Suderlage
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Slidermanland
SuderUge, Bauersch. in Preussen, Rgbz. Münster, Kr. Beckum,660 E.
Suderode, 1) Df. in Preussen, Rgbz. Magdeburg, Kr. Neu-AscherBlebeu, 94Q E. Salzhaltige Quelle, Beiinger Bad. 2) Df.ebd., Kr. Halberstadt, 130 E.
Suderöe. die südlichste und eine der grösseren Faröer-Inseln,
4 QM., 700 E. Produkto Bind besonders Rindvieh, kleine Pferde,Gerste, aber das wenige Korn reift schwer. Hptort: Qvalböe.
Sudershausen, Pfrdf. in Hannover, Lddr. Hildesheim, Göt-tingen, A. und bei Northeim, 463 E.
Suderwick, Df. in Preussen, Rgbz. Münster, Kr. und bei Reck-linghausen, 690 K.
Sudeten, Gebirge in Deutschland, nächst den Alpen in Oester-reich das längste und höchste. Es zieht sich in nordwestlicherRichtung von den'Oderquellen bis zur Elbe in einer Länge von60 M, und einer wechselnden Breite von 3 —11 M. Seine grössteHöhe erreicht es iw der Schweekoppe mit 5010 F. Es hat in seinenverschiedenen Theilen verschiedene Namen und zwar nach der vor-hin angegebenen Richtung fortgehend,: schlesisch-mährisches Ge-birge (Gesenke, Sudeten im engeren Sinne, Alvatergebirge), GlatzerSchneegebirge, Reichensteiner Gebirge, Erlitz-, (Mense-) Gebirge,Heuscheuer Gebirge, Eulengebirge, Waldenburger- (Hochwald-)Gebirge, Rabengebirge, Riesengebirge, Isergebirge, Lausitzer Ge-birge. Zu den Vorbergen desselben gehören: die Strehlener undNimptscher Bergo, das Zobtengebirge, die Striegauer Berge u. dieHügelketten rechts dem Bober bis zum Gröditzborge unter dem Ge-sammtnamen Katzbachgebirge. Die Durcbschnittshöhe dos ge-säumten Zuges ist im Kamme 2800 F., die des höchsten Theiles4000, des niedrigsten 1600 F. Sie bilden ein, wie sich schon ausden vielen partiellen Namen ergiebt, vielgegliedertes Kettensystem,mit oft mehreren parallelen Zügen, zwischen denen sich oft rechtbedeutende Längsthaler einsenken, z. B. das Hirschberger Thal,das Glatzer KesBelland etc., dagegen wird es nirgends durch Quer-thäler ganz durchbrochen. Der Abfall auf der Nordosiseite ist imAllgemeinen viel steiler und kürzer, als auf der Südwestseite unddarum liegt auch der grössere, wenn auch nicht der höhere Theilin Oestorreich (Schlesien, Mähron, Böhmen) und in Sachsen, u. nurder geringere in Preussen (Schlesien). Die Grenze zwischenPreussenund den genannten Ländern läuft fast gänzlich auf dem Haupt-kamme fort. Es ist reich an Waldungen, am FusBe Laub-, auf denKuppen Nadelholz, und bis zu grossen Höhen hinauf angebaut(Brückenberg liegt an 3000 F. hoch, als das höchste bowolinte Dorf)und einzelne SenneThütten, hier Banden genannt, trifft man bis zuden grössten Höben. Es enthält Steinkohlen, Marmor, oinige Me-talle (Kupfer etc.) u. Edelsteine. Zahlreich sind auch die Mineral-quellen.
Sudgi, Gebirge in Beludschistan, Mekran, im westl. Theilevon Geh. [710 E.
Sudhof, Bauersch. in Preußen, Rgbz., Kr. und bei Münster,
Sudlles, Ort in Afrika, Sahara, Westgrenze von Fezzau.
Nudislnu, Df. in Oesterreich, Böhmen, Kr. Chrudim, Bez.Landskron, 300 E.
Sudlslaw, St. in Russland, Guv. Kostroma, 1716 E.
Suditz, 1) Df. in Oesterreich, Mähren, Kr. Brünn, Bez. Bosko-wifcz, 440 E. 2) Df. ebd., Kr. Znaim, Bez. Kroraau, 270 E.
Sudjut, Ort in Hindostan, Rojpootana, SO. von Dschodpoor.
Stidogda, St. in Russland, Guv. Wladimir, 2416 E. 3 Fabriken,2 Krystallfabriken, lebhafter Handel.
Sudoll, Df. in Preussen, Rgbz. Oppeln, Kr. Ratibor, 500 E.
Sudomieritz, Df. in Oesterreich, Böhmen, Kr. Tabor, Bez.Mühlhausen, 390 E.
Sudomierzltz, Df. in Oesterreich, Mähren, Kr. Hradisch, Bez.Straasnitz, 700 E. [land.
Sudsalo , russ. Ingel im bottn. Meerb., an der Küste von Finn-
Sudselmk-KnleU, St. in Russland, Kaukasien, Landsch. Abch-asien, am schwarzen Meero. Befestigt.
