Spanien
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Sparböen
Andalusien,
Valencia.
Murcia.
Catalonieu.
Aragonieu.
Prov.
Almeria
Granada
Malaga
Cordoba
Jaen
Cadiz
Sevilla
Huelva
Valencia
Alicante
Albacete
Murcia
Lerida
Gerona
Barcelona
Tarragona
Huesca
Zaragoza
Teruel
QM.
Einw.
156,87
316,664
238,06
441,917
138,26
461.406
244,97
361,536
244,69
346,879
132,60
383,078
249,94
463,486
194,67
171,391
1688,97
2,924,357
la Plana 116,48
260,919
205,42
606,608
99.04
378,958
419,94
1,246,458
281,87
201,118
211.36
380,969
498,88
682,087
226,36
306,994
107,21
310,970
140,90
713,734
116,70
320,693
889,17
1,652,291
277,46
267,839
311,87
384,176
269,32
238,628
648,65
880,643
190,96
297,422
40,06
100,579
34,36
166,493
56,89
96,898
131,29
413,470
87,79
266,962
132,64
227.146
Navarra. Navarra
Baskiache Prov. Biscaya
GuipuzcoaAlava
Balearen Inseln.
Canar. Inseln. ___
Im Ganzen 9240,71 mit 16,301,861 E.
Spanien ist ein Hocbgebirgsland. Darin treten besonders diebeiden Hochebenen Alt' und Neu-Kastilien hervor, jenes fastdurchaus 2200, dieses 2000 I'. hoch 11. d. M. Die dritte abfallendeStufe bildet Andalusien. Aragonieu bildet eine geschlossene,breite Thalebene. Ueppig fruchtbar ist die Küstenebene von Va-lencia. lieber die Naturbesehaffeuheit dieser Landschaften, so wieUber diePyrenäeu, das cantabrische u. a. Gebirge s. die besonderenArtikel. Die Haupttl. «lud der Duero, Tajo, Guadiana, Guadalquivir,Seguro, Jucar, Guadalaviar, Ebro, Llobregat, Ter. Das Klima istim Allgem, warm-gemässigt, jedoch sehr verschieden. Man unter-scheidet 1) Mittelspanien; 16° R. mittlere Temperatur, seht wenigKegen, der meiste im Winter; 2) Nordspanien: das Klima von Süd-Frankreich; 3) WeBtspanien: viel wärmer aber auch wechselnder,Hitze bis auf 83 ( *, sehr wenig Regen ; 4) Südspanieu : afrikanischerAnstrich des KlimuB und der Produkte, z. B. Aloe, Cactus, Ananas,Bauaneu, Mandeln etc. ; 6) OstRpanien: das klimatische ParadiesSpaniens, ähnlich Kleiuasien und Syrien, mit ewigem Frühling,durch Seewinde gemilderter Hitze und einer Temperatur, die nurselten unter 0° geht. Eine Plage ist dor Solano iu\ S. und der tial-lego im N.
Ausserdem besitzt Sp. auf der Nordk. von Afrika die festenPlätze oder Presidios: Ceuta, Penou de Velez, Alhucemas und Me-lilla, darunter Ceuta der wichtigste ist, die cauarischen Inseln nebstFernando-Po u. Annobon, die Portugal 1773 im Frieden von Pardoabtrat; in Asien das General-Kapitanat der Philippinen, nämlicheinen Tbeil der Insel Manilla und Mindanao, mehrere von denBissayer-Inselu, die Babuyaneu- oderBaachi-Inseln, dieMaiianen-gruppe; in Amerika nur noch die Inseln Cuba, Porto-Rico und dieJungfern-Inselu. Spanien , das zu der Entdeckung Amerika’s dieMittel gab, damit Columbus seinen Plan ausführen konnte, aberauch dadurch diese neue Welt gewann, hat davon beinahe nichtsmehr, denu alle Länder, die es besass, haben sich zur Selbstständig-keit erhoben. Obgleich sich Spanien in neuerer Zeit der allge-meinen europäischen Entwicklung in fortschreitender Weise mitangeschlossen, viele neue Verkehrswege geschafft, die grhsstentheilswenig u. ungenügend bebauten Klostergüter eingezogen u. nutzbrin-gend gemacht u. viele neue Quellen für den Wohlstand döö Landes er-öffnet, ist die