Band 
[Theil III.- IV.]
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_ _ Bern.

gar grosser Paß der zu Winter- und Sommers-Zeit gebrauchtWird, doch in dem Frühling weaen denen Schnee - Schlipfenenund Lauwenen desto gefährlicher ist; auf selbigem entspringt gegender Walliscr Seiten der Fluß Oranle: er wird von einigen fürden ehmaltgen iVlomem LemNnum oder die ^Ipes Lennii,38, auchfür den Hloiitem sovis gehalten, als auf selbigem eine Säule ge-standen seyn solle, welche erstlich dem Götzen kennino, und her-nach von ^u§ullo dem fsovi gewicdmct und darvon das Fußgesiellnoch lang übergeblieben seyn muß , aber dermalen auf dem gros-sen 8 Bernhards-Berg nichts mehr darvon anzutreffen, wovonunter den Artikeln 4/-»/ und 4/E das mehrere

nachgebracht werden solle; Zu obcrst auf demselben und etwanso. Schritt innert den Land-Marken gegen dem Angstthal indem Gebiet der Kepuklic Mallis ligt ein Kloster, welches nebstdem Kloster auf dem kleinen 8. Bernhards-Bcrg um die Mittendes X. 8eculi von 8. öernli-rrclo (von dem folgends der Berg denNamen bekommen:) von Nenrone aus denen Grafen von 6ene-vois abstammend, einem gewesenen Lsnomco re^ulan seinen Ur-sprung haben solle, als der , nachdem er erstlich anfdem Nonte.so-vis desselben Bildnuß zerftöhret , und dessen Saüle umgeworfen,auch das daraus denen abcrgläubigen Antwort ertheilende Tcufcls-Gespengst beschworen und weggetrieben: Zwey Kloster-Spittal, ei-nes anfdem /Vlonre stc>vi8, oder dem dermaligen grossen, und dasandere auf der sogenannten Lolumna ffovi8, oder dem kleinen 8.Bernhards-Berg gestiftet, und eine LongreZation von reZulii-tenChorherren nach der Regel 8. ^uZulljn- in selbige so verordnet,daß das Kloster auf dem grossen 8. Bernhards Berg das Haupt die-ser ganzen Geistlichen Spittal- LonZi-eMtion seyn, der Probst, derüber dieselben gesetzt, daselbst sich aufhalten, die Capitel allda ge-halten , die Novitzen auf- und die in den Orden verlangende an-genommen , auch alle solche LonsreMtion angehende Geschäftebehandlet werden sollen, wie. es dann auch noch gehalten wird:es gehet aber die Stiftung dieser Spittälcn dahin, daß die da-selbst sich aufhaltende LsnomLi alle Fremde und Durchreisende vonbeyderley Geschlecht, sowol die Reichen, als die Armen aufnehmen,bey denen ihnen auf so gefährlicher Reis anfstossenden BeschwerdenVorsorg thun, dieselbige mit angemeßnen Speis und Trank, auchaus den Nohtfall, sonderlich in Winlers-Zeit, mit erforderlichen

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