Sudsha, Kreiset, in Russland, Guv. Kursk, 4062 E. Schulen,Fabriken, Getreidehaudol, Gemüsegärten, Salpetersiedoroien.
Kudud, Df. in aaiat. Türkei, Damaskus, O. von Damaskus.
Sübkow, (Nowo-), St. in Russland, Guv. Tschemigow, N. vonNowo-Miesto.
Sueca, Fick, in Spanien, Prov. u. SSO. bei Valencia, unweitdem mitteUaml. Meere, S. vom See Albufera und links vom Jucar,11.340.E. Wein-, Südfrüchte- und Reisbau, Seidenraupenzucht.
Süchteln, St. in Preussen, Rgbz. Düsseldorf, Kr. Kempen,2848 E. Leinen-, W oll-, Baumwoll- und Seidenweberei, Gerberei.
Süchterscheid. Df. in Preussen, Rgbz. Köln, Kr. Siegeu, beiUckerath, 165 E. (380 E.
KiickOW, Df. in ProUBsen, Rgbz. Potsdam, Kr. Westpriegnitz,
SiUl-Alrika, d. h. der südlich vom Wendekreise deR Steinbocksgelegene Theil des Erdtheils, ist ein Terrassenland, das iu dreiStufen ansteigt und zwar die Küsten-, die Karroo-, und die innereTerrasse. Er ist etwa 24,000 QM. gross, wovon etwa 6400 QM. aufdas Capland kommen. Der Küstenrand ist sehr klein und schmalund es konnte sich daher hier nicht das frische und rege Lobenentwickeln» wie z. B. in Hindostan, China etc., weil das massen-hafte und nahe Hochland einen zu überwiegenden Einfluss behielt.Die Karroo-Terrasse, etwa 16—20 M. breit und circa 3000 F. «hoch,ist eine wasserarme, baumlose W tiste mit einzelnen Grasungen undan sich mit grosseu Längenthalbildungen und von der oberen wievon der unteren Stufe durch-Gebirge getrennt, über welche ein-zelne Pässe führen. Die oberste Terrasse, durch das Roggeveld(imW.) und Nieuweveld-Gebirge (im O. und S.) von der vorigengetrennt, hat eine Höhe von 6000 F.. während die Grenzgebirge biszu 10,000 F. ansteigen. • Diese höchste Terrasse ist ein unabseh-bares Flachland, welches jedoch wenig bekannt ist. In ihr ent-springt und strömt der Orangefluss mit seinem weitverzweigtenFlusssysteme, das fast mir aus Oberlauf bestellt, indem der Mittol-und Unterlauf nur aus Stürzen und der Mündung besteht. AndereFlüsse sind der Fisch-, Elephanten-, Sonntags-, Büffelfluss, alle
jedoch sehr unbestimmt im Laufe und im Sommer meist g ^ji-trocknend. Das Klima ist im Allgemeinen gesund uü ^ c 1 j{od« udIsirt sich als Küsten-Klima mit 2 von dem Erscheinen des .abhängigen Jahreszeiten. Der Sommer, von October ^ er-steigt bis zu bedeutender Hitze, auf ihn folgt die Zeit ^ e8 v tr jtt d ftliehen Wetters; im Juni hört der SO.-Wmd auf und " ftJ1feuchte NW.-Wind ein, dessen mitgoführte Regenwolk enGebirgsrändern haften bleibend die starken Niederschlag 0Austreten der Flüsse bewirken. In dieser Zeit ist die 'I+ 8—12 ü R. am Tage, viel niedriger in der Nacht. ® 10 »ich 1bitze wird durch kühlende Luftströme so gemildert, dass $$nachthoilig wirkt. Die innerste Hochtorrasse hat ein®klare Atmosphäre, geringere Hitze, weniger Regen und 1 . ^selbst Schnee. Die Produkte des weiten Gebirges sind 8° r our ©flwir auf deren Aufzählung verzichten müssen und uns j-ggf-einigen charakterisirenden Pflanzen undThieren begnüg^^Üe«deihen in den verschiedenen Strichen alle aus anderen bhierhergebrachten Nutzpflanzen. Nur die europäi 80 ,
Sorten wollen nicht gut fortkommon, weil sie wegen der izu hohen Temperatur zu wenig Winterruhe haben.sind Oel-, Eisonholz-, Drachenblut-, Brod-, Korallen-^ rfl #eb fbäum u. v. a. Eigentümlich der dortigen Vegetation i st rfbi* 1 'Entwickelung und die brennende Farbe der Blumen- * re is« öD ^ freich enthält Hausthiere, aber auch zahllose wilde und ce ro !Thiere als: Löwe, Panther, Hyäne etc., Elophant, . laßb*^’Flusspferd, Quagga, Zebra, Giraffe, Stinkthier, StacbeStrauss, Raubvögel, Flamingos, Reiher- u. a. SuWP,.Schwimmvögel, z. B. AJbatross, Pinguin, Müve, viele g e0t jj{er*’Zugvögel, ferner Schlangen uud sonstige Amphibien, 7 A*'
.. . Kupfer,
von Mineralien Riebt es nur Silber,best, Serpentin etc. Die Urbewohner sind in die 2fern und Hottentotten gotheilt, zerfallon aber inStämme.