Produktion des Ackerbaus und der Gewerbe dochnoch nicht zu dem günstigen Maasse gelangt, wie in den andernStaaten Europas. Bin Hauptgegenstand der Landwirtschaft istdie Schafzucht, ausserdem werden Wein, Saffran, Krapp, Flachs,Hanf, Seide, Südfrüchte gepflegt. Die Industrie schafft Seiden-,Baumwoll - und grobe W ollzeuge, auch feine Tuche, Eisen - undGusswaaren. Bedeutend sind die Erzeugnisse des Bergbaues: eshatte im J. 1860 2332 Silbermiuen, von denen freilich viele von ge-ringer Ergiebigkeit sind, 37 Antimonium-, 744 Blei-, 81 Zink-, 26Zinnober-, 156 Galmei-, 270 Kupfer-, 72 Eisen- und 627 Kohlen-gruben. An Eisen wurden gewonnen 41,137,800 Kilogr., an Kupfer2,704,700 Kilogr., an Zink 1,853,000 Kilogr., an Quecksilber 903,726Kilogr., ah Blei 82.498,400 Kilogr., an Silber 1,420.124 Mark. Auchder Handel von Spanien machte sehr günatigeFortschritte im Jahre1860. Die Zahl der in den Häfen des Königreichs und der Balea-rischen Inseln eingelaufenen Schiffe betrug 10,127 mit 1,361,988Tonnen Ladung, und der von Spanien ausgelaufenen 9007 mit1,244,620 Tonnen. Dor Gesammtwerth der Einfuhr 1.488,313.498Realen, wovon für die spanischen Kolonien 31,948,366 Realen inAbzug kommen, der Gesammtwerth der Ausfuhr 1,098,203,446Realen, wovon für 9,081,245 Real, aus den Kolonien. Förderungs-mittel des Handels sind; die Banken zu Madrid, Barcelona, Cadiz,Malaga, Valladolid und Corufia, die allgemeine Creditgesellschaftzu Madrid, 2 andere CreditgeBellschaften in Madrid und 2 in Barce-
lona, die vielen Assekuranzgesellschafteu, die HandeiBgo 1 *^^]^Haudelsräthe in den grösseren Handelsorten , die Hände ^ gg j, tund Cousulate, das gute Postwesen, die Telegraphen u “lebhafteDampfschifffahrtsverbinduug längs derXUsten. h g^ge*häfen sind Barcelona, Alicante , Cadiz , Santander, »[-.Irrftgo 11 *’bastian, Malaga, Sevilla, Valencia, Coruiia, Cartagen*» u:^o i fl11Die spanische Handelsflotte bestand 1860 aus 6716Segel 8C449,486 Tonnen, und 68 Dampfern von 13,869 Tonnen. .- ager «og*'iährtskanälen besitzt Spanien ausser den grossartigen Pe wakanälen in Cataloriieu und Valencia, den Kaiserkanal v« ^ ag yii«nnach Zaragoza, über 12V«i geogr. M. lang, den Kanal v0von Alar del Rey bis Valladolid, über 19 M. lang, den 9 an uU ipos, 8 M. lang, den Guadalquivir-Kanal von Sevilla bia 713 */a 3W. 1.* den Ebro-Kanal, von Zaragoza bis zumlang, im Ganzen 103 geogr. M. Im Vorschlag sind: Jmachung des Minho von Ribadavia bis zum Meere, die v ^ u ^ r o^ 11des Kaiserkauals mit dem Ebro, die Kanalisirung desSona abwärts, und die Verbindung mit den Kanälen vo , ygd**und Campos durch die Pisuerga, 106 M., die Schiffbar®*
Tajo von Toledo bis zur spanischen Grenze, 66V2machung des Guadiana, von Badajoz bis zum Meere, ^gjoß’ 1bahnen waren 1868 vollendet 146 geogr. M. Die Lande 8 ^ u ogfdie römisch-katholische, zu welcher sich mit Ausnahme .j, ßt'fähr 60,000 Personen die ganze Bevölkerung bekennt,Stimmungen der CorteB von 1836 und 1836 wurden die A jgjgehoben und ihr Vermögen für die Staatskasse eingezog^wurden auch die Kirchengüter gegen Anweisung von jRente auf die Staatskasse verkauft, die Veräusserungbrachte bis zu Anfang 1863 mehr als 3000 Mill. Realen ‘ co«<;1862 gab es iu Spanien noch 2806 Prälaten, Dom- .
