Stiffkey
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Stirling
Stiffkey, Df. in England, Gfscb. Norfolk, 618 E.
StlfTord, Df. in England, Gfsch. Essex, 281 E.
Stigdal, Ort in Norwegen , A. Budskerud , SO. von Stage-Aas.
Stlgfors, ein 180 F. hoher ‘Wasserfall des Siljan in Schweden,Din Stora-Kopparberg.
StitrUaiiO, 1) Df. im Kirchenstaat, Del.Viterbo, NW. von Rom.Warme Quellen. 2) Fick, in Italien, Neapel, Prov. Potenza, (Basi-lioata), Distr. Matera, 6327 E. Handel mit Wein, Olivenöl, Vieh.
Stignano, Df. in Italien, Neapel, Prov.Reggio, (Calabr. ult. I),Distr. Gerace, S. bei Stilo, 1844 E. 40° 24' 14" n. Br., 18« 63' 83"ö. L. v. Par.
Stlguitz, Df. in Oesterreich, Mähren, Kr. Znaim, 240 E.
Sti blitz. Df. in Oesterreich, Böhmen, Kr. Prag, Bez. Schwarz-Kosteletz, 226 E. [Bez. Horzitz, 370 E.
Stikau , Stikoiv» Df. in Oesterreich, Böhmen, Kr. Gitschin,
Stikkelstadt, Krchspl. in Norwegen, A. Nordre-Trondhjem,Störog-Vardals-Fogderie, r. an einem Fluss, der in die nordöst-lichste Spitze dos Trondbjems-Fjord mündet, NO. hei Lovanger.Hier starb der König Olaf 1060 und hier ist sein Grab.
Stilfes, Df. in Oesterreich, Tirol, (Kr. Bruneck), 670 E.
Stilfs, Df. in Oesterreich, Tirol, (Kr. Imst), Bez. Glums,860 E.
Stllfaer-Jodi, Monte-Stolvlo, Wormser-Joch, Berg inOesterr.,an der Tiroler Grenze, im Veltlin; darüberführt die höchste StrasseEuropas,8610 F. h., im J. 1824 eröffnet, von Bormio nach Tirol, u.mündet in die Strasse von Innsbruck. Der Plan zu dieser herrlich-sten unter den europ. Bergstrassen ist vonDonägani entworfen, derBau von Dominichini und Porro geleitet, und derselbe dauerte von1820—26. Die Länge der Strasse ist 9V2—10 Stunden, während diedirekte Entfernung zwischen Pradt und Bormio (auf einer Ebeneprojicirt) höchstens 5 Stunden beträgt. Der höchste Punkt liegtüber der Region des rflanzenwuchses. An vielen Stellen stehenZufluchtshäuser. Die Strasse ist über 16 F. breit und ihre Steigungbeträgt mit wenigen Ausnahmen Prooent. Die zu überwinden-den Schwierigkeiten waren ungeheuer.
Still, Df. in Frankreich, Dep. Bas-Rhin, Arr. Strasbourg, ineinem Vogeeen-Thal, 1282 E.
Stilles Meer, Aiistral-Oceim, Gronser Ocean, Siidsee, ist dieungeheure Meerfläche zwischen der Westküste Amerikas , der Ost-küste Asiens und Australiens oder Neu-Guineas und Australiens,dem nördl. Eismeer, mit dem es durch die Behring-Strasse zu-sammenhängt, und dom südlichen Polarkreise, der angenommenenGrenze des sttdl. Eismeeres. Mit 3,300,000 QM. Flächeuraum Über-trifft os an Grösse allein alle Welttheile zusammengenommen, istselbst mit Hinzurechnung von 275,000 QM. für den antarktischenContinent noch um mehr als 600,000 QM. grösser als dieselben undnimmt demnach mehr als J /., der gesammten Erdoberfläche in An-spruch. Die OstkÜ&te desselben wird auf dem amerikan. Festlandsgegen den Andrang der Meerwogen durch die grosse Anden-Kettegeschützt und es giebt an derselben keinen tiefen Meerbusen; dennder Meerbusen von Panama ist verhältnissmäBsig unbedeutend; ander Westküste dagegen findet man tiefe und weite Einbuchtungen,ira N. das ochotskische Meer, südwärts das japan. und das chines.Meer, und das Meer an der Küste von Australien nennt inan auchdas Korallenraeer, weil alle Inseln von hier aus ostwärts durchKorallenbänke gebildet werden. Uebrigens istdieses Meer raiteiner-unzähligen Menge Inseln übersäet. Die meisten liegeu zwischenden Wendekreisen, besonders zwischen dem Aequator und demsüdlichen Wendekreise, wo sie weit gegen O. bis zur Küste Ame-rikas vorliegen. Die hauptsächlichsten dieser Inselgruppen sind:die Philippinen, die Marianen, Karolinen, Neu-Guinea, die Archi-pele von Neu-Britannien und Neu-Irland, der Salomons-, Louisia-den-, Ansoii8-, Mulgraves-, Sta.