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Die Hymenopteren Deutschlands nach ihren Gattungen und theilweise nach ihren Arten : als Wegweiser für angehende Hymenopterologen und gleichzeitig als Verzeichniss der Halle'schen Hymenopterenfauna / analytisch zusammengestellt von Dr. E.L. Taschenberg
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folgenden durch nur einen rücklaufenden Nerven der Vorderflügelund das sehr grosse Flügelmal aus. Die Hinterschienen sind etwasbewehrt, der Discoidalnerv der Hflügel deutlich. Geschlechts-unterschied. M.: etwas längerer Hleibsstiel, After kegelförm. mitEndgriffel. W.: die kleine obere Afterklappe an der Spitze etwasfurchig und ganz kurz borstenhaarig. — Schmarotzen hei Try-poxylon. Nur eine Art: ,

St: pendulus Pz. Dlb. 239. Glänzend schwarz, Hrücken zartgegittert, Gesicht silberglänzend, besonders $. Palpen, Mandibeln,Fühler mehr oder weniger, besonders unten, gelb. Deckschuppender Flügel, beim $ Afterspitze, Schienen, die hintersten ausge-nommen, und Tarsen bräunlichgelb. (H. 4 /6— 3 /i).

Gen. 12. Celia Shuck. (Spilomena "Wesm.)

Sehr kleine Wespe (1'"), die wegen Mangel der zweiten Dis-coidalzelle bei 2 Cubitalzellen sich eng an die vorhergehende an-schliesst, sich aber von ihr unterscheidet durch den anhangendenHleib, die unbewehrten Hinterschienen und den Mangel des Dis-coidalnerven der Hinterflügel. Geschlechtsunterschied: M.mit 7, W. mit 6 Segmenten. —• Die eine deutsche Art findetsich im Juni und Juli auf Blumen und Blättern.

C. Troglodytes Shuck. Dlb. 238. Schwarz, Hinterrücken zartquerstrichelig. Beine zum Theil bleich, Mandibeln und Fühlermehr oder weniger gelb.

Gen. 13. Diodontus Curtis.

Diese und die folgende Gatt, sind auf den ersten Blick denschwarzen Crabronen sehr ähnlich, aber durch die zwei Cubital-zellen und die anhanglose Badialzelle leicht geschieden. Hier sindzum Unterschiede von der folgenden Gatt, die Hinterschienen be-dornt und die Lippe in eine stumpfe, vorn ausgerandete Lamellevorgezogen. Geschlechtsunterschied. M.: Stirn silberhaarig,Fühler länger. Hleib mit 7 Segm. und kleiner, fast quadratischer,punktirter Afterklappe. W.: Stirn schwarz. Hleib mit 6 Gliedern,ziemlich grosser, dreieckiger, an der Spitze stumpfer, lederartigerAfterklappe. — Nisten im Sande.

Arten:

1. Naht vor dem Schildchen gekerbt 2.

— — — — nicht gekerbt. Mandibeln gelb; kleinere

Art:.Sp. 5. luperus.

2. Mandibeln schwarz; grössere oder mittelgrosse Thiere 3.