mit und bat ihn um Auskunft. -) Die drei Direktorenselbst hatten schon am 8. von den Räthen Mittheilun.a dergegen sie gerichteten Anklage, der Thatsachen und der Be.legschriften begehrt, welche dem Beschlusse zu Grunde ge.legen wären, nebst der Freiheit, ihre Rechtfertigung ein.zugeben, worin man ihnen entsprach. Sccrctan'S Recht,fcrtigungsschrift war einfach und ziemlich in allgemeinenAusdrücken gehalten, ungleich umständlicher und einläß.licher diejenige Laharpe'ö, der sein ganzes Leben darinschilderte. Er bedauerte in dieser Schrift, in Paris nichtmir dem ihm von dem Alt-Landvogt Thormann, von MorgeS,empfohlenen bernischen Abgeordneten Tillicr zusammenge.troffen zu sein, und ehrte daS Andenken der Männer, die,wenn sie schon im Irrthume gewesen wären, damals denalten Ruf schweizerischer Tapferkeit, welchen sich die Nationerworben, fortgepflanzt und denselben bei Neucneck, Burenund an der Schindellegi erneuert hätten. Ewige Vorwürfesollten dk Regenten treffen, welche so die Nationalchreauf'S Spiel gesetzt. »Du decktest wenigstens diesen Fehler,«so fuhr er ferner fort, »durch deine heldenmürhige Hinge,»bung, ehrwürdiger Greis, edler Feind, dessen großer»Charakter sich seitdem in den widrigen Schicksalen in einem»Alter entwickelte, das sonst den Menschen unempfindlich»macht! Mögen deine Gebeine auch auf fremdem Boden»in Frieden ruhen. Die Freunde der helvetischen Unab.»hängigkeit wissen wohl, daß du dieselbe aus allen Kräften»beibehalten wolltest; sie wissen, daß das Zurückschreckende»der Laster der Oligarchie dich nicht befleckte; sie wissen,»daß du die Vereinigung der Partheien und die Vergessen-«heil des Geschehenen wünschtest.« Laharpe vertheidigtedann die Verfassung, zu der er nicht mitgewirkt, und zeigtean, daß er den Grundsatz der schweizerischen Neutralitätso lange als möglich vertheidigt hätte. Er rechtfertigteferner sei« Benehmen im Direktorium, und die Verwaltungdieses letzter« selbst gegen die Anklagen der Kommission. °)Der Umstand, daß er auch die Aussage des General.
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Von der Staatsveränderung vom 7. Jänner 1800 bis zur Staatsveränderung vom 17. April 1802 / dargestellt von Anton von Tillier
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