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Von der Staatsveränderung vom 7. Jänner 1800 bis zur Staatsveränderung vom 17. April 1802 / dargestellt von Anton von Tillier
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endlich war auf daS genuesische Gebiet beschränkt/ litt fast anAllem den drückendsten Mangel und konnte gegen EndeDezembers wegen Mangel an Lebenömittcln Genua nurnoch mit Mühe behaupten. So war Hclvetien immer nochvom Süden her auf eine bedenkliche Weise bedroht. ImInnern aber konnte man sich nicht verberge»/ daß eS injeder Beziehung brauste und gährte. Nur in einem Ge-fühle war man einig / nämlich demjenigen/ daß der gegen-wärtige Zustand / der dem gcsammten Volke so große Lastenauflegte/ nicht so fortdauern könne/ weßwegen man vonden neuen Machthabern einleitende Schritte zu einer solchenVeränderung erwartete; worin aber die heilsamen Verän-derungen bestehen sollten/ darüber waren/ mit Ausnahmeder Abstellung einiger allzukostbarer Einrichtungen/ diePartheien hingegen aus keine Weise einverstanden/ weßhalbsich der neuen Verwaltung nicht wenig Schwierigkeiten inden Weg stellten.

In ihrer ersten Zusammenkunft als Mitglieder dcSVollziehungSauöschusscS dankten Dolder und Savary ineinem Schreiben dem französischen General Müller für dieArt und Weise/ wie er sich benommen und die Ruhe auf.recht erhalten habe/ und ließen den drei entsetzten Dirck-toren alle dem Direktorium zustehenden Papiere/ demBürger Laharpe aber daS geheime Protokoll des Direk-toriumS abfordern. °) Diese Letzter» hingegen verlangtendie Rückstände ihres Gehalts/ um vor ihrer Entfernungihre Schulden bezahlen zu können. Der VollziehungSauS-schuß konnte ihnen jedoch nur den Betrag von drei Mona-ten verabfolgen lasse»/ und sah sich genöthigt/ sie für daSUebrige an die deßhalb erlassenen Vorschriften zu weisen.")Durch Privatmittheilungen erfuhr nun der Präsident/ daßdie drei ehemaligen Direktoren nebst der Minderheit derRäthe einen Bevollmächtigten zum General Lecourbe ge-schickt hätte»/ um seinen Schutz zu Gunsten ihres Anhangsund der bisherigen Verfassung HelvetienS anzurufen. Mantheilte diese Nachricht dem französischen Geschäftsträger