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meinen nichts Besonderes, was einer weitern Auseinandersetzungbedürfte. In vielen Fällen sind besonders die Schienen aussermit den gewöhnlichen 2 Enddornen (Spornen) auch noch an derAussenkante mit unregelmässig gestellten, oder gereiheten Stachelnoder Dornen versehen, ein Bein, was dergleichen nicht hat, heisstim Gegensätze dazu unbewehrt, ein Ausdruck, welcher auch vonandern Theilen gebraucht wird, z. B. einer Stirn im Gegensätzezu einer, welche eine Art Hörnchen trägt. Stehen, was bei einigenWeibchen nur an den Vordertarsen vorkommt, diese Borstenin einer gedrängteren oder weitläuftigeren Reihe, aber doch regel-mässig, so heissen diese Tarsen gekämmt, ein auch in derfolgenden Familie nicht seltenes Vorkommen.
Literatur.
Ausser den beiden oben angeführten Arbeiten erwähne ich noch :A. Schenck, Die Grabwespen des HerzogthumsNassau in den Jahrb. des Vereins für Naturkunde im Herzogth.Nassau Hft XIT, auch als Separatabdruck erschienen Wiesbaden1857, worin sich die Familie in der ihr.von Wesmael gegebenenErweiterung mit praktischen Bestimmungstabellen und die wich-tigste Literatur findet. E. L. Taschenberg, Schlüssel zur Be-stimmung der bisher in Deutschland aufgefundenen Gattungen undArten der Mordwespen (Sphex L.), dazu Taf. III in d. Zeitschriftfür die gesammten Naturwiss. XII (1857) p. 57 —122. DieseArbeit ist nur in anderer Anordnung der Gatt, hier zu Grunde gelegt.
Schliesslich mögen noch die Verzeichnisse aus den verschie-densten Gegenden Deutschlands angeführt werden, welche die Thieredieser und der folgenden Familie aufzählen.
1. Wissmann in Münden, Verz. der im Königr. Hannover, zu-
mal im südl. Theile und am Harze bisher aufgefundenenMordwespen. St. E. Z. X (1849) p. 8—17.
2. v. Kiesenwetter, Verz. der im Königr. Sachsen (Dresden,
Bautzen, Leipzig) vorkommenden Sphex - artigen Insekten;ebd. p. 86—92.
3. Tischbein, Verz. der bei Herrstein im Fürstenthum Birken-
feld aufgefundenen Mordwespen. St. E. Z. XI (1850) p.5—10. Nachtrag dazu XIII (1852) p. 140.
4. Kirschbaum, Verz. der in der Gegend von Wiesbaden, Dillen-
burg und Weilburg im Herzogthum Nassau aufgefundenenSphegiden. St. E. Z. XIV (1853) p. 28. p. 43.
5. Ruthe u. Stein, Die Sphegiden und Chrysiden der Umgegend
Berlins. St. E. Z. XVIII (1857) p. 311—316.
6. Funk, Die Sphegiden und Chrysiden der Umgegend Bambergs.
„Ueber das Bestehen und Wirken der naturforschenden Ge-sellsch. zu Bamberg“ IV (1859) p. 57.