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stand/ »nd sich mit den Verbündeten vereinigte. Die zweiteAbtheilung besetzte Murten und ließ/ mit der ersten verei-nigt, ihre Vorposten bis über Avenchcs hinaus vorrücken.Die dritte endlich war die bereits erwähnte, deren Vortrabden 26., Morgens um 6 Uhr, auf dem Schöncnberg, beiFrciburg eintraf, wo ihm gleich darauf die Hauptschaarselbst folgte, ohne etwas vom Feinde gesehen zu haben. Ob-gleich ein starker Nebel dabei zum bedeutenden Hindernisseward, traf man doch alsogleich die nöthigen Anstalten zurBeschießung der Stadt. Nachdem aber eine anderthalbstün-dige Kanonade und zwei Aufforderungen fruchtlos gebliebenwaren, da die helvetische Besatzung die Unterstützung derGleichgesinnten in der Stadt zu vereiteln gewußt hatte, cSauch zu einem ernsthaften Angriffe an grobem Geschütze man-gelte, und man der Stadt noch schonen wollte, so ließendie Anführer die Truppen zurückziehen und eine Stellunghinter der Sense einnehme«. Auch der Oberst von Hcrren-schwand zog sich nun mit seiner Abtheilung in Folge diesesverfehlten Angriffs von Murten nach Gümminen zurück, umnicht auf seinem Flügel abgeschnitten zu werden.
Am Abend deS 26. kehrten die Generale nach Bern zu-rück, und erließen ehe der förmliche Angriff der Waadterfolgte, einen Aufruf an die helvetische Regierung selbst,folgenden Inhalts: »Der Wille deS Volks hat sich auf»das Ausdrücklichste erklärt. Nicht allein die Mehrheit, sou-»dcrn man kann sagen die Gesammtheit des deutschen Schwci-»zervolks hat sich gegen Euch erklärt. Daö Landvolk ist von»allen Seiten aufgestanden, eS ist haufenweise zu unsern»Fahnen gelaufen, und hat mit feurigem Ungestüm die ehe-maligen Kantonalverfassungen wieder proklamirt und die»Kantone in einer Tagsatzung beschäftigt, bei dieser Versass»sung die nöthigen Veränderungen vorzunehmen, um jede»Parlhci zu befriedigen. ES bleibt Euch Nichts übrig, als»die Waadt, deren Einwohner auch unsere Bruder sind,»und eben darum, daß wir nicht gezwungen werden, sich»mit denselben zu schlagen, ist es, daß wir Euch, die Land-»ammann, Statthalter und Senatoren der helvetischen Re-gierung auffordern, in unsere Hände, als den Repräsen-