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»arbeiten, welche euch dann zur Annahme oder Verwerfung»vorgelegt werden soll. Die sichere Gewährleistung dafür»habt ihr schon dadurch empfangen, daß wir nach dem»7. Jänner kein Direktorium mehr, sondern einen AuS.„schuß von 7 Mitgliedern wählten, dem die vollziehende Ge.»walt einstweilen bis zur Einführung einer neuen Verfassung»übertragen ist. Diese 7 Männer verdienen euer ganzes»Zutrauen, denn eS wurde bei der Wahl derselben nur auf»Rcchtschaffenhcit, Tugend und Talent Rücksicht genommen.«Uebrigens ermähnte man Alle zur Ruhe und Geduld undhoffte vorzüglich von der Geistlichkeit, für deren Unterhaltman jedenfalls zu sorgen versprach, ein erbauliches Bei.spiel.Daß dieser von dem ZehncrauSschusse vorge.schlagcnc Zuruf von beiden Räthen ohne Widerspruch an-genommen wurde, war an sich schon ein wohl beachtungS.werthes Zeichen der Zeit.
Am 12. Jänner traten Doldcr, Savary, Frisching undFinSler zum ersten Male zusammen und konstituirten sichförmlich zur einstweiligen Vollziehungsbehörde; daß derbisherige Generalsekretär Moußon, der vorderhand die Federführte und für sein Benehmen in den letzten Tagen einglänzendes Lob erhielt, in seiner zeithcrigcn Stellung bestä-tigt wurde, lag in der Natur der Dinge. >') Auch Doldcrwurde gebeten, einstweilen den Vorsitz zu führen, bis dieübrigen Mitglieder eingetroffen wären. Auf sein wieder«holtes Begehren erhielt Müller, von Zug, endlich seine Ent-lassung und an seine Stelle wählte man den ehemaligenSchultheißen von Luzern, jetzt Suppleante» bei dem Kantons,gericht Luzern, Niklaus Dürlcr, der sich in seiner Korn.amtSverwaltung den Ehrennamen eines Vaters der Armenerworben hatte. Von vielen Seiten, Regicrungsstatthaltern,Bevollmächtigten und Gemeinden trafen Billigungen undGlückwünsche rücksichtlich der Ereignisse dcS 7. und 8. Jän.nerö ein. Unzweifelhaft harte die neue Staatsveränderungdie Stimme der weitaus größern Mehrzahl der Schweizerfür sich, weniger vielleicht aus Zutrauen für die durch die.