Terminologie. 339
Wurzclkörxcrs; in die Wurzelzasern, tN>riU->e, die feinern Fer-theilung der Hauptwurzel und Wurzelästc; in die Wurzelhaare,x!I! ,l»iia!>I«8, zarte, haarförmige Röhrchen, welche den Wurzelästen^ und Fasern aufsitzen und nur aus der Oberhaut entspringen undI endlich in die W u rz clsch wamm ch en, «ponxiviae, die zelligcnBerdickungen an der Spitze der Fasern. Bei vielen Pflanzen feh-len die Hauptwurzel und deren Aeste, und sind dann nur alleinWurzelzascrn vorhanden.
§. 22. Die Hauptwu rzcl kann sein nach ihrer Richtung:senkrecht llaucns; schief Hiesiuin oln-aetoatu»! ; wagerecht llictan,»»»Ibus; schwimmend I,eii»>!>-, schief IVIoui» atlraiuautieum ; hin- undhergebogen Ikolz-gonum liistvrl»;
Bezugs ihrer Gestalt: cylindrisch vlctamnus alkus; faden-förmig keglig vaueu»; rübenförmig oder bauchig ttsxlmnu»
geringelt l:i,ioi!u:
Nach ihrer Oberfläche: glatt ü»pkloil>iapalustr!s; runzligkc»o. Orcoselinlim ; schopfig oonios:,, mit einem Faserbüschel, vonabgefallenen Blättern herrührend, versehen, flleam »tl>a»>»i>tl,:uin;nackt;
Nach ihrer Zerth eilu n g: einfach; ästig; vielköpfig muUicexs,wenn die Zerthcilung aufwärts geht;
Nach ihrer Substanz: holzig; fleischig (Rübe); markig k»
Nach ihrer Dauer: einjährig »nnu»; zweijährig I-iennis; aus-dauernd poronnis.
§.23. Fehlt dieHauptwurzcl und finden sich nur Wurzel-zasern, so ist die Wurzel: büschlig Itauunc.rloaria; fasrig (Gräser);haarfasrig 8ciepus »cieularis, oder zwiebelköpfig bulhieeps, wenn derStamm an seinem Grunde angeschwollen und mit erweitertenBlattbasen dicht besetzt ist, k»a I>uII>o5».
Außerdem gehören hier noch her: 1) die Luftwurzel, r.ickix»cro.-i, fadenförmige oder walzigc Verlängerungen aus dem Sten-gel, welche entweder in die Erde dringen oder zur Befestigung aufbenachbarten Gegenständen dienen und mehr oder minder Nahrung! aufnehmen, lloilor» Ilolix. 2) die Sa ug wa rz en, dausterium, wal-zenförmige Berdickungen am Stengel, die zur Befestigung und Auf-nahme der Nahrung dienen, Luseuta, und endlich 3) die falscheWurzel, Ik-xkix »<>tlm, welche in die Substanz anderer Pflanzeneindringt und mit denselben innig verwächst, Visoum. Alle 3 Ar-ten kommen nur bei Schmarotzerpflanzen por.
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