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verisaker. Urken auch Urkheim und Urken.
Eiusidlen Unter-Marschall gewesen, und aus selbiger: Beringer,Conrad, der des Abts vor: Eiusidlen Hofmeister und Pannerherr ge-wesen, und Rudolf izi5. in der Schlacht amMorgarren er-schlagen und zu Eiusidlen vergraben worden, und ihr Bruder Al-brecht ein Batter gewesen eines gleichen Namens, der Pfarrer zualt Rapperschweil gewesen, und in einem zwischen dem Abt undden Mönchen zu Einsidlen wegen eines Schlüssels zu des LonvemsSigel gewaltecen Streits iz'4. als erbettener Schied-Richterfür der: Abt gesprochen; und da dessen und seines Bruders RudolfsSohn mich m Geistlichen Stand getrettcn, in dem Creuzgang zuEinsidlen eine Capell zu Ehren 8. ^oli. Lspt. und Lv-mZ. rnit vielenVergabungen geftifftet, und auch einen weltlichen Priester zu derenVersetzung bestellt und besoldet. Stumpf, cb, o,,. //e/v. c. 9.^artmann ^„„.1/. Dem./?. 7z. 294. 29s. 296.
Es sollen auch aus diesem Geschlecht des gedachter» Stiffts Am-männer in dem Hof Stäfe gewesen und nach ihrem Aussterbenvon Wirzen geerbt worden seyn, welche solche Arnmanschaft auchbekommen und das Wappen von Uirikon angenommen haben:wie unter dem Articul Wirz: zu sehen ; es stehet mich noch alldaein Werbleibsel von einer Capell.
Verisaker.
Eure Capell nächst an dem sogenannten Klösterlein und 6ymrm6obey dem Flecken Schweiy.
Urken auch ürkheim und Urken.
Ein irr einem engen Thal zerstreutes Dorf, Kirch urrd Pfarr un-weit Schöfftland zwey Stund vor: Zosingen irr der BernerischenLandvogtey Lenzburg, allwo die Stadt Solothurrr der» Kirchen-Satz und die Niedern Gericht gehabt bis 1665. da selbige ge-gen Aerlispach rc. an die Stadt Bern ausgetauscht worden, dana-yen der Pfarrer derrnahlen von dem Raht dieser Stadt bestellt wird,und in die LlaK von Arau gehöret; und qrärrzet die Pfarr an diePfarren Zosingen, Schöfftland und Költiken. Es brüst dadurchauch ein aus dem Lucerner Gebiet herkommendes Flüßlein gleichesNamens, das bey Sur in die Suren einstießt.
Vcrli