekis 68° 30'werden Gerste und Rüben gesöet, ö
selten lohnenden Ertrag; etwas Gerste wird aber noch
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mehr
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und hier wachsen noch Heidelbeeren und Multbeeren.
hört auf 3200 F. unterhalb der ewigen Schneegrenze- ra Äauch der Bär nicht, die Heidelbecron kommen nicht m .
imen niw» *•* t**
und die Gerste hört auf zu reifen. Die Tanne hörij,
Birke 2000 F. unterhalb der ewigen Schneegrenze auf ^ 0 t,
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DllüO iUUUX' . muoiuatu w ~- 1 , _ »•«.*
alpinus ist der einzige Fisch, der in so hoch liegen« ■ uD d <kommt: 400 F. wächst nur die huschartigo
Multbeere reift noch. Bis hierher geht auch der
Vielfra fl9 ' gein
als 800 F. diesseit der Schneegrenze schlägt der
__ _ uer Qyl,
nicht gern auf ;_bis 2600 F. HÖhe^giebt es noch
Bewohner von Fischerei nnd Viehzucht leben. Die » ^nuit^.sten Erwerbszweige Schwedens sind Ackerbau und « j 0 fo.bundene Vieh- und Pferdezucht. Der Waldertrag^ j at jo
bunciene Vien- una neraezucns. xier j s t ,
schlechter Waldwirthschaft sehr gesunken, desh*^ ^er
scniecnier w uiu wiruiBuu»* t oom , ---- - rt® 1 .
neueren Zeit ein Forstinstitut eingerichtet
wirthschaft von öeiten des Staats grosse Aufmerksam 1
worden. Einer der ältesten Nahrungszweige des JJJ
Bergbau, dessen wichtigstes Erzeugnis das Ki«® n
„„j ^amnS^Viaf TTnr^fer int. TlAr Gewinn an Kd»
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Erden, und demnächst Kupfer ist. Der Gewinn an Kf® -pjo^u rira Jahre 1860: 4,373,870Centner bei 229 Hochofen. D® An K«J w
' ,ote»&>■
Stahl-und Eisenmamifakturen hctruK 572,604, _ .. ... v.. w».i»„„ Die b»“„„ u»“
wurden gewonnen 27,251 Ctr. bei 17 Werken.
iei 17 worKtui. . ^ ;{ i.
Produktion war bei Altvidaberg in Östergöthland lÄ.,demnächst bei Fahlun 10,063 Ctr., welches ehemals das bs^Kupferbergwerk Schwedens war. ö
Die Zahl der ^ ei _^°^49
wovon o'-* 0 tig * 9■ flen u
Werken und Gruben. Die Fischerei ist besonders in (
beschäftigten Arbeiter betrug überhaupt 20,359.
Eisengruben, 10,888 bei den Eisenwerken nnd 4226. DeJ gebfj, •
__ _ dPn Sk^me
Götheborg und in Böhuslän oder im Kattegat nnd
Bedürfnisse des Landes.
Fabriken mit 80,757 Arbeitern ,von 69,109,220 Rdl. Rm. lieferten,sind; Tuchfabriken 99 mit 766 Stühlen,
bedeutend und eine Hauptbeschäftigung der Bewohn ^ ^industrielle Thätigkeit Schwedens hat in neuester Z«deutende Fortschritte gemacht, befriedigt übrigens oo , eIl 85Es bestanden 1860 in ^welche Fabrikate 1R |
Die haupMäehlichf 8 ” „ <.len 2081
9,191,000 Rdl. Rm. Produktionswerth; mechanisene .
