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Flora von Pommern und Rügen / herausgegeben von Dr. Wilhelm Ludwig Ewald Schmidt
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344
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A4L Terminologie.

2) nach ihrer Richtung: herabgeknickt rekraclus, ürocktui»tlicntarium; schraubenförmig Lzleliime» curvgaeuni; rankend Vitisviniters;

3) nach ihrcrStellung: dem Blatte gegenüberstehend Vitlsliniier»; neben dem Blakte stehend /inklius» »ttioili-ttis; zwischenden Blattstielen stehend Ovaanclmm Vincctoxicui», wenn er zwi-schen 2 gegenständigen Blattern seitlich am Stamme oder den Re-sten angeheftet;

4) nach der Zerth eilung, Gestalt, Bekleidung undCvnsistenz werden sie wie die verschiedenen Formen des Stammesund der Aestc bezeichnet, außerdem sind noch folgende Eigenthümlichkei-ten zu merken: schaftartig, wenn er aus einem schwimmenden oder krie-chenden Stamme entspringt und einem Schafte gleicht, lltriculsri»;bcgrannt, wenn er über die Blüthen hinaus granncnartig verlän-gert ist, Livui» Leus;

5) nach der Zahl der Blüthen; 1- viclblüthig und nach derDauer: bleibend Litrus »iclie»; abfallend ltt-us llkalus; hinfälligeoiluens, wenn er mit der Blüthe vor der Fruchkreife abfällt,männliche Blüthe von ^eseulus llixgo«.

Das Blatt.

§.34. Die Blatter, kolls, sind mehr oder weniger flache,meist grüngcfärbtc, aus dem Stamm oder dessen Resten entsprin-gende Organe, welche von eine», oder mehren Ecfäßbündcln, derenZwischcnräume mit Zellgewebe ausgefüllt sind, gebildet werden. Eszerfällt das Blatt in den Blattstiel und in das Blatt im engernSinne (Blattscheibc),

§. 35. Der Blattstiel, goti->I»s, der Stiel, welcher unmit-telbar das Blatt trägt, ist, abgesehen von seiner Lage, Anhcftungund Richtung, feiner Gestalt nach: stielrund kkr-stroeot^le; zusam-mengedrückt l'vgnlus tremul.a; rinnenförmig russilxgo I'Äi'tlir»;aufgeblasen Irag» uatsns; scheidig -4.iij;ellca s^Ivestris; umfassend;geflügelt l..itl>)IMS svlvostri»; geöbrt 8girxcs I-Iinai'ix, wenn amGrunde desselben ein Paar Lappen stehen; rankig Viel» «»ssaliics.

§. 35. Das eigentliche Blatt, die Blattscheibc, kömmtin Betracht:

1) nach seiner Lage am Stamme alS: Stammblatt;Blüthenbl att, ko>. Hoimla, wenn eS seiner Figur, Lonsisicnz undFarbe nach nicht von Stammblättern abweicht; Deckblatt, !>>»<--tos, wenn es in seiner Consistenz, Farbe und Gestaltung von demgewöhnlichen Blatte abweicht und dicht bei den Blüthen sieht Ale-