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sich die Helvetier nach einigen gewechselten Kanonenschüssenungesäumt nach Payerne zurück, wo der helvetische Stabbereits sein Nachtquartier bereitet hatte, als Abends um8 Uhr die Vorhut der Verbündeten vor den Thoren erschien.Einige Kanonenschüsse bewogen nun die helvetische Besatzungzum Abzüge, worauf daö Städtchen mit 2 BataillonenBernertruppen besetzt wurde. Die übrigen Truppen hieltenin den umliegenden Gegenden Beiwache. So endigte diesermerkwürdige Tag, welcher die letzten Hoffnungen der hel-vetischen Regierung auf Waffenerfolg darnieder schlug.Der eidgenössische Armeebericht nennt unter denen, welchesich vorzüglich ausgezeichnet, den Major Kopp, bei derArtillerie, Rudolf Fischer, von Reichenbach, bei den Jägern,und Hauptmann Schmid, von GlaruS.
Am 4. Oktober rückten die eidgenössischen Truppennoch bis Moudon vor, wo man io Kanonen, Haubitzen rc.nebst eben so vielen MunitionSwagen fand, welche die Hel-vetier auf ihrer Flucht stehen gelassen hatten, ohne denFeind zu gewahren. Am folgenden Tage sollte man nachLausanne vordringen und die helvetische Regierung vollendsvertreiben, alö ein unvorhergesehenes Ereigniß, daS Allemplötzlich eine ganz andere unerwartete Wendung gab, daSVorhaben der Sieger vereitelte. Die helvetischen Truppenwaren die ganze Nacht hindurch in zerstreuten einzelnenHaufen geflohen. Ein panischer Schrecken trieb sie unauf-haltsam fort. Die Verbündeten konnten nicht so schnellfolgen, wie Jene sich zurückzogen- Ganz ermüdet kamendie Helvetier in Moudon an, wo sie, von den Bürgerndieser Stadt mit Wein und LebenSmittcln erfrischt, ihrenWeg nach Lausanne fortsetzten. In der Nähe von Mont-preveyre aber sprang durch Zufall oder Unvorsichtigkeit einPulverwagcn in die Luft, dessen Knall die Truppen in einensolche» Schrecken versetzte, daß sie die Verbündeten bereitsin Montprcveyre glaubten, während sie noch weit jenseitsMoudon waren. Von diesem Augenblicke an war an keineOrdnung beim Rückzüge mehr zu denken. „Rette sich werda kann," rief der Husarcnoberst Dolder, und die übrigenOffiziere thaten, was er sagte. In Lausanne sah man am