Band 
[Theil XIX.- XX.]
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Zürich.

Zürichgow und Zürichgäir.

Ueber da-, was unter dem Arttcul Gow , ^

Ehuraäu, hiervon angemerkt worden, ist noch

beyzufügen, daß bey und nach der Alemanischen und Fränki-schen Regierung dieser Landen, und damahl entstandnen Ein-theilnng in Gow zu dem Anschein nach, dem Herzogthum Al-Älemanie» das Zürichgow und Thurgau gehört, aber miteinander» so vermischt gewesen , daß bald nach den altenSchriften eines das andere mirbegriffen^ bald keines von den»andern abgesondert vorkommet, gleich dann in dem Vlll.8eculo eines krißi Our^suZenlir yui llicitur ^urick^ovi» ge-dacht wird» und in dem IX. 8eculo ein Lomes LuricbZo-^ienlis» und ein Lomss lurMvieniis in einem gleichen Intiru-ment vorkommen, auch die hierum befindlichen Gegend baldkaZus 'I'urZsugenlis und OurZsuenlis, bald krrZus 2urick^au»xenüs genannt wird: in späbtern Zeiten aber hat der Ramdes Zürichgow, eher aufgebort' der Nam des aber damahlseingeschränkten Thurgäu geblieben: und will man zu Märchender ehemahls abgesonderten Zürich » und Thurgau setzen denFluß Lös, so daß was auf desselben linker Seichen von des-selben Ursprung her gelegen, in das Thnryän , und ivaS m»fdesselben rechter Seichen gelegen , in das Zunchgäu gehört ha,ben sollen: und solle auch das abgesonderte Zürichgän gegenAnhang an der kti-erier Landschaften gegen Niedergang bisan den Fluß ReüS, und das Aergäu (als in alten Schriftendie Gegend zwischen dem Berg Albis und der RüS auch diesemZürichgän zugesellet sich findet;) gegen Mittag an den Lnecrner-See und gegen Mitternacht an das absonderliche Thlwgäu ge-gränzet haben. Stumpf /»i». c.^ r. und

e. r. Holtinger L/ec. r/F. )>. io.

Zürich -Landschaft.

Die der Stadt Zürich zugehörige eigentliche Landschaft odevdas sogenannte Zürich. Gebiet gränzet gegen Anfgang aii die" Laildvogtep Thurgau und die GrEchaft Loggenburg, gegen

Nieder-