Terminologie. orrl
Blätter nicht blos an den Rändern, sondern auch von oben nachunten um ihre Spitze gerollt sind, «,u8>.-,-i>.
Diese verschiedenen Dlattlagen lassen sich leicht bei einemQuerschnitte der Knospe erkennen, da aber in der Regel mehrereBlätter in der Knospe eingeschlossen sind, so erscheinen auch meistmehrere nebeneinander liegende oder concentrisch sich einschließendeBlätter, se nachdem die Pflanze gegen- oder wechsclständige Blät-ter hat.
H. 39. Als besondere Arten der Knospen sind noch zu er-wähnen i
1) die Stockknospe, t»r>o, eine Knospe, welche aus dem un-
terirdischen Stock einer ausdauernden Pflanze entspringt und sich zueinem jährigen überirdischen Stengel ausbildet, Üumu-
2) DieStvcksprofsc, eoliolog, eine Stockknospe, welche ehesie zu Tage kommt, noch erst eine Strecke unter der Erde fortläuft,<larex :lii iu>li:>, Hitieuin lejums.
3) Der Au släufer, NageU», ein aus einer StockknoSpeentspringender, niederliegcnder Seitenstengel, welcher aus den Kno-ten Blätter und Wurzeln und somit neue Pflanzen treibt. Sinddie Knoten weit von einander entfernt (Erdbeere) so beißt erSchößling, Ü-Il'mentlli», sind sie mehr genähert, und treten ausihnen nur Blatter und aus der Spitze des Ausläufers endlich Blü-then hervor, so wird er Sprosser, stolo, genannt, Ilchiuctui»kilosollii.
Die Zwiebel.
§. 39. Die Zwiebel, I>»II»>8, ist eine unter- oder überir-dische Knospe, welche die Anlage zu einer neuen Pflanze in sichschließt, aus umliegenden Häuten und der Anlage des Schaftesoder Stengels besteht und stets dem Z wiebclsto cke, Zwiebel-kuchen <li8c»8 Iillti,,, Iec„8, dem eigentlichen, bleibenden Stamme,aus dem die Wurzelzasern treiben, aufsitzt.
Nach ihrer Gestalt ist die Zwiebel: evförmig K->I»ntI,u8 »>-v»l>8; fastkuglig ^.Ilini» 8i>tlvum; niedergedrückt Oucus 8»tivu8.
Nach der B csch äffen h cit der Awieb clde cke: häutig, scha-lig, t>inl<:»t,i8, wenn die Decke aus breiten, concentrischen Scheiben be-steht ^Illiim licxa; schuppig, wenn sie aus schmälern, schuxpenför-migcn, ziegcldachartigen Blättern besteht Icktlm»; dicht 8»ticku8, wenndie Blätter in eine dichte Masse zusammengewachsen.
Nach der Stelle, wo sich der Trieb aus der Zwiebel ent-wickelt, heißt eine Zwiebel: mittelständig, wenn er aus der Mitte