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Flora von Pommern und Rügen / herausgegeben von Dr. Wilhelm Ludwig Ewald Schmidt
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363
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Terminologie. 363

; zwcibrüdrrg, äiackelxl,», viel:, und vielbrüdrig1 >»lxa>le>I>Ili!>, (iuouililt», 0>t,»8, oder wenn sie zwei oder mehrereBündel bilden. Sind aber die Staubfäden frei und die Staub-beutel verwachsen, so heißen sie szngeiies-,, Compositen.

In der Regel sind alle vorhandenen Staubgefäße in allenTheilen vollständig ausgebildet perldot», zuweilen aber sindzwar Staubbeutel vorhanden diese aber unvollständig entwickelt,unfruchtbar starilla, oder aber der Staubbeutel fehlt ganz,fehlschlagend, »lx»t>r» z. B. Innum, wo 5 vollständige und ^fehlschlagende Staubgefäße vorkommen.

Der Staubfaden.

§. 56. Der Staubfaden, ülainontu-n, ist derjenige, un-wesentliche, zuweilen ganz fehlende, meist fadenförmige Theil desStaubgefäßes, der den Staubbeutel trägt. Ist er vorhanden, sokann er sein: gerade; gekrümmt, Labiaten; haardünn^ Gräser; süd-lich, 8aal>>osa; pfriemförmig, 1'»>IP»; keulig, I!ttr->j;<i oüi ; flach,an der Spitze verbreitert, l'-ip-ivor Hegemone; an derBasis verbreitert, 6aiup>on»I:>; gehörnt, Ilorag» oll'.; seitlich gezähnt,kruiiells, Ko8>narin>i8 ; drüscntragend, Oi'obancl«: ; kahl; zottig,

Oi-ub-nnilc galli; bärtig, Voliascui».

H. 57. Cvnnectiv, eonnoetleum, wird der oberste Theildes Staubfadens genannt, welcher zwischen den beiden Staubbeu-tclfächcrn gelegen, und auf der Rückenseite der Amtieren am deut-lichsten zu bemerken. Er ist: fadenförmig, l'nlix»; länglich, ksvun-e»I»8; cyrund, liasilicum ; bcilförmig, Aelissa; guerlausend,

ziriitensi«, »ll.; fehlend :5Iovtroj,i>, ,^>l»x».

Der Staubbeutel.

H. 58. Der Staubbeutel, »ntlior», ist der sackförmigeTheil des Staubgefäßes, welcher den Pollen einschließt, somit niefehlen kann, wenn dasselbe seine Bedeutung als befruchtendes Or-gan nicht verlieren soll und aus einem oder mehrcrn Fächern, l»-euli, die durch das Conncctivum zu einem ganzen verbunden wer-den, besteht. Die einzelnen Fächer öffnen sich entweder durch eineNaht sMui'.i, oder durch Klappen, esivso, und bestellen nuraus einem einzigen Raume oder werden durch Scheidewände, liri-lill-ria, im Innern abgetheilt.

Die Fächer selbst sind Bezugs ihrer Stellung zum Con-ncctiv: nebeneinanderstehend, apxa^iti, übcrcinandcrstehcnd,

I!os»>:»lnu8; zusammenfließend, conilnentes, wenn sie von außenkeine Grenzlinie zeigen und die Naht ununterbrochen fortläuft,-.sj; getrennt, wenn sie durch ein breites Cvnnectiv