durch deu Einfluß St. DidierS oder seines Gönners, auchdie Anerkennung des übrigen durchzusetzen. EinigeWochen später entschloß sich nun auch der Vollziehungürath,die 66,000 Pfund Sterling Annuitäten der Südsee/ welchemit den rückständigen Dividenden eine Summe von74,9io Pfund betrugen, nach dem nämlichen Verhältnißwie die Bankaktien, dem Bürger St. Didicr zu ver-kaufen. Wie nun alle diese Verhandlungen Jennernund Wyttenbach bewogen, den VollziehungSrarh zu stürzen,und welchen Erfolg ihre Unternehmung hatte, ist bereitserzählt.
Während der Verwaltung deS VollziebungSraths erhieltder Kriegsminister für die Summe von t, 500,000 FrankenKredite vom gesetzgebenden Rathe, nicht zu viel für diedamaligen Verhältnisse und Bedürfnisse. Denn nur voneiner hinlänglichen militärischen Gewalt, um sowohl indem eigenen Lande den Parthcien und Leidenschaften, alSdem Auslande gegenüber Unabhängigkeil und Würde zu be-haupten, ließ sich für die helvetische Regierung eine Zu-kunft erwarten. Wiederherstellung deö alten schweizerischenKriegögeisteS müsse daö Hauptaugenmerk der Regierungsein, so schrieb der die größern Wcltverhältnisse in derNähe betrachtende Stapfer in merkwürdigen Ausdrückenvon PariS auS, und nur von da habe daö schweizerischeVolk Achtung zu hoffen. Bei Anlaß der Krediteröff-nung, vom 17. November 1800 , erfuhr der gesetzgebendeRath, daß daö KriegSdepartement mehr alS 1 Millionrückständiger Schulden habe und daß seine monatlichen Be-dürfnisse auf 148,564 Franken anstiegen, und dennoch um-. faßte die stehende Macht nicht mehr als 3 Bataillone Fuß-volk, 2 Kompagnien Artillerie und 2 Kompagnien Jägerzu Pferde, nebst einer Kanonierschaluppe auf dem Vicr-waldstättersee. Zudem sah sich der VollziehungSrarh nochgenöthigt, für jene 1200 Mann zu sorgen, die man aufdaö Begehren des ersten Konsulö im WalliS aufgestellthatte. Da jeder Versuch fruchtlos blieb, die Besoldung