-Cruz-, Heilige-Geist-Arcbipel,Neu-Kaledonien, die Fidschi-, Freundscbafta-, Fischer-, Gesell-schaftB-, Sandwichs-Inseln, Roggeweens-, Mendanas-Archipel,Niedrige- und Galapagos-Inseln. Südwärts vom südlichen Wende-kreise liegen die Kermaclek-, Neu-Seeland-, Comwallis-, Lord-Auklands- und Campbell-Inseln. Bemerkenswerth ist es , dass diesogenannten asiatischen Inseln oder diejenigen , welche der Ost-küste Asiens näher liegen, mitVulkanen besetzt sind, 00 vonS. ge-gen N. bis durch die Kette der Kurilen hindurch. In der Betrach-tung der Beschaffenheit des Meeres im Allgemeinen darf eine Er-scheinung , die auch für die Schifffahrt die grösste Bedeutung hat,nicht unbeachtet bleiben, nämlich die Strömungen im Meer. Zu-nächst muss man aber die eigentümliche Richtung der Küsten desAustral-Oceans betrachten. Die grösste Annäherung derselben zwi-schen Amerika und Asien geschieht in der unwirtlichen eisigenZone , unter dem nördl. Polarkreise. Von hier aus, besonders vondem 60® n. Br., gehen die Festlandküsten gegen S. so plötzlich aus-einander, dasB sie sich gleichsam zu fliehen scheinen , und unterdem 80® n. Br* > dem Parallel von Nanking und Neu-Orleans, sinddie chinesische Küste und die Küste von Alt-Californien schon um123 Längengrade von einander entfernt, also dreimal so weit alsAfrika vom südl. Amerika. So ist das Becken des Austral-Oceans,den man genauer in den nördl. und südl. Austral-Ocean unterschei-det, gegen S. geweitet und offen, uud stoht hier gegen O. mit dematlant. Ocean und im W. durch die StraBseu aus dem chinesischenMeer, sowie zwischen den Philippinen- und Molukken-Inseln und8. von Neuholland mit dem indischen Ocean in Verbindung. Wasnun die Strömungen in diesem weiteu Becken betrifft, so ist es eineeigentümliche Erscheinung, dass dem Austral-Ocean kein Wasseraus dem Polar-Eismeer durch die Behringstrasse zuströmt, sondernwahrscheinlich eine Strömung aus dem Ocean in dasEismeer statt-findet. Dagegen üben die Strömungen aus dem Südpolarkeise herauf die weite Wasserfläche einen grossen Einfluss. Obschon dieStrorabewegung des Aüstral-Oceans, namentlich nördlich vomGleicher, noch nicht vollständig bekannt ist, so ist doch so viel ge-wiss, dass es in dem Austral-Ocean nur die Polar- uud die Aequa-torijvl-St römuUf7 gi e bt. j)er ßtidpolarstTom stösst, als antarktischeDrift, zwischen den Parallelen von 60°—35° a. Br. in der Richtung
von WSW. gegen ONO. auf die Westküste von Amerika» divon Concepcion und Valdivia, theilt sich hier in 2 Arme- p-gen N. und längs der Küste von Chile und Peru hin uu( * 171 Qi ftgen S. um das Cap Horn dem atlant. Ocean (s. ebd.)nördl. bildet die peruanische Strömung, die unfern dou ^verlässt und sich in den allgemeinen Aequatorialstrom d eBOceaus ergiesat. Dieser nördliche Stromarm ist nocH ^ausserordentlich niedrige Temperatur im Vergleich mit . eili#*ausserhalb und neben demselben merkwürdig. DasThermometer zeigtinnerhalb des Stroms 16° 7' ausserhalb26° 4‘ bis 29° 7', nach Alexander von Humboldt'*
Die grosse Aequatorial-Strömung oder diejenige, welche r gtit^
den beiden Wendekreisen um den Aequator oder Glei°® c
det, bewegt sich gegen W., nimmt aber gegen die asiah l
in der Nähe der Wendekreise, die Richtung NW.
Passatwinde mitwirken. Eine andere bemerkenswert!!«
ist es, dass in den Austral-Ocean nicht so viele grosse
den atlant. Ocean münden. Auf der ganzen Küste von £^1»
fliesst kein einziger Strom von Bedeutung ein, als im
der Oregon oder Columbia; die Übrigen sind nur kleine
Auf der Westseite sendet dagegen Asien die heträchtlmn^j^iP
Cambodja, Si-Kiang, Jantse-Kiang, Hoang-Ho, Amur ode 1
Stillfried, 1) Df. in Oesterr, unt. d. Enns, Bez. ^ o8 r;brö^dorf, an der March, 840 E. 2) Df. ebd., Böhmen, K 1,
Bez. Leitomischl, 280 E. , 1
Stillhorn, Ortsch. auf einer hannoverschen Elbm®Lüneburg. A. und bei Harburg.
Still}, Df. im Schweizer Kant. Aargau, Bez. Brugg- 3 ^0,^Stilliiig, Krchspl. in Dänemark, Jütland, A. Aarhuua»Skanderborg. 4^'
Stillingfifleet, Df. in England, Gfsch. York, E&strid^'Stillington, Df. in England, Gfsch. York, North 1 ?“ 1 ’ ßl WStillnau, Df. in Bayern, Schwaben, Bez.-A. Dih 1Biesingen, 210 E. Wallfahrtsort. . fl.
