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Von der Staatsveränderung vom 17. April 1802 bis zur Auflösung der helvetischen Republik, im März 1803 / dargestellt von Anton von Tillier
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hofften. Allein Dolder wurde in seinen Bewerbungen sonachdrücklich vom französischen Gesandten unterstützt, daßalle ihm entgegengesetzten Bemühungen vergeblich waren.So weit war eS mit dem helvetischen Gemeinwesen ge.kommen, daß ohne den Beifall der französischen Macht.Haber und Bevollmächtigten und die Bezeichnung von Per.sonen nach ihrer Wahl, kein Zustand der Dinge fürdauernd galt. Daher halte sich denn auch schon seit län.gerer Zeit die Ansicht verbreitet, daß das System vom28. Oktober vorzüglich deßwegen gestürzt worden, weilDolder nicht, nach dem Wunsche von Frankreich, an dieSpitze der Regierung gekommen sei. Deßwegen wurde^cnn auch am 5 . Juli Dolder mit 12 Stimmen zum Land.lammann, Rütlimann mit 16 Stimmen zum ersten, undFüßli mit 18 Stimmen zum zweiten Landeöstatthalter er.nannt, und somit der VollzichungSraih eingesetzt, in dessenHände der kleine Rath am nämlichen Tage seine bisherigeGewalt übergab und seine Verrichtungen beendigte.

Auf diese Art war die neue und letzte verfassungsmäßigeOrdnung der Dinge gegründet.

Fünftes Kapitel.

Innere Ücri»,,l>u»g des kleinen Nothes vom t7. April l>is 5. Zuli 1802.

Auch die kurze Verwaltung des kleinen Rathes vonEnde April biS Anfang Juli 1802 war zu sehr von demDränge der Zeit, den Unterhandlungen mit Frankreich überWallis, den Vcrfasslingöaugelegenheiten und den trostlosenwaadtländischen Wirren eingenommen, und zu schwer vondem Bewußtsein ihrer vorübergehenden Lage gedrückt, alüdaß die eigentlichen bleibenden Bedürfnisse des Landesselbst nach bescheidenen Wünschen hätten befriedigt werdenkönnen, obgleich die mit der Leitung der Geschäfte beauf.kragten Männer gewiß mehrenthcilö vorzügliche Geistes,fähigkeit und in schwierigen Zeiten gesammelte Erfahrungenan ihre Stellen brachten. So schien wohl Niemand geeig.