Süd-Amerika, ist die südliche und nur wenig
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von Amerika, von der Landenge von Panama gogen &• ‘'r.iuo l ' J ' ir «Horn, zwischen 18—83° w. L. v. Par. und 13° n. Br* . nfl fund ungefähr 1000 M. lang und 360,000 QM. gross. 40gegen die nördliche Hälfte nach ist Südamerika fast uweiter gegen O. geschoben als Nordamerika und der Um® ^gdie südamerikauiBchen Anden dom Meere so nahe U®ff 0 VAdie Vermuthung auf eine SW.-Flutli, welche alles imden liegende Land wegriss, an deren Ostseite in denEbenen des Plata und Maranon wieder absetzte und « . ,
keit zur Entwickelung so grossartiger Flusssystem® e s *°. jtEbenen begünstigen die Viehzucht in einerWeise , jCuD ör ^tnirgends auf Erden der Fall ist, allein von eigentlich®nur an einigen Küstengegenden zu sprechen. Eben 80 1 ^
die Bevölkerungsdichtigkeit, die höchstens 40 Seelen rJ ioO& %rechnen lässt, in vielen Theilen des weiten Landes ft , e[ i
geringer ist. Dagegen hat sich eine Pflanzenwelt . 0nt ^i o rod°\L[j,an Saftfülle nirgends ihres Gleichen bat und an Mio er _. £dürfte auch nirgends ein gleicher Reichtbum gotron 1B gt0 i)0 0 ^während das animalische Leben auf niedrigerer ^
blieben ist. Merkwürdig ist, dass bei dem grossen Met rll n{? | flder Anden das Blei fehlt. Grossartig ist die ZorspüUreinwohner , deren ganze Zahl nur einige Million® 1 * \V 0 ’,,unzähligo kleine Stämme. Ausser den Indianern * 0 der L aNeger und Mischlinge, erstore meist Creolen und q^i ft ven-schiedenen Länder; die Neger überall nur alsStaatcnbildungen sind noch ohne die gehörige Consist ^
Süd-Australien, s. Victoria. »
Süd-Cap, die südlichste Spitze der austral. + y.(Van-Diemensland). 43° 38' 30" s. Br., 144° 30' 30" u-
Siid-(!arolina, s. Carolina 4. r
Süd-Departement, Dop. im W. der Insel Haiti-, , l0 f ^Süd-Eismeer u. Südpolarliinder, a. Antarkti® *
tinent. rbin#'! p
Sudenfeld, Df. in Hannover, Lddr.Osnabrück,Südenfelilniark , Bauersch. in Preussen, Rghz.und bei Hamm, 166 E. o boi ^ i<> 9
Siidorau . Krchdf. in Holstein, A. Steinhurg. k * «^11»^^374 E. Die Kirche hat ein Vormächtniss von 10, ü g ü t W*einem in Amerika gestorbenen Eingebornen, und eiArmenhaus. A- ^
Süderbrock, Df. in Oldenburg, Kr. Delmenbo * i,220 E.^ icaloJ^g^-
Siiderhruch, Df. in Hannover, Lddr. Hannover, *
Neustadt, 200 K. [teich, b 0 J A-^ r l)Sp’
Siiderburg, Pfrdf. in Hannover, Lddr. Lüuobu1 ^
Süderdelch, Df. in Holstein, Norderdithmars lfl -
Wesselburen, Landvogtei Heide, 408 E. , n ]n, A- u ,
Süderende, Df, in Hannover, Lddr. Stade, H®
__ ... oIl .
Süderfelsen, Inselgruppe in Irland, Ulster, ui» . I' 1 ' 11 *
dorf, Krehspl. Steinau, 105 E. *
Süderfeld , Df. in Oldenburg, Kr. OvelgÖnnOi .^
Süderfelsen, Inselgruppe in Irland, Ulster, ^
der OBtküste. N. davon die Norderfelsen. «„„bürg • „ 0^,SiidergeHersen, Df. in Hannover, Lddr. *j hmsa %Süderhastedt, Krchdf. in Holstein, Süder ß o !\r ’ 0^.
Landvogtei Meldoxf, 447E. 64° 2' 65" n *H*” ^i*i,mars clie ?J^ l)8 ^'SiiderhelRtedt, l)f. in Holstein, Norderdi yotW ggü .
Landvogtoi Heide, 336 E. ^^t1lrnar0 oh !? ft 'del 1,,
Süderholm, Df. in Holstein, Norderdit j
Süderleda, Df. in Hannover, Lddr. Staae,
Otterndorf, 206 E. tu
Kiidermanlaiid, Söderuianland, altoProv-jetzt fast ganz das Söderraanlauds- oder Nyk. Pnur zum kleinsten l’heile zu Stockholm gen , 1 ‘« n0 n uti, Vhügelig, reich an Seen, kleinen Flüsschen, « A c ^ 0 fl jj e™
Alineralprodukten, als Kupfer, Kobalt, Kwen. du
mit Einsicht betrieben. Die Bewohner zeicu