Terminologie. 379
MuSkatennuß; Licht; hohl, lloeon, MuSkatennuß; mehlig, Getreide;milchig, Oorxilülis cavs; schleimig, sloiivulvulils.
H. 75. Der Keim, enibiz«, ist die durch die Befruchtungentwickelte Anlage zu einer neuen Pflanze, der nie fehlen darf,wenn der Same sich zu einem selbständigen Individuum entwickelnsoll. In der Regel liegt der Keim ohne besondere Umhüllung imEywciß, in andern Fällen ist er noch von einem eignen Sacke, demKeimsacke, sacoulus o„ll>izoi>ali8 , eingeschlossen. Der Keimwird gebildet aus dem Samenlappcnkörpcr und der Keimpflanze.
§. 76. Der Samenlappenkörper, «orpus ootzlockoneu,», ist der Theil des Keims, welcher die Keimpflanze unmittel-bar bedeckt, mit derselben in direktem Zusammenhange steht undbald als ein eingetheiltes Ganze erscheint, bald aus zwei oder meh-rere!, mehr oder minder vollständig geschiedenen Theilen, Samen-lappen, besteht, aber auch ganz fehlen kann, tluseut», Orobi»,.
Hiernach werden die Pflanzen in einsamen lappige, xl.monoeot^Iclonos, z w ei sam en la ppig e, I'I. ilicvtzckeckoues, undsa m en l a pp en l osc, xl. »eotvleckonos, geschieden.
Bei den Monokotyledonen kann der Samcnlappe die Spitzedes Keimes einnehmen, kotamojxotoa, oder seitlich der Keimpflanzeanliegend sein, Gräser, ausserdem kommt er vor: gerade,
„iu»>; gekrümmt, I'otamaj-eton Nat->N8; schneckenförmig eingerollt,kol. >Ion8»s; schraubenförmig gewunden, l'ot. lueens; verkürzt;verlängert, deutlich und undeutlich, >ui,cu8 bulonius; kegelförmig,tlalla; walzig, 8p»rz;»nilln>; pfriemförmig, /.»»»ioliellia, kotaiooj;.lucoiui ; ellipsoidisch, Hz llroelmris; schildförmig, Gräser.
Zwei gegenständige Samenlappcn finden sich bei den Dicoty-lcdonen ganz gewöhnlich, indessen kommen bei einzelnen Gattungenauch quiriförmig gestellte vor, so vier bei Oorato^bzllum ckoioer-8UIN, sechs bei klnu8 szlvestris, täzgro88«8 ckistieba, sieben beil'i»u8 8tr«I>u8, kieoa, zehn bis zwölf bei ki»u8 ll'ino»
Bei den meisten eyweißlosen Samen sind sie sehr groß, beiandern IKnu8, k„t», dagegen klein. Die Lappen selbst sind meistgleich groß, zuweilen kommen aber auch ungleiche vor,
Nach ihrer Lage zu einander unterscheidet man: — anlie-gende, »cc>i>»bente8, wenn die Samenlappen dicht aufeinanderliegen und das abwärts gebogene Würzelchen den Rändern desSamenlappcnS anliegt O —; — aufliegende, i»cun>Iie»te8,wenn das zurückgebogene Würzelchen auf dem Rucken eines deraufeinander liegenden Samcnlappen befindlich O jj; — ausein-anderstchcndc, cklstantos, lllzri^tlc»; — mit den Rändern