Bern.
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und ward nach vollführten Studien Priester, bekam folglich eineBegierd sich zn Bekehrung der Ungläubigen in Ost Indien ge-brauchen zu lassen , worzu er auch die Bewilligung erhalten lindnach Goa gebracht worden, aUwo er in kurzem die dortige Land-Sprach erlehrnet, auch nebst 4. anderen seines Ordens in die un-weit darvon gelegene Jnsul 8alsete, zu solchem End und daselbstein Kirchen zn errichten, übergesetzt worden, an dessen statt eraber den 15. ^ul. A. 158z. von dortigen Einwohneren mit einemzwcymakiqen Sebcl Hieb und einem Pfeil Schuß nebst den ande-ren um das Leben gebracht worden. ^
xgZ. 161.
Bernang
auch Berlingen genannt, ein Dorf, Kirch und EvangelischePfarr, eine halbe Stund ob Steckboren an dem Unter - See inder Landgrafschaft Thurgaü: es war vor diesem ein kilial vonSteckboren, und A. issi. zu einer eigenen Evangelischen Pfarrgemacht, deren Pfarrer aus einem Landsfriedmäßigen DreyerVorschlag von der dortigen Gcmeind selbst erwehlet wird, und indas Evangelische Steckborer Capitul gehöret; die Nidere Gerichtdaselbst gehören der Hoch - Stift Costanz von der Abtey Reiche-rm» her.
Bernang
auch Berneck, ein grosser Flecken, Kirch und Pfarr bald in derMitten des Rheinthals, etwan eine Stund von dem Meingegen dem Gebirg gelegen, allwo ein grosser und guter Wein-Wachs : es gehörte selbiges ehmals einem Geschlecht gleiches Na-mens, daraus Rudolf um das Jahr 12^7. Abt zu Pfäfers undein gewaltiger Prediger gewesen; dieses Geschlecht hatte auch denZunamen Behem, und ward Werner von Bernang, genannt Be-hem, von Abt Bcrchtold zu St. Gallen in dem Xlll. 8ecu!o ge-zwungen die Burg Bernang, welche sonst ein Frey-Lehen gewe-sen , rhme zu übergebe«, und selbige voll ihme als ein Burg-Le-hen wieder zu empfangen: dieses Dorf kam folgends an die vonRoscnberg, von denen auch die Burg den Namen Rosenberg be-kommen und noch hat; und hernach auch an die Mundpraten,
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