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protestirter Wechsel anerkannte. Die verlangte Bewilligungvon 150,000 Zentnern Korn hingegen würde nicht leicht Ein.gang finden. Auf den Antrag Dolder's wurde nun derAbgeordnete Herzog / von Effingen, mit einer vertraulichenSendung zum General Lecourbe beauftragt/ um von ihmwo möglich Erleichterung der Einfuhr von Getreide undrohen Stoffen / wie Baumwolle und der Auöfuhr vcrarbei-tcter Waaren zu erhalten. ") Wirklich brachte es Herzogdahin/ daß Lecourbe die Auflage von 6 Fr./ welche er vonden Kaufleuten der Kantone Zürich, Sentiö und Linth vomZentner Waaren forderte, auf 3 herabsetzte, eine Erlcich.terung, mit der diese Kaufleute sehr zufrieden waren.Rücksichtlich der Lebensrnittel hingegen hatte er sich nichtfür befugt gehalten, sondern an den commiHoe onllonna-leui- gewiesen, der sich in Basel befand, und mit dem zuunterhandeln Herzog nun auch wirklich den Auftrag er-hielt. ") Wenige Tage später wurde jedoch der französischeObcrfeldherr ermächtigt, eine solche Ausfuhr von Getreideaus Frankreich nach Helvetica zu gestatten, mit der Wei-sung, sich über den Umfang derselben mit der helvetischenRegierung zu verständigen. ")
Sowohl in der Natur der diplomatischen Verhältnissean sich selbst, als besonders in derjenigen der zartenStellung der helvetischen Republik zu Frankreich lag eS,daß die zweiköpfige Gesandtschaft in PariS wenig Nutzenbringen konnte, um so mehr, als der, ungeachtet der ihmfrüher auf sein Begehren ertheilten Entlassung noch aufseiner Stelle gebliebene bevollmächtigte Minister Zeltnerund der unter dem Titel eines diplomatischen Kommissärsbeglaubigte Jenncr keinen gemeinschaftlichen Gang befolg,ten und sich schlechthin nicht mit einander verstanden. AlSdaher Zeltner in einer Zuschrift sich bitter über Jennerbeschwerte, der Geschäfte an sich ziehe, die nach seinerMeinung in des bevollmächtigten Ministers Kreis gehörten,und die Aufhebung dieses Verhältnisses, nebst der Beglau.bigung eines einzigen mit hinlänglichen Vollmachten ver.