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Von der Staatsveränderung vom 17. April 1802 bis zur Auflösung der helvetischen Republik, im März 1803 / dargestellt von Anton von Tillier
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fünftes Such.

Von der Staatsveränderung vom 17. April 1802 bis^ur Einführung der neuen Verfassung der Notabeln,^ Anfangs Juli desselben Jahres.

Erstes Kapitel.

Lage der Dinge in Europa und innere Verhältnisse der Partheien beimZusammentritt der Notabeln, Ende Äprils. Französischer Einfluss auf dieneue Verfassung, kürbberufnng Diessbachs von lvie».

Daß in der damaligen Lage Europas Frankreich einungeheures Gewicht in der politischen Waagschale behauptete/und daß dasselbe auf die Schweiz wie auf die übrigen an>.e übermächtige Republik angrenzenden Staaten schwer: ückle/ war wohl keineswegs zu läugncn/ und dieses Gewichtmuß denn auch in seinem ganzen Umfange in Anschlag ge-bracht werden/ wenn man die Machthaber Helveticas inBezug auf die unbedingte Hingebung entschuldigen will/mit der sie die Leitung der Hauptgrundlagen des öffentlichenLebens den Franzosen überließen. Allerdings war Frank-reich mit entschiedenem Uebcrgewichte aus dem langen Kampfeyervorgegange»/ die Unterhandlungen in AmienS zwischenCornwalliS/ Joseph Bonaparte/ SchimmelpcmidS und Azaraaber mit der größten Heimlichkeit betrieben worden/ so daßman über die Zögerung weitausschende Vermuthungen bil-dett/ und noch kurz vor dem Abschlüsse deS Friedens nicht»«gegründete Besorgnisse über dessen endliches Zustande-kommen zeigte. Um so mehr wurde Jedermann überraschtzu erfahre»/ daß die Insel Malta der wichtige Hauptstrcit-punkt gewesen sei/ um den sich die Unterhandlungen so

Gesch. der hel». Republik. HI. Bb. 1