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Die Hymenopteren Deutschlands nach ihren Gattungen und theilweise nach ihren Arten : als Wegweiser für angehende Hymenopterologen und gleichzeitig als Verzeichniss der Halle'schen Hymenopterenfauna / analytisch zusammengestellt von Dr. E.L. Taschenberg
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28. Gen. Heriades Spin. Löeherbiene ( Hylaeus u. Antho-pkora F., Chelestoma Ltr. Nyl.) mit den hiesigen Arten: campa-nularum K., truncorum L., nigricornis Nyl.

29. Gen. Chelostoma Ltr. Schlupf-, Scheerenbiene( Hylaeus , Anthophora F., Megachile Ltr., Heriades Zett.) mit derhier vorkommenden Ch. maxillosum aut. Diese beiden Gattungenwerden von den verschiedenen Autoren noch nicht scharf getrennt;denn der eine stellt die eine Art zu dieser, während sie einAnderer der andern Gattung unterordnet. In folgenden Merkmalenstimmen sie überein: Zwei ziemlich gleiche Cubitalzellen, die 2.vor ihrem Ende mit der 2. rücklaufenden Ader. Die anhangloseRadialzelle erreicht mit ihrem Binde den Flügelsaum nicht. Hinter-leib schmal, fast walzig, wie wenigstens bei den Männern vonMegachile und Osmia, beim $ am' Bauche mit Sammelhaaren.Der wesentliche Unterschied soll in den Mundtheilen begründetsein, worin ebenfalls die Ansichten auseinander gehen. NachSchenck sind bei Chelostoma Lippen- und Kiefertaster drei-gliedrig, bei Heriades Lippentaster drei-, Kiefertaster viergliedrig.Smith bildet im britischen Katalog (I, Apidae. Lond. 1855 tab.VIII, f. 6) die Lippentaster von Heriades truncorum $ viergliedrigab. Wer hat nun recht? Kinnbacken bei Chelostoma vorragend,schmal und zweizähnig, bei Heriades nicht vorragend, breit; dortsoll der an der Basis des Bauches eine hufeisenförmige Er-höhung und gesägte Fühlergeisel haben, hier eine warzenartigeErhöhung und keine Sägezähne. Die Arten beider sind mattschwarz gefärbt, bleich behaart, zum Theil gerändert an den Endender Segmente und kleiner, als die zu Megachile und Osmia ge-hörigen Arten; sie nisten in hohlen Pflanzenstengeln, wie Gras-halme u. dergl.

30. Gen. Stelis Pz. Glatt-, Düsterbiene ( Megilla F., Me-gachile Ltr., Gyrodroma Kl.). Zwei Cubitalzellen, deren 2. etwasgrösser als die 1. ist, die 2. rücklaufende Ader mündet hinterihrem Ende. Die Radialzelle erreicht mit ihrem Ende den Flügel-saum nicht und ist anhangslos. Zunge lang, Lippentaster zwei-ge staltig, Kiefertaster zweigliedrig; Kinnbacken 3zahnig. DerHinterleib ist fast walzenförmig, am Ende eingekrümmt, aber ohneZähne, daher von Gestalt der Osmia und der beiden vorigen Gat-tungen, schwarz von Farbe und ohne Sammelhaare am Baucheder Weibchen, denn die Thierc schmarotzen und zwar bei Mega-chile und Osmia. Die beiden gemeinsten Arten sind:

St. aterrima Ltr. Ränder der Segmente breit blass gefärbt.(H.). St. phaeoptera Ltr. ohne blasse Ränder und am Körper