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Flora von Pommern und Rügen / herausgegeben von Dr. Wilhelm Ludwig Ewald Schmidt
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368
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368 Terminologie.

vom Mittelpunkte ausgehen, klarer, IVuglmr; gena-

belt, vorder!», iVuplmr; ausgehöhlt, Vioi» tllcolor; kappenförmig,Lrocus.

Nach ihrer Oberfläche und Bekleidung: höckrig, dio-rium; weichwarzig p»p!llos>,ni, rlvilo^livüun,; drüsig, Oiersnium,vrsgarl»; glatt, Labiaten; gewimpert, vumox; zottig, Rarclus; fe-drig, koa, liroinus ; sprengwedlig, ssporgillikorinis, wenn die Haarenur gegen die Spitze hin sitzen, van!«»,»; pinselförmig, ge»icills-tuw, wenn ein Büschel Haare auf der Spitze selbst sitzt, karletsr!».

Das Eychen.

§- 65. Die Eychen, or»l», sind die Ansänge des künfti-gen Samens, welche in einem einfächrigen oder in den Fächerneines mchrfachrigen Fruchtknotens an dem Samenträger »xor-moxllorum, befestigt sind. Besonders wichtig ist ihre gegenseitigeLage im Fruchtknoten. Sind überhaupt nur 2 Eychen vorhanden,so sind sie n eben ein a nderliegend »xx«s!t», wenn sie in glei-cher Hohe auf derselben Seite des Trägers befestigt sind, vorder!»,oder übereinanderliegendj, suporz,o»!t», wenn ein Eychenoberhalb des andern befestigt, Itlolüotdu».

Befinden sich aber mehrere Eychen in einem IfächrigenFruchtknoten, oder in dem einzelnen Fache desselben, so können siesein: Wechsel weislicgend, altern», wenn sie in verschiedenerHöhe entweder auf entgegengesetzten Seiten ihres Trägers oder auf ge-genüber liegenden Trägern angeheftet sind, Ode!r»»tdu» ; einreihiguaivor»»!!», kisnw »ntivum; zweireihig d!»er!sl!», wenn injedem Fache zwei Reihen stehen, Iris, Intim»;zusammenge-

§. 66. Untersucht man das Eychen zu einer Zeit, wo dieBlume noch Knospe ist, so stellt es zuerst einen kleinen, weichen,zeitigen Auswuchs dar, der sich aber bald verlängert, sich dann anseiner Spitze öffnet und einen cyförmigcn Körper bis zur Hälftehervortreten läßt, der an seinem Grunde von einer eigenen Mem-bran, die bis dahin verborgen war, und nun etwas über die äu-ßere Umhüllung hervorragt, umgeben ist. Die äußerste Hülle heißt:äußere Eyhaut, xrii»!»», und ihre Oesfnung: äußerer Ey-rnund, exostoni», die innere wird: innere Eyhaut, »scuiutill»,und ihre Oesfnung: innerer Eymund, enckostom», der eyrundeKörper aber Ey kern, nueoll»», genannt.

Bei fortschreitender Entwicklung des Eychcns öffnen sich deräußere und innere Eymund immer mehr um den größer werdendenEykern bis zu einem gewissen Grade hervortreten zu lassen, dannaber sangen auch sie an sich zu vergrößern, verengern sich oberhalb