Band 
Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Zweyter Jahrgang.]
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„ höchsten Gebürge Granitberge überfuhr, und von der höch-„ ften Landstreke dieser Provinz, die aus Grämt besteht, in„ eben der Ordnung über schiefrigte und nachher kalkigte Ber-„ ge nach -er Fläche niederfuhr.

Das nämliche sagt er auch in seinen zweyten Brief an Herrn, das er nämlich auf seiner Reise von Vm-om,. durch Tvrvlnach Augsburg anfangs Kalkgebürge, sodann Granitgebürge, und end-lich wieder Kalkgebürge überstiegen habe»

Dieses brachte mich auf den Gedanken, den Ursprung unk denferneren Strich dieser Gebürge ausfindig zu machen.

Ich nahm daher alle Beschreibungen und Karten derjenigenLänder zu Hand, die von Tyrvl gegen Osten und Westen liegen, stellteBetrachtungen über die natürlichen Gränzen der Länder, und den Laufder Flüsse an, weil erstere genicimglich durch Gebürge bestimmt wer-den , leztere aber den Thälern folgen, die die Gebürge fvrmireu, undzog hieraus folgende Resultate.

Wenn mau den tyrolischen Gcbürgen gegen Westen folget,so führen sie gerade zu dem Urgroßvater aller europäischen Gebürge,den grossen Gothard, der, wie ihn Grüner nennt, der Mitelpunct undTheüstock der gesamten helvetischen Eisgebürge ist, und einen weitläufi-gen Umkreis hat. Und gleichwie die Schweitz das höchste Land vonEuropa ist, foist wieder der Gothard der höchste Berg in der Schwciy. (5)

Aus denselben und den dazu gehörigen Gebürge» entspringen gros-se Flüsse, welche gegen alle 4 Weltgegenden, an ganz entfernten Ortenüls Meer fallen, (b)

(») Sammlung dcr besten und neuesten Reißebeschreibung 6te B-x. -i) 5 .

(b) Dcr Waffcczug zeiget einigermassen die höchsten Stellen eines jeden Landes.Lergmanns physikalische Weltbeschreibung, p. i;r. Um die gröste wirklicheHöhe von Asien zu finde», ist das sicherste und gewöhnlichste Mittel dieses, daß

man

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