Gewicht.
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lagen nennt man sein Gewicht. Daher, je mehr Theilchen oder je mehrMasse ein Körper hat, desto größer ist sein Gewicht.
Man kann die Massen oder Gewichte zweier Körper vergleichen, wenn mansie an den Enden eines gleicharmigen Hebels befestigt. Bleibt dieser im Gleich-gewicht, so sind die Gewichte gleich. Bei ungleichen Gewichten entsteht einAusschlag auf der Seite desjenigen, der mehr Gewicht hat.
Eine solche Vorrichtung zur Vergleichung der Gewichte ist die Wage.
Gewichte nennt man aber auch die in den verschiedenen Ländern ge- §. 32.brauchten bestimmten Einheiten der Massen, deren man sich zum Wägen, d. h.um die Massen der Körper überhaupt zu messen und auszudrücken, bedient.
Bei wissenschaftlichen Untersuchungen ist der Gramm die vergleichendeGewichtseinheit. Man erhält dieselbe, wenn ein würfelförmiges Gefäß, dessenFig. 15. Seiten, wie in Fig. 15., 1 Zentimeter Länge haben, dessen Inhaltdaher 1 Kubikcentimeter ist, mit Wasser von 4 Graden Wärmegenau angefüllt wird.
Sage ich also, ein gewisser Körper wiegt 80 Gramm, sofolgt daraus, daß wenn ich auf die eine Schale einer Wage diesenKörper lege, so muß ich, um denselben das Gleichgewicht zu halten, auf die an-dere Wagschale 80 Kubikcentimeter Wasser legen. Es ist jedoch klar, daß, wennich kleine Metallstnckchen verfertige, deren jedes genau so viel als ein Kubikcen-timeter Wasser wiegt, dieselben noch bequemer zum Wägen sind.
In dem Handel ist die gewöhnliche vergleichende Gewichtseinheit das §. 33.Pfund. Obgleich es nun sehr bequem wäre, wenn in allen Ländern dasPfund ein und dieselbe Größe hätte, so ist dies, wie folgende Tafel zeigt, dochnicht der Fall.
1 Pfund ist gleich 560 Gramm in Oesterreich und Baiern.
Kilo »
P Anmerk.
500
484
467
453
1000
im Großherzogthum Hessen und Baden*),in Hamburg.
in Preußen, Sachsen, Hannover, Würtemberg,Churheffen, Braunschweig und Frankfurta. M. Dieses Pfund wird auch das Cöl-nische leichte Pfund genannt,in England,in Frankreich.
Dieses Pfund ist zugleich das bei den Berechnungen des Zollver-eins angenommene.
Dichte.
Auf die eine Schale einer Wage lege ich einen Kubikzoll Wasser und auf §. 34.die andere einen Kubikzoll Blei. Da hier auf beiden Seiten Massen von glei-cher Ausdehnung liegen, so sollte man erwarten, daß Gleichgewicht stattfinde.
Allein dies ist durchaus nicht der Fall, sondern, um jenem einzigen Kubikzoll
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