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Von der Staatsveränderung vom 7. Jänner 1800 bis zur Staatsveränderung vom 17. April 1802 / dargestellt von Anton von Tillier
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selbe mit der Gewalt bekleideten Männer, als aus einerdunkeln, noch zu keinem deutlichen Bewußtsein gelangtenHoffnung, und weil sich Jedermann die Folgen derselbennach seinen Wünschen vorspiegelte. So hatte man in Berndie Demüthigung und den Stur; des verhaßten Laharpenicht ungcrne gesehen.Wenn eine Veränderung im Staategediehen," so schrieb die Gemeinde Bern dem VollziehungS«auSschuß,die dem Bürger Sicherheit der Person und desEigenthums gewährt, die an die Stelle schnöder Willkürund revolutionärer Maßregeln den ewigen Grundsatz hinstellt,daß nur Gerechtigkeit ein Volk beglücke; wenn es demMuthe der Nationalrepräscntantcn gelungen, die Zügel derRegierung Männern, die im Namen der Freiheit die Frei-heit unterdrückten, zu entreißen und in würdigere Hände zulegen, so muß dieses Werk der gütigen Vorsehung, indemeS die Hoffnung deö gut gesinnten Publikums belebt undermuntert, auch ein unwiderstehliches Bedürfniß erwecken,der neuen landcSväterlichen Regierung mit Vertrauen undErgebenheit zu huldigen.« Weit heftiger war die Zuschriftvon Freiburg.Nach einem ärgerliche» Kampfe," so drückteman sich in derselben aus, »hat der Bürger, der zugleichrechtschaffener Mann ist, der wahre Freund des Vater,landes, der gerechte und gemäßigte Patriot über denHeuchler, den Ehrsüchtigen, den ausschweifenden Patriotengesiegt, der Lasterhafte allein wird zittern und den gerechtenund rächenden Arm, der ihn erreichen möchte, befürchten.Wird nach dem 7. Jänner die Tugend mit dem Verbrechenvereint bleiben? Die Gemeinde Freiburg wird nicht mehrschmutzige, von einem ebenso untüchtigen, als freiheitS.mordenden Direktorium in ihren Schoß ausgcspieene Kom.»missaricn befürchten dürfen, um Opfer, die sie schlachten,und Schuldige, die sie strafen dürfen, zu suchen." Eineganz andere Stimmung hingegen zeigte sich bei einem großenTheile der Waadtländcr, so daß man sogar von einem Planesprach, Frankreich durch das Anerbieten der Einverleibungzu gewinnen. An der Spitze der Mißvergnügten war beson.