Band 
[Theil. XVII.- XVIII.]
Seite
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Turin feyerlich beschworen worden. Als die Evangelische Einwoh-ner in den Piemontesischen Thälern zu Annähn, der CatholischenReligion oder Abzug aus dein Land genöhtiget werden wollen / ha-ben die Evangelisch Eydgenößische Städt und Ort ,686. durcheine Gesandtschaft bey den, Herzog das Ansuchen thun lassen sel-bige bey ihrer Religions- und Gewissens- Freyheit kraft denenfeyerlich ertheilten kanten weiters bleiben zu lassen; doch hatderselben Abzug erst des folgenden Jahrs ausgewürket werden mö-gen , und ist darvon eine grosse Anzahl erstlich in die EvangelischeEydrenoßschaft kommen, wie unter dem Articul Maldcnscr: dasmehrere vorkomme!, wird. Die Französische Einnähn, des Her-zogthums Savoy 1690. und 1691. erweckte eine Sorgfalt fürdie Stadt Genf bey derselben und mit ihren verbündeten Städten,welche aber durch gute Versicherung freundnachbarlichen Bezei-gcns wieder gehoben worden: Der Herzog llefi 1694. ein und1699. zwey Regimenter in der Catholischen Eydgenoßschaft an-werben : Es warben 1698. der Stadt Genf wegen der Gränz-Scheidung aussert der Brugg über die Hrve, Hinterhaltung der inSavoyischen Landen wachsenden Fruchten,und Verzeichuus der Ge-fallen in dem Gebiet von 8. ViÄor und Lb-rpitie, Streitigkeitenerregt, zu deren Abhebung die mit Genf verbündete Städte diemehrere Vorstellungen bey den, Herzog gethan. Als derselbe /l.170z. in damahligem Krieg die Französische Parthey verlassen unddie Französische Völker in Savoy eingerückt und dasleiste davonin Besitz genehmen, hat der Herzog durch seinen Gesandten beyden Eydgenößische» Städt und Orten um Hilf und Beystand an-suchen lassen, es haben ancb die Städte Bern und Freyburg durcheiue Gesandtschaft an den Französischen Oenersl begehrt das be-nachbarte Savoyen in dem vorigen Stand zu lassen , und desfolgenden Jabrs die sämtliche Evdgenößische Städt und Orte eineNeutralität für dasselbige bey Frankreich auszuwürken getrach-tet , dieselbe aber nicht erlangen können, da immittelst -och dieFranzösische Völker aus selbigen, Herzogthu», sich hinweg gezogen.Es cntsiuhnden auch hernach zwischen ihme und der Stadt Genfwegen suchender Einführung der Eatholischen Religion in den, Ge-biet von 8. Victor und Lkspitre, auch von dem Catholischen Pfar-rer zu konceaex an den Zehenden daselbst machenden Allsprachen

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