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ii. Der RathSherr Peter, starb '1608; und von seinenSöhnen der Venner Peter 1641, und der Gubernator Bern«hard 1645; von dessen vescenäenten , Johann Jakob 1725Engimeister geworden. Der Kaftlan Alexander zu Frutingen,starb 166s.
S. ;6i. m. NiklauS starb 1581, sein Sohn, der Muß-«Hafenschaffner, starb 1628, und der Kastlan David 1709. Nochein Sohnssohn von dem Mußhafenschaffner, Daniel, ward1691 Schaffner im Jnterlakken-Haus; dessen Sohn, auch Da-niel, geb. 1675, ward examinirt 1727, Helfer gen Ganen1728, Pfarrer gen Ralnach 1714, starb 1750; sein Sohn,Samuel, geb. 17z,.
S. )6l. Wesen.
Der Ort ist den Überschwemmungen sehr ausgesetzet, undnicht selten muß man im Sommer über Bretter und Stege,fast von einem Hause zum andern paßiren. 1762 und ,64stund das Wasser so hoch, daß man in Schiffen in die Häu-ser bis aus ein Stockwerk hoch, gelangen konnte. Die Ein-wohner des Fleckens ernähret die Fischerei), und die Wirth-schaft; wegen dem täglich starken Durchpaße, bezieht er einenbeträchtlichen Zoll. 1768 entstund deShalben ein starker Streit mitGlarus, da man auch denselbigen vom Sa:ze fodern wollte,wozu noch ein Anstand, wegen dem Gantrechte liegender Sa- -chen, Häuser und Güter, hier und im Gafter ebenfalls mitGlarus sich schlug, darüber sich der Verglich, weil Schweizdie von Wesen begünstigte, in die Länge verzog. Auf demBerge ist gute Viehzucht, die Alpen sind einträglich, unddie Ebne reich an Obst, auch um den Flecken ist etwas WeinwachS.Man legt die Reben hier in Bogen, und pflanzet unter den-selben GraS. Auf dem Bühel, wo jetzt die H. Rreuz-Rirchesteht, stund ehemal eine Burgund Schloß, so vormal Edlen die-ses NamenS gehörte. Auch eine andere Burg, so ehemal Ra-pfenberg geheißen, und eignen Adel gehabt, stund ob der Pfarr-kirche Outis. Auf einer andern Anhöhe steht der schöne Sitz,die Halden genannt, so der Familie von Lettschart zugehörig;er gehörte auch denen von Rapfenberg, und kam hernach an