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Die Hymenopteren Deutschlands nach ihren Gattungen und theilweise nach ihren Arten : als Wegweiser für angehende Hymenopterologen und gleichzeitig als Verzeichniss der Halle'schen Hymenopterenfauna / analytisch zusammengestellt von Dr. E.L. Taschenberg
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zweites Tarsenglied sehr breit und kurz. Hinter-Schenkel undSchienen sehr dick, Hinterleib sehr kurz, fast kugelig.

M. labiata Pz. (5 Megill. fulvipes F.) schwarz, graulichbraunbehaart, Hinterschienen aussen weisswollig, Mitteltarsen äusserlichrothbraun; Hinterleib mit 3 weisslichen Binden, deren erste unter-brochen. 45'".

18. Gen. Cilissa Leach. Sägehornbiene ( Andrena F., An-thophora F., Melitta K., Kirbya Lep.). Drei Cubitalzellen, 1 sogross als 2 und 3 zusammen, 2 kleiner als die Hälfte von 3, die

1. rücklaufende Ader in der Mitte, die 2. hinter der Mitte der

2. Cubitalzelle mündend. Eadialzelle endet am Flügelrande. Zungespatelförmig, ziemlich lang, Lippentaster eingestaltig, Kiefertaster6gliedrig. Hinterleib kegelförmig, vorn abgestutzt. Hinter-Schienenund Fersen aussen dicht behaart, aber Schenkel, Hüften und Seitendes Hinterrückens ohne Sammelhaare. Fühlergeisel unten etwassägezähnig, Segment 5 $ mit langen, dicht anliegenden Haarenbedeckt (mit ,,Endfranze).

C. haemorrhoidalis F. Leach. {Mel. chrysura K. Lep.). Schwarz,schwach bleichhaarig, Saum des Thorax gelblich; Hinterleibeiförmig, an der Wurzel gestutzt, an der Spitze röthlieh-goldgelb.4 5

C. leporina Pz. F. {Mel. tricincta K. Leach. Lep.). Schwarz,bleichhaarig, Fühler und Beine röthlieh scherbengelb, Hinterleibs-segmente deutlich bewimpert 5"'.

19. Gen. Andrena F. Erd-, Sandbiene {Nomada F., Me-litta K.). Drei Cubitalzellen, 1 etwa so gross als 2 u. 3 zusammen,2 mindestens halb so gross als 3. Discoidalzelle 2 nach aussenmit einer Ecke. Die Eadialzelle endet am Flügelrande. Die 1.rückl. Ader mündet in der Eegel in der Mitte der 2. Cubitalzelle(selten, wie bei Hylaeus, gegen das Ende), Submedialzelle 2 amEnde stark erweitert, am Anfänge stark verschmälert. Eüssel s.Fig. Schenkelsammler, d. h. ausser Hinterschienen und Ferseaussen auch Schenkel und Hüften mit Sammelhaaren besetzt, ebenso die Seiten des Hinterrückens; Hinterleib oval, eirund oderlanzettlich, 5. Segment J durchaus mit langen dicht anliegendenHaaren (Endfranze), welche zum Theil das letzte bedecken; Ge-sicht $ mit langem Haarbüschel, Kopfschild ganz schwarz, nieunten gelb gerandet, seltener ganz gelb oder weiss. Der Körper$ ist schlanker, als beim $ und kleiner, beide Geschlechter inForm des Hinterleibes abeT nicht verschieden. Die Zahl der Artenist zu gross, der Unterschied oft sehr schwer festzustellen, so dassdie Synonymie stellenweise sehr verworren. Dasselbe gilt auchvon der folgenden Gattung. Ich fing bisher bei Halle (H.) fol-gende Arten: