Trieb
Triest
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DoidJij* ® ran ntweinbrennerei. 2) T. (Salute), Df. ebd.. Dep.TrUu n” E^rigueux, P. Hautefort, 414 E.
R ’ 1) Df. in Bayern, Oberfrankon, Bez.-A. Lichtonfels,2) Df. in Sachsen, Krd. Zwickau, GA. Falken-t r u h :i' Df. ebd., GA. und bei Elsterberg, 111 E.
“Ciiloag. t ^ ®6. inPreussen, Rgbz. Frankfurt, Kr. Sorau, 1675E.^ebenfl ^ * e ' vel)erei - Wollweberei, Töpferei, Eisensteingrube.% ® r Elster links, in Sachsen, Krd. Zwickau, GA. Oels-
6bi -. GA uen : Derlenmuscheln. 8) T. (Ober-u. Unter-), 2 Dfr.Tripb 1' Delsnitz, an der Triebei, 286 u. 842 E.
Trtph Df. inPreussen, Rgbz. Liegnitz, Kr.Jauer, 480E.
*10 f] Df. in Oesterreich, Steiermark, ehein. Kr. Judonburg,
Tri h [ÄST E.
Trl^i ft,l ' lac b, Gmd. in Bayern, Oberbayern, Boz.-A. Laufen,**'Olm«, dorr ’ (Orosa-u. Klein-), 2 Dfr. in Oesterreich, Mahren,Wh ’ "ez. Hohenstadt, 1800 E. [Bteinach, 287 E.
Xr]ftk eöl ® ü ^b, Df. in Bayern, Oberfranken, Bez.-A. Stadt-^Ölile n ft« 8 ’ in KeuBB jüng.L., A. Markt-Hohenleuben, 1800E.r TrieSj* n * 2 Oelmühlen.
^ödakrn Df. in Oesterreich, Böhmen, Kr. Chrudim, Bez.Triei,«’ i 300 E. Mühle. [berg, an der llega, 725 E.
Irl'r-i Tr iebus, Df. in Preussen, Bgbz. Stettin, Kr. Greifen-x Vl h > 1) Df. in Oesterreich, Böhmen, Kr. Budweis, Bez.^übi \n?,° ■ K - 2) Df. ebd., Kr. u. Bez. Leitmeritz, 680 E.
-"•»Mühle. [220 E.
2) Df. ebd.. Kr. u. Bez. Leitmeritz, 680 E.
[220 E.
iiltz, Df. in Oesterreich, Böhmen, Kr. Saaz, Bez. Brilx,TrUh®®®*’ s. Tribsees.
o 0tt ® r * Df - in Ungarn, (Wojwod.), Com. Torontal, Bez.Trier'“ 8s5e nt-Miklos, 3000 E. [7 Windmühlen.
TH.«. ch ’ Df. in Preussen, Rgbz. Breslau. Kr. Guhrau, 64Ö E.
Df. in Bayern, Obcrbayern, Bez.-A. Pfaffenhofen,Tri fil [4io E.
* trJef 1 if> Df. in Preussen, Rgbz. Stettin, Kr. Greiffenberg,f^anV 1 ® 15, in Frankreich, Dep. Seine ot Oise, Arr. Versailles,*** Beine, 2168 E. Scliüue gotbiHche Kirche; sehr ergie-Tri e |Handel mit Früchten.
te »u, Fick, in Frankreich, Dep. Oise, Arr. Beauvaia.lea L ’ Kalkbfen. [P. VilW, 594 E.
i> ^ t ieiui. ,ÄC ”’ Df- in Frankreich, Dop. Bas-Rhin, Arr. Schlestadt,um t, 6n > Df. im Schweizer Kant. Luzern, Bez. u. N. bei Sur-E. Baumwollspinnerei.
