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Eu. quadratus Kl. Endsegment mit wulstiger Mittelleiste.Körper blau, stellenweise mit grünem Schimmer. Lg. 3—(H.).
9. Gen. Parnopes F. (s. d. Tabelle). Wir haben nur eineArt und diese schmarotzt bei Bembex rostrata, die stattliche, langeund breite (5'" und darüber):
P. carnea aut. Körper grün, die beiden letzten Segmente in-tensiv fleischroth (H.).
IX. Familie. Sphegidae, Crabronea (Grab wespen).
Diese und die folgende Familie Pompilidae hat Dahlbom(Hymenoptera europaea praecipue borealia. Tom. I. Sphex in sensuLinnaeano. Lund 1843 — 45) ausführlich bearbeitet, Wesmael(Revue critique des Hymenopteres fouisseurs de Belgique. Bruxelles1852. Ein Separatabdruck aus dem Bull. Acad. Brux. 1851 T. 18u. 1852 T. 19) hat das vorhergehende Werk revidirt und dadurchergänzt, dass er die drei folgenden Familien Sapygidae, Scoliadae,Mutillidae mit hinzu nimmt und alle unter dem Namen Grab-wespen zusammenfasst. Da wir hier kein wissenschaftlichesSystem begründen, sondern unter zweckmässigster Benutzung dervorhandenen Arbeiten eine solche Zusammenstellung geben wollen,die die Bestimmungen der zahlreichen Gattungen möglichst erleich-tert , so nahmen wir die Familien in Weise der vorhergehendenTabelle an. Diese, welche wir mit dem Namen der
Sphegidae bezeichneten, begreift mithin alle Hymenopterenmit einem Schenkelringe und nicht verbreitertem ersten Tarsen-gliede der Hinterbeine, deren Yorderrücken mit seinem Hinter-rande die Flügelwurzel nicht berührt, sondern schon vorher auf-hört; sie sind in folgende Unterfamilien getheilt worden: Crabro-nidae (1—6), Pemphredonidae(7—14), Philanthidae (15,16),Bembecidae (17), Nyssonidae (18—24), Larridae (25—30),Mellinidae (31), Sphecidae (32—37), diese wurden in der fol-genden Tabelle nicht berücksichtigt, sondern das Flügelgeäder zumHaupteintheilsgrunde gewählt; die Gattungen sind aber darnachgeordnet worden, und die oben in Parenthese gestellten Zahlengeben die zu jeder Familie gehörigen Gattungen an.
Ehe wir auf dieselben weiter eingehen, sind die Punkte zuerörtern, welche zum Verständnisse der Tabelle gehören, vor allemeinige früher noch nicht gegebene Ausdrücke bei der Flügelbil-dung. Der nachstehende Vorderflügel (von Priocnemis fuscus)zeigt im Allgemeinen dieselbe Bildung wie schon früher Fig. 1u. 4: f ist das Flügelmal, r die Radialzelle, hier immer-nur eine,wie bei den Ichneumonen, bisweilen setzt sich aber die Radial-ader 7 noch etwas über die Zelle fort und bildet einen Anhang,