Terminologie. 377
kurzstachlig, Ltellaria lloloste»; punktirt, krinml» vtl.; wulstig,X.nt!rrl,i»llU> Oioatium; berandet, Oucuiliii» kojiu.
Nach seiner Bekleidung: zottig, rulvgola; wollhaarig,Oozzz-gium; haarschopfig, Lz-nonelmn,, Lgiloliiu,:,.
Bei einigen Samen finden sich noch Anhängsel oder denSamen mehr oder minder vollständig umgebende Häute, welche voneiner Erweiterung des SamenstrangeS, an der Stelle, wo er indie wahren Samcnhäutc eingeht, gebildet werden, sich von densel-ben durch eine andere Structur und Farbe unterscheiden und zuden außcrwcscntlichen Theilen des Samen gehören. Ist ein solcherAnhang schwammiger, drüsiger Natur, so heißt er Nabelwarze,LIu»Ii<Iunill,n, , Viola, stellt er aber eine
lockere, hautartigeHülle dar, so wird er Samenmantcl, arillus,genannt; Ilulz'gala, livonviim,. Oxali».
Die Samenhülle.
H. 7fl. Die Samenhülle, «>>ci-wolle>-inis, bildet die ei-gentliche Decke des Samens und besteht aus der Samcnoberhaut,der Samenschale und der Kernhauk, wenn alle vollständig ent-wickelt sind, in vielen Fällen fehlen aber einzelne dieser Häute.
Die S am en oberhau t, egickermis somiaalis, ist die zarte,äußerste Hülle des Samen, welche, wenn sie locker aufliegt, leichtzu erkennen ist, dann aber nicht mit dem Samenmantel verwechseltwerden darf, in den meisten Fällen aber mit der Samenschale in-nig verwachsen ist. Leicht ist sie zu erkennen bei Iris sibirie» und.
Die Samenschale, lest», ist die meist derbe, gefärbte,aus den Eyhäutcn gebildete und unter der Samcnoberhaut belegene,oder mit derselben verwachsene, zweite Hülle deS Samens, sie be-sieht nicht selten aus mehrern erkennbaren Lagen.
Die Kernhaut, euticula nueloi, ist die aus der Kern-haut des Eychcn oder aus diesem und dem Keimsacke gleichzeitiggebildete, zarte, meist weiße, dritte, den Samenkern unmittelbareinschließende Haut. Eine braune Farbe hat sie bei Vitas vioilero,eine grüne bei tiiieui'bita k>ei>o, wo sich außerdem noch zwei verschie-dene Lagen, was selten der Fall, finden. In den Fällen, wo dieKcrnhaut des Eichenö und der Keimsack einen Eyweißkbrpcr bilden,fehlt die Keimhaut, bei eywcißloscn Samen ist sie dagegen immervorhanden.
An diesen Samcnhäutcn sind nun noch zu merken:
1) der Nabel, I>!lum, die bald am Scheitel, bald am Grunde,bald auf dem Bauch« des Samens gelegene Stelle, wo die mittet-