priester, 33,881 Pfarrpriester mit'8198 AufsichtsgeiBt* 1 ^
Zahl derselben hat sich also in den letzten Jahrzehnten 8 . g t)jcjitend gemindert, denn im J. 1833 gab es noch 176,6*wovon 61,727 Mönche und 24,007 Nonnen, 1862der säkularisirteu Ordeusgeistlichen 6072; die höhere Gbesteht aus 9 Erzbisohöfen und 70 Bischöfen. Bis 1 ^, larU B,
Zeit war der Volksunterricht ganz iu den Händen des b u * rjetzt sind in dieser Hinsicht durchgreifende Umänderungund die Regierung hat die Leitung und Beaufsichtigu 0 ®
richtswesens selbst in die Hände genommen. Im J. iD h „ided e jj(fnur 663,711 Kinder die Schulen, 1861 jedoch 1,046,66® „hui 00 ^rirschlecbts, und die Zahl der öffentlichen und Privat»sich auf 22,060. 68 Collegieu oder höhere Schulen n j e nd
fessoren wurden von 13,881 Zöglingen besucht, Ü^jy
Universitäten bestehen zu Madrid, Barcelona, ® ra J ia ft trü* a ' phi'Salamanca, Santiago, Sevilla, Valencia, Valladolid, no^«t
kultäteu giebt es für Rechtswissenschaft 10, für I>itö r * - 0 4,losophie 10, für allgemeine Wissenschaft 7, für Plm rJ c0tl stit a ^Medicin 7, für Theologie 6. — Spanien ist eine erbli c " e 0 erB t« t gJjJnelle Monarchie, das spanische Volk gab sich 1812 seinstitution, welche sehr freisinnig war und die königH 0 " 0 d®i gU fbeschränkte. 1846 wurde diese Constitution aufgeb® . jg e sd*geändert, die Volkssouveränetät gestrichen, da* . ^ )t)B clid •einen hohen Consus zurückgeführt u. die Pressfreih®* ^ vfl jDie Repräsentanten der Nation heissen die Cortes ** «
Kammern: den Senat, vom Könige gewählt, 296 Mitg* 10 v0 isa® j, %Congress der Deputirten, 394 Mitglieder. Die Cor 4 ® 8 und
J...1,... r„%._ l\i~ __rrAwänl» u .
sich jedes Jahr. Die Deputirten werden direct gew&u* . tstets zur Wiederwahl gelangen. Geistliche können *, 1 ^'
werden. Die Staats-Einnahmen des Königreichs b® 11die Finanzperiode von 1862—1863 auf2,031,669 ,000 B eagaben auf 2,021,136,280 Realen. Die Einnahmen sin‘ ■ . 0 u , 5die Zölle, Steuern, Monopole, königl. Bergwerke, Lu jji*
post. Unter den Ausgaben sind für die Verzinsung d ® e pji)ii 0 t’ ^
338 Mill. und für die CivilÜBte 62*/ 3 Mill. Realen ^afiT* 10Staatsschuld, fundirt uud unfundirt, betrug im„*l u *g{ e riinfD $
von 15,660 Mill. Realen oder löö 1 /^ Mill. P^d. ®t , üU b$ p14,700 Mill. Realen auf die fundirte uud 860 Mi)**schwebende Schuld kommen. — Die Militärmacht ull d 3® -ftstand im J. 1868, mit Einsohluss der Provincial“^ KrieS 80ßW j( f/tionalgarde aus 161,668 M., die Kriegsmarine Ä . u ®mit 666 Kanonen uud von 6810 Pfordekraft, die , i s0I ig 0 P 8 7J , rt'selben 62,783 M. Im Bau begriffen waren 1863 2Linienschiffe von 1200 Pferdekraft und mit 82 Kan° ^ jieo)* 11gatteu von 1000 Pferdekraft u. jede mit 40 Kanone* 1 -münze ist der Real zu 100 Centimes « 10,6 Österr^’htssy 0tel11 rfi f ^1849 ist das ^ranzös.-metrische Maass- und Gewion ße«
führt, neben welchem noch die provincieilen Maas» .jf**'
im Gebrauche sind. . . ft \V- ^
Spanish-Lake, grosser See in Ver.-St., Louis*» » ^
chitoche8, fliesst O. durch den Red-River ab. Müud®*
Spanish-Uiver, brit. Fluss in Oberkan&dft. ^jc*
Huron-See. , r ö sel
SpaniNhtown , Santiago de la Vega, Hptst- d tfefl uod» ®am Cobre, W. von Kingston, schlecht gebaut u- ^ ® ,
Sitz des Guverneurs und des höohsten Gerichtshol - xJ* 1 ^rgßO ^ |
Npannberg, Df. iu Oesterr. unt. d. Enns, (ehartsbergkr.), 1400 E. . .
Spaimegein, Df. inPreussen, Rgbz. Königs
Kllftlinw llf in liiilimflU . Kl* *
GA
ßtotffyl
Spftnow, X)f. in Oesturreich , Böhmen . Kr-
2i0 K.
Kpfttisberg, Df. in Sachsen, Krd. Dreeden.
Sjiansdorf, Df. in Oesterreich, Böhmen, Kr. unritz, 2&0 K. Meißeln
Spantekow, Df. in Preussen, Rgbz. Stottiu, K r ,'‘ jBir . ^Sparauise, Df. in Italien, Neapel, Prov. u“° jpit
(Terra di Lavoro), O. bei Carinola, «7!)6 M. U» tfl «»H 0 ?
Sparbach, Df. in Oesterr. unt. d. Enns, ( el ' e "‘' -Mt’ V,>wald), 400 ®. I VO “ov,mdhJ<” ,lS
Sparböen, Kichspl. iu Norwegen, Norare-i J