Spinnereien 20 mit 4021 Arbeitern und 12,182,000 Rdl- qo 6,00Qwerth; Zuckerraffinaden 12 mit 1219 Arbeitern u. H 0
Produktionawerth ; Tabaksfabriken 103 mit 1883 ^ mit4,570,000 Rdl. Produktionswerth ; Lederfabriken 698 8* . f
heitern und 4,246,000Rdl. Produktionswerth; Papier^fn cC bs B l® r1763 Arbeitern und 3,066,000 Rdl. Produktionswerth;
Arhpltprr» lind 3.580.000 R “*'
WerkstÄtten 71 mit 2013 Arbeitern und 3,680,000
Vt «rKBlUttttu II mit nuicimui Uli« Uiuwv.v. - y f f, „r -J
werth; 27 Fabriken von baumwollenen und leinen pieP‘ 9 e
wertn; xvi-aoriKen von uauuiwuuniuu mm iiie >■
1677 Arbeitern und 4,581,000 Rdl. Produktienewerth- pjerW“weinbrennerei hat bedeutend abgenomraen und dieist gestiegen. Bedeutend ist noch der Schiffbau; auC .g r ^ies erlnisso des Hausfleisses verdienen Erwähnung und u _. F^ 0 lnf-sonderB die der Webereien. 1860 wurden produciri- , 606'^;^'län 22.147,300 Fuss baumwollene, 647,400 F. leinenewollene Zotige nebst 1 ^ Mill. Stück BaumwolHüch i
borgslän 8,127,500, in Westnorrlandlän 957,000. * n ftU cb600,000 und in den übrigen 665,000 F. Leinwand,
Strümpfe, Jacken, Garn, Zwirn , wollene Decken. a 0 ^°x a .ht
Strohgeflechte etc. sind Gegenstände desinnere Verkehr wie der äussere Hand_el Söh^
sin*
lebhaft und in steter und bedeutender z vlÜ 1 Ta ar»d« tr6 Ei seI1
.jffeö-
leDnau una iu »icier uuu ucucutnuuoi nde''*'*"
innere Verkehr wird befördert durch vortreffliche Lieiner Gesammtlänge von etwa 4270 deutschen ^ yn j be* 00 ,,^bahnen, deren Bau erst seit 1855 begonnen wurde,durch die vielen grossen Landseen, welche ^ u ^ an 4er (kanalisirto oder künstlich vertiefte Flüsse mH et , ^„ht ^bindung gesetzt sind. Der Totalwerth der Handel1360 in Schweden 82,469,000 Rdl. Rm. und die Au« 1 - j8
- .. .. dreJ uö» t
10 U
Rdl. Rm. Der Werth der Einfuhr ist in letzteren^'' ftt)0rgestiegen um 43,40 und 121, der Werth der Au^ ^
•tr.iTidelsfl c r l .»ofl. u»
und 140, und in den letzten 26 Jahren jener ^®V Ae i gBV «. -211 Procent. 1860 kamen im Ganzen 5956 rt1 7
211 Procent. 1880 kamen im Ganzen 5956 D ftl
239,289 Lasten und gingen ab 7668 Schiffe von 40 - ecb^f^ji 1der Einfuhr waren 3196 und bei der Ausfuhr .«flott 0
Schiffe betlieiligt. Die ganze schwedische ^ Ä0 « am «f» c ^ ,
- 164,342 Lauten_, die zoll® 1 ” :
1860 aus 3200 Schiffen von
Die heTra^>i;
de«, r;,«««
862 aus 174 Dampfern mit 8528 Pferdekräften- ■J'*des Staats für den Waarenumaatz mit dem Ausla° ^ eB >-15,849,000 Rdl. Brutto. Als ein Beförderung«® 1 ”® gtoc^/Jgel);ist auch die Schwedische Bank der Reicbsstät*«®^ ^ Aflf« lC ^ e
betrachten, mit einem Effectivvermögen von
wovon 16 Mill. Grundfond, und unter der un® r0 jne
der Rcichsstände stehend; ferner 9 Hypotheken
Hypothekenbank, 1861 gegründet, mit 8 Mill- „,j^ u ug 8a ” gB*® 11Die geistige Bildung des Landes wird durohgehoben. Die Schulen zerfallen: 1) in höhere, co