>. TrL,Df-inPreussen, Rgbz. Köslin, Kr.Fürsteuthum, 200E.H 8bacJ ». Pfrdf. in Würtemborg, Jaxtkreis, OA. Crailsheim,
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Tr ^\ent, Trento, St. in Oesterreich, Tirol, in einem:*J«ke für 1 } 0 ^nks an der schiffbaren Etsch, worüber eine schönew^^D-^Eoveredo, 14,360E. Die Stadt ist italienischvj^kibg ^eito, meist gerade Strassen mit gutem Pflaster undJ>s Q L.'v^Hicbe Kathedrale an der mit prächtigem Marmor-t«L^ Th ,°bniückteu piazza graude, Kirche Santa-Maria, derOrt.^®ntin«r -vurde, 8 andere
Paläste Gallas,
Uuucil (1546—1668) gehalten wurde,
%i e Ui, m , ^chen, fürstbiBchöfliche Residenz, PaläsV» üt QtDRr.* areb ^ uu d W r olkenstein, Theater, Kapuzinerkloster,h6,- 1 ! 8titut - KathhttUS , Kastell, Bis
zirks-
-» *j 62i , -, Bischof sitz, Hauptzollamt,
Nt» Dycenm 8 * o Un ^. ® teueramt * Finanzbezirksdirection, Gym-%in c tule u-\ ,. m * ua r> Hauptschule, Zeichneuschule, Heb-^®treidpi 1 Seidenweberei, Gerberei, Handel mit
! ö 8 ies 8 ero 4 o 8 ? n und ^' a bak, Zuckerraffineiie, Glasfabrik,•».p ar l > Seidenspinnerei. 46° 3 ' 69" n. Br., 8 ° 44 ' 37"
T i ü ** Df •
h^vin fir » 1} p 111 Dadon, Unterrheinkreis, A. Mosbach, 846 E.Nui^’.^Kreiw? • ■*' r * er > südlichster Tlieil der preuss. Rhein-
imri lm Vom Hgbz. Coblenz und Aachen, im S. vonPi 2 > und t* Vom Fürstentum Birkenfeld und der bayerischenmit Vom Grossherzogthum Luxemburg. 131,18
Xd!\ Mo,ei V 44 ’ 269 E. und 7076 M. Milit. ( 1861 ). Schiffbare•Xik ’ T\ ftar u . ud Sauer. Gebirge: Eifel, Hochwald und0 m ® ri1 mild 48 au * den Höhen rauh und kalt, in den
»MshV Ul >d warm - Die Gebirgsgegenden enthalten noch
« *tu ^ sju^ , l deland. Die Waldkultur, der Weinbau und die^Ud Blei« eaeu 4önd. Das Mineralreich liefert Steinkohlen,rn Q( j 0 rze, Dachschi'efer, Gips, Kalk, vorzügliche Sand-(.'M; ,, rz i Utltzli his zu den grössten Dimensionen, weis-
° a ^ 8 bron?^ e ■^ t( ^ en eto * Die wichtigsten Industriezweigeü Ud < 5 «j lörei ’ Steingut- und Glasfabrikation, Gerberei,k 1 &Uh 8c kinenffü a .VB^ tt ^ a ^ 8 f a t>rikation, EiBenproduktion, Blech-h ' l ti& t i? 8 ^ezirU ri ^ at ioö, Papier- und Tuchfabrikation etc. Der2 ® rfallt in 13 Kreise: Berukaatel, Bitburg, Daun.iw 1 'n^ r ®is 1%* r ^ m ' Saarbrücken, Saarburg, SaarlouiB, Stadt-Si^eJt 35 8t ' Wendel und Wittlich. 2) Landkr. Trier,
de u sVS,, 62 ’ 890 E., wovon 60,699 Katholiken sind. Um-uS d , 4) 4U?i rofa . Trier - 3 ) Stadtkreis Trier, 1,1 QM. mit
dj , Äeu j a<lt ^Her, rechts^an der Mosel, in einem schönen>• Aür»^ a8 taniA>!i 8 G * nen südlichen Charakter und Wäldor vom4?* «ih ^ TreJ- Um hatf 2l »216 E. und 3466 M. Milit. Trier,1b ^Itm^^sehft lr ° rum der Römer, war schon in vorrömischerIlNz!?' Merk 6r I *^ at * und ^t eine der ältesten Städte diesseitB*i3bi»L ^ di« sind die steinerne Moselbrücke aus der
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nigra mit ihrem rätbselhaften Ursprung,
di« tT. JU icul lt “' U0C1A, ““ ,v “ w — r ~"in i “ en 6ines römi *chen Bäderpalastes, die Ba-
^kt Qt hia, : ’UesKo« f 1 ** der Reliquie dos ungenähten Rockes Jesukt A n Diehfr^ 6 *’ ^ om ^t Christus ans Kreuz befestigt wurde,e kMaf*Ä uenlcirclie * die Matthiaskirche mit dem Körperas> Eauluskirche mit den Ueberresten vie-Si. Um- ®ckor»«^. ‘^ r . er aus heidnisoh-christlicher Zeit und mitTrier ist der Sitz einer Regierung, einer
SÄ«?
