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Flora von Pommern und Rügen / herausgegeben von Dr. Wilhelm Ludwig Ewald Schmidt
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Terminologie.

Lurch ein, ^lopooiras, der Regel nach ober durch zwei Blättchen,Spelzen, p-Uog-, welche unmittelbar die Befruchtungsorgane ein-^ schließen. Wie bei dem Kelchbalge stedt auch hier die eine Spelzetiefer und umfaßt die höher gestellte, innere. Die untere Spelze istgewöhnlich mehr blattarrig, von einem Mittel- und mehrern Sei-tennerven durchzogen und häufig an der Spitze, oder auf dem Rük-ken oder am Grunde bcgrannt. Die obere Spelze dagegen iststets kürzer, dünnhäutiger und hat weder einen Mittelnerven nochi eine Granne.

^ Die S chü p pch e n , sguamiil-o, loilioul»!, noctarlum

sind die kleinen, zarten, durchscheinenden Blättchen, welche inner-halb des BälgleinS sitzen und das eigentliche Perigon bilden. Beiden meisten Gräsern finden sich 2 Schüppchen, bei einzelnen drei,8»,»Kusu, bei andern fehlen sie ganz, ^lopecurus, tintfioxantdum.

H. 53. Bei den Cypcracecn findet sich als Decke der Be-fruchtungsorgane entweder nur der Kelchbalg, ginn», der GräserLj'perus, 8cl>»e»>ls »Igric-lns oder außerdem noch als Andeutungder Schüppchen eine Anzahl Borsten, sct-«,

Die Nebenblume.

H. 5ck. Die Nebenblume, p->,.->caroIl->, steht beider voll-ständigen Blüthe stets zwischen der Blumenkrone und den Staub-gefäßen, bei denen mir einer BlüthenhüUc zwischen dieser und denStaubgefäßen-

Die die Nebenblume constituirenden Theile, welche bald mehrein blumenblatt- bald mehr ein staubgcfäßartigeS Anseht! haben,stehen entweder in einem oder in mehrern Kreisen und wird die-selbe darnach einfach oder mehrfach genannt, letztere findet sich nurbei ausländischen Pflanzen, so ist eine doppelte bei ksssiklor-», einsdreifache bei IHtogia.

Die einfache Nebenblume befindet sich entweder aus demBoden oder am Schlundc der Blumenkrone und schließt alsdanndie letztem zuweilen, fllvoxatis. Die Blättchen, welche den Kranz! bilden sind entweder zu einem^Ganzen verwachsen, iV-li-cissus, odergetrennt, Mz-osotis, und heißen im letztem stalle: Schuppen,sgllsm»;, wenn sie bei einer mchrblättrigen Blumenkrone zwischenNagel und Platte, I.xebnis, und bei einer einblättrigen, im

SchlundestehnDcckklappen, kornlees, wenn sie am Schlundcder Blume sitzen, diesen schließen oder verengen und bald fleischige,bald antherenartige Anhange darstellen, fll^osatis, ;

Käxpchen, oioilli, wenn sie einer fleischigen, die Fruchtknotenumhüllenden Säule angewachsen sind und kapuzcnförmige Körperdarstellen, äsctcvms.