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Von der Staatsveränderung vom 17. April 1802 bis zur Auflösung der helvetischen Republik, im März 1803 / dargestellt von Anton von Tillier
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in ihren AmtSverrichtungen, die sie gegen die Bestimmungihres heilbringenden Berufes angewendet hätten, eingeschränktwerden würden.Erwünscht wird eS für uns sein",so sprach sich der edle Fürstbischof von Konstanz in einer Zu-schrift an den Domkapitularcn, Freiherr» von Wellenberg,selbst auö,wenn Sie den aufrichtigen Wunsch äußern,lediglich innerhalb der Gränzen Unseres bischöflichenWirkungskreises für daö geistlich sittliche Wohl HelvetienSmitzuwirken; wenn Sie den Seelsorgern, als UnserGcneralvikar, bestens empfehlen, daü Beispiel reinerVaterlandsliebe, aufrichtiger Verehrung für vorgesetzteLandeSstcllcn, und Entsagung jeder unedel«, eigennützigenAbsicht, wahrhaft darzustellen; wenn Sie sämmtlicherGeistlichkeit die Verbreitung nützlicher Wissenschaften, undvorzüglich derjenigen, welche aus Bildung sittlich gci-stiger Menschen Beziehung haben, recht warm an'S Herzlegen; und wenn Sie insbesondere den Religiösen bewei-sen , wie wichtig für sie selbst und für daö gemeineBeste sei, durch Bearbeitung und Verbreitung solcher«nützlicher Kenntnisse allgemeine Achtung zu erwerben, daöVorurtheil des Zeitalters zu widerlegen, und zu beweisen,«daß auch Religiöse, im wahren und ächten, nur zu sehrmißkannten Sinne, daö reine Wohl HelvetienS, nach demBeispiele des verehrten Eremiten von der Flüc, und somancher Anderer, als ächte Schweizer befördern können;wie manches Frauenkloster kann zu Bildung weiblicherJugend nützlich werden, und wie manches Kloster kanntreffliche Männer zu der öffentlichen Lehranstalt höhererWissenschaften theils jetzt, theils künftighin darstellen undsonstige verhältnißmäßige Beiträge leisten." War cSein Wunder, wenn der ächt geistliche Kirchenfürst vonrohen, dem blindesten und wüthcndsten Glaubenöeifer erge.benen Priestern auf daö Heftigste verketzert wurde. Nichtmehr Dank erwarb ihm bei den Parlhcimännern die ineinem Hirtenbriefe gegebene förmliche Erklärung, daß nachseiner Ueberzeugung in der vorgeschlagenen Verfassung nichtsgegen die Grundsätze der heiligen christkatholischen Religionenthalten sei. "')