^ ^ l Östor Ö Prie8t erse’minar, ein biscliötiiohes Knabenconvikt,• darunter ein Mutterhaus für barmh. Schwestern,
Hmu ®»n ß 6ine8 Daudgeriohts, eines Bischofs u. Domkapitels,yni &aBium, eine Real- und Gewerbeschule, eine
eine Hebammen-Lehranstalt, ein ausgedehntes Bürgerhospital, einLandarmenhaus, eine Irren- u. Straf-Anstalt, eine Handelskammerein Handelsgericht, einen Kunst- und Geweibeverein, eine Gesell-schaft für antiquarische und historische Foisehungen, eine Stadt-bibliothek mit mehr als 100,000 Bändeu, ein Naturalien-, Münz- uAJterthums-Museum, eine Dampfschifffahrts-Gesellschaft ote. lnder Nähe der Stadt befindet sich eine ausgezeichnete Stalilqueliewelche demnächst als Heilbad verwendet wird. Die hervor-ragendste Industrie von Trier ist die Rotlileder-Fabrikation.
TrierNcheidt, Df. in Preussen, Rgbz. Koblenz, Kr. und LeiAdenau, 110 E.
Trierwellor, Df. in Preussen, Rgbz. u. Kr. Trier, 240 E.
Triesch, Trzeszle, Pick, in Oesterreich, Mähren, Kr. und Bez.Iglau, 4600 E. Synagoge, Schloss, Tuch- und Leinewoberei.
Triesdorf, königl. Lustschloss in Bayern, Mittelfranken, Bez.-A.Feuchtwaugen, SO. bei Anspach. Meierei mit ausgezeichneterRindviehzucht.
Triesen, Df. in Liechtenstein, 800 E.
Triesenberg, Df. in Liechtenstein, 1090 E.
Triest, St. in Oesterreich, Küstenland, in einem unter eigenerVerwaltung stehenden Gebiete vou 1,7 QM., am Fusse des Karstesund am gleichn. Golfe des adriat. Meeres, 60 M. von Wien entfernt,die wichtigste Hafen- und Handelsstadt Oesterreichs, mit 64 ,096 E.(1867). Die Stadt besteht aus 2 Haupttheileu, der Alt- u. Neustadt,und ist italienisch gebaut, offen, und hat ein stattliches Aussehen.Die Altstadt liegt auf dem Schlosaberge mit dem Castell, und hatmeistens enge und unregelmässige Gassen; die Neustadt ist durch-aus rogelmüssig gebaut mit breiten regelmässigen, sich rechtwinkligkreuzenden Strassen; der schönste Stadttheil derselben ist dieTheresienstadt. Mitten iu die Theresienstadt tritt der Kanal sin.Die Theresienstadt wird von der FrauzeuB-Vorstadt durch den Tor-rente geschieden, über welqhen 11 Brücken führen, südwestlich vonder Altstadt ist die schöne Josephstadt. Unter den sieben Plätzenvon Triest ist der schönste der Börsenplatz, der Mittelpunkt derStadt und ihres Verkehrs mit der Leopoldssäule ; der grosse Platzhat in der Mitte eine marmorne Bildsäule Karl’s VI. uud einen schö-nen ßrunnon. Die breiteste und schöuste Strasse ist der Corso iuder Theresienstadt. Die merkwürdigsten Gebäude der Stadt sind,unter den Kirchen: der Dom von St. JuBt im byzantinischen Stylemit sehenswerthen Alterthümom; die Jesuiteukirche (Santa MariaMaggiore), 1627 erbaut; die Kirche Santa Maria del Soccorso amLeipziger Platze, die 1367 erbaute Peterskirche am Grossen Platze,die neue Kirche Saut’ Antonio, die neue Kirche in der Josephstadt,i die illyrische Kirche, die griechisch-orientalische Kirche San Ni-: colo; ferner das Tergesteum auf dem Börsenplätze, das imposan-teste Gebäude der Stadt, mit denBuroaux und Losesälen des Lloyd; '•das Börsengebäude, im dorischen Style mit einer Säulenfu^ade; dasStadthaus am Grossen Platze, das Statthaltereigebäude, das PalaisCarciotti, der Palast Rivoltolla. die Villa Necker, Sitz des Mariuo-Obercommaud 08 ; die