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I. H a u p t t h e i l.
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beiden korresp. Pr. Bestände Hochwälder u. in Holz-art, Standort rc. einander gleich, dagegen im Alterverschieden, so läßt sich in ihnen der lauf. jährl. Masse-zuwachs sür beide Lebensstuscn zugleich ermitteln, jaselbst noch für mehre Alter, wenn sich solche von einerBestandsart in der erforderlichen Nähe beisammen findensollten.
Das Verfahren selbst ist sehr einfach. In den nachobiger Anleitung aufgenommenen Beständen wiederholtman die Ausnahme in den nachfolgenden Jahren, undfindet in der Differenz beider Bestandsmassenden Massezuwachs in der Zwischenzeit voneiner Bestandsaufnahme zu anderen. Manwiederhole diese Bestandsaufnahme alljährlich, umden Einflus der Jahreswitterung, reichlicher Frucht-barkeit, Jnsektenfras rc. aus den gleichzeitigen Zuwachskennen zu lernen. — In den ersten 3 — 4 Jahrenbraucht man — zumal für ältere Bestände, bei welchenein Stillstand im Höhewachsthum eingetreten ist —keine frischen Pr. Stämme zu wählen, sondernknin die neue Aufnahme nur auf die Bemessung derSchastkreisflächen-Summe in 4 F. Boden-höhe beschränken, weil sich aus dem bei der ersten Aus-nahme gefundenen Bestandsmassegehalt der für die nach-folgende Aufnahme nach dem Verh ältnis der beidenKr ei flächen summen annähernd ableiten läßt. Wärenämlich beider ersten Aufnahme die summarische St.-Kreisfläche--- rl und die summarische BestandsmasseII,bei der nachfolgenden Aufnahme die summarischeSt.-Kreisfläche -- 0, so erhält man die der letztenentsprechende Bestandsmasse x aus der Proportion:.4.: L --- eil : x. Auf ein genaues Sortimenten Ver-hältnis, welches alljährlich wechselt, muß dabei ver-zichtet werden. Von 5 zu 5 Jahren wird aber einespeziellere Bestandsaufnahme auf die Grundlagen neuausgewählter, gefällter rc. Pr. Stämme nöthig; esdürfen jedoch nach diesem Ergebnis die für die vorher-gehenden Jahre erzielten Resultate nicht moderirt wer-den, sondern es muß dieß dem Vereinövorstande über-lassen bleiben.
Bei jeder neuen Ausnahme beachte man: daß mansie zu derselben Jahreszeit (nach Lanbabfall im Herbst)und die Kluppirung der Stämme in gleicher Boden-höhe (4 F.) u. jedesmal nach der derselben Richtung
hin vornehme — (zu Erzielnng noch gröserer Genauig-keit könnte man auch bei der ersten n. den folgendenAusnahmen die auseinander folgenden Stamm klaffenbei stärkeren Beständen nur um h?, bei schwächerennur nm Z., sh. §. 32. 3. S. 93, diffcrircn lassen)und daß die mittlerweile unterdrückt gewordenen Stämmenicht mitgemcssen, aber ausgehalten werden. Dochlassen sich letzte sehr vorthcilhast für die in §8 41 und42 behandelten Untersnchungzwecke benutzen, so wiedenn auch diese Pr. Bestände zier Erforschung des Le-seholzcrtrags (8 43), der Samcnausbcute (8 54) rc.sehr geeignet sind und ihre Benutzung für alle dieseZwecke nicht genug empfohlen werden kann.
Man bittet jedoch, die Mittheilung der Protokolleüber die erste Bestandsaufnahme (zum Zwecke der Er-mittelung des jährl. Durchsetzn. Zuwachses) dem Ver-einsvorstandc nicht so lange vorenthalten zu wollen,bis die weiteren Untersuchungen beendigt sind, wohlaber zn bemerken, ob solche und welche noch beabsich-tigt werden, damit der Verein davon vorläufig inKenntnis gesetzt wird. — Daß in dem Falle, wenneiner oder der andere der Pr. Bestände durch Frevel,Sturmwind rc. beträchtlichen Schaden litte, alsdanndie Untersuchung nicht weiter fortgesetzt werden könnte,bedarf keiner Erwähnung.
Der Zuwachs in den zuletzt vorhergegangenen Jah-ren läßt sich wohl auch an einem Einzelstamm nach derStärke der letzten Holzringe bemessen, (aber nur in einer höchstmühsamen und dabei ganz ungenauen Weise), überdieß blos fürdas Schaft- und nicht für das Reis- und Stockholz, sowie denn auch von der Stärkezunahme der Rinde abstrahlet wer-den muß. Bei ganzen Beständen ist aber diese Untersuchungphysisch fast ganz unausführbar. Mau glaubt daher das Ver-fahren (welches sich in des Verf. W. E. Regel. S. 152 ff. ange-geben findet) hier ganz übergehen zu dürfen.
8- 40.
2. Untersuchung des Zuwachses an den Mutterbä innen
in Hochwaldverjüngschlägen während derAbtriebsdauer.
Bei dieser Untersuchung werden mehre Zwecke ver-folgt — nicht blos die Erforschung des Ganges undBetrags des laufenden (sowie des summarischenund durchschn. - jährlichen) Masseznwachses