Sfclllorgan, Df. in Irland, Leinster, Gfsch. Dublin- &Still-VftUey, Ort in Vor.-St., New-Jersoy, Gf* c0 'Stdtsch, Greenwich.
gn ,ie*'
Stillwater, I) Stdtsch. in Ver.-St., New-Jerscy,
1742 E. 2) Ort ebd.. New-York, Gfsch. Saratoga, * 1&n der' V2907 E. Zwei Siege der Nordainerikaner über die Eng 0f ,c 1Sept. und 7. Oct. 1777. 8) Ort ebd., Gebiet Minnes° ’ .
Washington, am See St. Croix, 1600 E. 1843 angclogt* . „itflKgStilo, St. in Italien, Neapel, Prov. Reggio, (^ M , joitfo..Distr. u. NO. von Gerace, r. am Stillaro, der unweit e8 , fl* 1 ..Meer mündet, N. bei dem Cap Stilo, 2683 E. Wein» *39 o20' ^In der Nähe die einzigen Eisengrubeu des Königreich«' .
n. Br., 14®17' ö. L. v. Par. . '
Stilton, Df. und Krchspl. in England, Gfsch. Huldan grossen Sümpfen, 724 E. Berühmt durch seine Käs®*Stüzemlorf, Df. in Bayern, Mittelfranken, Be Zi " ‘bürg a. T., 333 E. ifl ), 0*
Stlmigllano , Df. in Italien, Prov. Perugia, (UmcRieti, Mand. Poggio Mirteto, 472 E. <
Stimmersdorf, Df. in Oesterreich, Böhmen. Kr- . J6 4 „Bez. Tetschen, 380 E.
Stinipfacli, Pfrdf. in Würtemborg, Jaxtkr., OA-Ur o\\$^Stimm, l)f. in Oesterreich, Mähren, Kr. Olmütz, B®*'
360 E. , 0 f). x.
Sflnchcombe, Df. in England, Gfsch. Glouceste*» » i#'
Stlnkenhrunn, (Ober- und Unter-), 2 Dfr. in Oe«
JCr.
Enns, Bez, Oberhollabrunn, 1200 E. SchloaB.
Stinkenrath, Df. in Preussen, Rgbz. Aachen,bei Niederkrüchten, 126 E. .
Stinking-Islamls, Gruppe kleiner Inseln, O. l >el *laud. 49® 18' 40" n. Br., 66® 86' 35" w. L. v. Par.
Stiiisford, Df. in England, Gfsoh. Dorset, 367 KDf. in Laueuburg, auf einer
Stlntenburg,Schaalsee, 760 E.
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Stlnzendorf, Df. in Bayern, Mittelfranken. Be*-Cadolzburg, 100 E. In der Nahe der Druidenstein. c jpStio, Fick, in Italien, Neapel, Prov. Salerno, l
Distr. und N. bei Vallo, 1758 E. rz
StlpoklftK, 1) Df. in Oesterreich, Böhmen, KJ* ' 3JÖ^|,Kuttenberg, 240 E. 2) Df. ebd., Bez. Pilsen, Kr. P l *Stipshausen, Df. in Preussen, Rgbz. Trier, &
600 E. ^ m!'
Stlrchley, Df. in England, Gfsch. Salop, 801 E. prStlrim, Stirzlin, Df. in Oesterreich, Böhmen,
Eule, 290 E. Schloss. [bei Kraup 1 ju«* ,»)!»•'
Sürkallen, Df. in Preussen, Rgbz. Gumbinnen,
Stirling, 1) Gfsch. in Schottland, zwischendavon zum Theil durch den Forth goschieden,
NO., davon und einem Euelave der Gfscb. Fortb 1( i X>den Forth gesohieden, Gfsch. Linlithgow O., J ia L na *L 0 ud 8 elt Pfton S., Dumbarton W., davon durch den See32,9 QM., 86,237 E. in 1 Burgflck., 2 Fick, und 22Land ißt zum Theil gebirgig. Im NW. steht d ß * 0 (
644 T. hocii. Die Flüsse strömen sowohl zur ^ 0 ^ 1 i e rl le, ’i atlant. Ocean; dorthin der Forth mit dem Carion. *^0^
drick in den Lomond-See. Den SO. durchsehn® 1 . 1 ^
Clyde-Kanal. Die Fläche der Gebirge und Rtinip e ^^er ßf®'Acres, das übrige Land der Ebenen und fruchtbare , g
.^ «ich Aif**
Acres. Die grösste Ebene liegt am Avon, gegen fctLomond, 14 St. weit; der bedeutendste Sumpf erB 7Zv.hetDenny bis gegen Dumbarton W., 11 St. weit. as.oOl;^Gfscb. stark bewaldet, jetzt umfasst der Wald kan P^lhUebrigens ist dieselbe eine der an Mineralien re ^viele Steinkohlen, deren Verbrauch die regeBaumwoll- und Leinenweberei nährt, fernerKobalt, Kalksteine, Fnaen. Daneben wird Ackerba