vier Theater, wovon das grösste die Armoma,die grosso Kaserne, die Reitschule; das alte Lazaretli, der 106 F.hoho Leuchtthurin, das neue Lazareth mit Mariue-Arseual, dasneue Krankenhaus, das Mauthhaus, der Bahnhof, die grossartigenEtablissements des Lloyd, die riesigen Waarenlager etc. Triest istSitz der Statthalterei, eines Bischofs, des Obcrlandesgerichts. einesHandels- und Seegerichts, einor Steuer-und Finanzdirection, einesHauptzollamtes, Lottoamtes, Central-, Hafen- und See-Sanitäts-amtes, einer Landes-Hauptkasse, der Postdirektion, des Mariuo-OberoommaudoB, Hafen-Admiralats, einer Handels- und Gewerbe-kammer mit der Bürsendeputation, Geniedirection, Staatsbuch-haltung, 89 Consuln fremder Staaten etc. An Uuterrichtsanstaltenbesitzt Triest: ein Obergymnasium, 2 Haupt- und Unter-Real-schulen, 2 Mädchen - Hauptschulen, 2 städtische Knaben- undMädohou-Hauptschulen, eine evungol. Hauptschule, 3 griech. uud2 israolit. Schulen, eine Marine-Akademie, eine Handels- und nau-tische Akademie mit Sammlungen und astronom.-nautischen Ob-servatorium, eineHebammen-Unterrichtsaustalt. Unter den Samm-lungen sind zu erwähnen: das städtische Museum, welches ins-besondere eine reiche vSammlung exotischer Meerthiere enthält,das Museum Winkelmann mit römischen Altertliümern, Münzen u.Manuscripten, ein städtisches Müuzkabiuet, eine öffentliche Biblio-thek, der botanische Garten und viele Privatsammlungen. Ausserdem grossen neuen Kraukenhause, in Form eines Vierecks gebautuud 1841 vollendet, hat die Stadt noch eine Irrenanstalt, einGebär-und Fiudelhaus, städtisches Zwangs-Arbeits- urrd Bessorungshaus,Siechenhaus, Haupt-Armeninstitut, ein Kiuderspital, israelitischesSpital uud viele UnterstÜtzungsvereiue. Die gewerbliche Industrievon Triest schafft Oelseife, Rosoglio, Seilereien. Wachskerzen,Weinstein, Leder; ferner künstliche Blumen, Anker, chemischeProdukte, Silber- uud Goldarbeiten, Saiten, Hüte etc.; bedeutendist weitor der Schiffbau; auch hat es eine Dampfmaschinenfabrik,Salpeter-, Möbel-, Gas- u. Essigfabrik, Dampfchocoladen-Fabrik.
Am wichtigsten ist jedoch der Handel von Triest; seit 1719 Frei-hafen, ist es der erste Handelsplatz der österreichischen Monarchie.
Im J. 1862 kamen gegen 11,000 Schiffe an mit fast 800,000 Ton. DerGesammtwerth der Einfuhr im J. 1868 betrug circa 169^ Mill. Fl.,und der Ausfuhr gegen 134 3 /4 Mill. Fl. Einen eigentlichen Hafenhat die Stadt nicht, sondern nur eine offene Rhede, in welche sichmehrere Steindämme oder Molos hineiustrocken. Der grösste undwichtigste derselben ist der Molo San Carlos in der Mitte der Stadt.
Zur Förderung des Handels giebt es iu Trfest viele öffentliche An-stalten, Versicherungsgesellschaften und Vereine. Das wichtigste
Institut unter denselben ist der österreichische Lloyd mit seinenvereinigten Versicherungskammern, seiner Dampfschifffahrts-Ge-sellschaft und artistischen Abteilung. Die Dampfschifffahrta-Gesellschaft des Lloyd besitzt 2 Arsenale. Für Kunst und geselligeZwecke besteht das Tergesteum, durch Aktien gegründet, die 8o-cietä musicale, das Casino Greco, die Societä della Minerva mitBibliothek und Kunstsammlung, das deutsche Casino, das slaviscbeCasino, das Casino vecchio, der deutsche Männer-Gesangverein etc.