Vom Limbischen Serualsysteme. 387
VII. Oill., 1 '»l) L 7 ni!>, wenn über 6 freie Stempel, Griffeloder Narben sich finden. In keiner Classekommen alle angeführten Ordnungen vor,bei den meisten nur einzelne derselben.
In den beiden nun folgenden Classen kommt es auf dierelative Länge oder .Kürze der ihrer Zahl nach bestimmten freienStaubgefäße an. Die Pflanzen gehören in die:
X ö V. wenn von den 4 Staubgefäßen in der ein-
blättrigen Blumenkrone 2 stets bedeutendlanger sind als die andern 2; und in die
XV. wenn von den 6 Staubgefäßen der
vicrblättrigcn Blumenkrone 4 gleich großund bedeutend langer sind als die bei-den andern.
Die I4te Classe zerfällt in 2 Ordnungen; in die O/m-nospormis, wenn die 4 freien, nackten Samen im Grunde desKelches befindlich und sichtbar sind (Taubnessel), und in dieXnxio-spoi'ml», wenn die Samen von einer allgemeinen Fruchthüllsumschlossen werden (Fingerhut),
In der 15tcn Classe werden die 2 Ordnungen nach der Be-schaffenheit der Fruchthülle gebildet. In der Klllculos» sind dieFruchthüllen (Schötchen) so lang als breit (Kresse), in der 8Ni-«juosa, dagegen übertrifft die Länge der Schoten ihre Breitewenigstens um das vierfach« (Hederich).
In der 16-18tcn Classe zeigt sich eine Verwachsung derStaubfäden entweder nur an ihrem Grunde oder fast bis zurSpitze, so daß durch sie entweder eine geschlossene Röhre odermehrere gesonderte Parthien, welche an ihrer Spitze die Staubbeu-tel tragen, gebildet werden und den Stempel umschließen. Dar-nach gehören die Pflanzen in die:
XXL. wenn ihre Staubfaden wenigstens
am Grunde in eine vollständigeRöhre verwachsen sind;
XVH. IdirrüLlpIii«, wenn ihre Staubfäden 2 geson-derte Parthien bilden.
XVLII wenn ihre Staubfaden mehr
als 2 gesonderte Parthien bilden.
Die Ordnungen dieser drei Classen werden nach der Zahlder Staubgefäße gebildet und heißen sie I'ontnnilri»,
wenn 5, 6, 8, 10 oder viele Staubgefäße sich finden.
Sind aber 5 Staubbeutel zu einer vollständigen