Dilnrergeri.
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Vilmergen.
Auch ehedein Oilmaringer», und Myl im Aergaü, daraus diefolgende Namen abgekürzet worden seyn sollen: eiu grosses Dorf,Kirch und Pfarr in dein Amt gleiches Namen? in den UnternFreyen Aemtern an den Gränzen der Bernerischer» LandvogteyLenzburg: dic^. 1688. erweiterte und mit einen» neuen Chor ver-sehene Kirch ligt mit einer Mauer umgeben auf einer Höbe; diePfarr daselbst ward i zss. von Herzog Leopold von Oesterreichan das Stifft Mnrj ertauschct, und 1425. von Kayser 8iZiz-mundo u»»d Pabst i>lartino V. und /l. 14z z. auch von Pabst Lugc-nio i v. der gedachten Stifft einverleibet, die auch den Pfarrer da-selbst bestellet, darzu auch noch ein b'ilial in dein Dorf Büttikon,auch Angliken, Hilstke»», Hernbrmm rc. so»vol in die Pfarr als dasAmt gehören: Es war daselbst ehemahls auch ei»» Edel-Sitz undfindet sich Ulrich von Vilmeringen 1267. in Graf Rudolfs vonHabsbnrg Diensten. Stumpf Äro». //e/v. /,/». c. 8- V
Dieser Ort ist sonderlich bekannt durch zwey daselbst 1657. undi?>2. vorgegangenen Treffen und Schlachten; und zwar sind denii. .sän. L. 16^7. bey diesem Dorf die Völker von Bern, von denVölker»» von Lueern und den Freyen Aemtern ganz unvermuhtetüberfallen, und der einte Theil darvoi» ohne lange»» Widerstandii» die Flucht getrieben, und viele darvoi» in den» Nachbauen er-schlagen »vorder», der andere Theil aber bey 2. Stunden langStand gehalten, aber bey entstandener Nachts - Finsternus sichdurchgeschlagen und bis auf eine Höhe vor Lenzburg zurückzogen,viele aber auch, die sich von den arider»» entfehrnet, auch erschlagenoder gefangen genohmen »vorder». Bernerischer Seits setzt mandie Anzahl der ganzen angewesenen Mannschaft auf 8000. Mann,von welchen aber nur 2. Regimenter geschlagen haben. Der» ei-gner» Verlnrst bestimmet man auf Z7Z. auf der Wahlstatt erschla-gene, Z96. Verwundete und 66. Gefmrgene, auch 9. Fähnen nrrdz. Stangen, 2. Standarten, 2. grosse und 8. kleine Feld-Stück,die Kriegs-Canzley, etltch und 20. Reiß-Wägen nebst vielem Pro-viant und Geldt: Der» Verlnrst der Feinden aber setzet man aufi8§. auf der Wahlstatt gebliebene: Lueernischer Seits setzet n»an
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